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Kreis Emmendingen - Herbolzheim

10. Aug 2017 - 13:46 Uhr

Kiwanis-Ferienschule in Herbolzheim mit fast 100 Schülerinnen und Schüler – Spiel und Spaß mit großem Lernerfolg

Kiwanis-Ferienschule in Herbolzheim mit fast 100 Schülerinnen und Schüler – Spiel und Spaß mit großem Lernerfolg

Schulleiter Wolfgang Schmitt (links) mit Schülern eines Englisch-Lern-Shops
Stehend: Lernbegleiterin Milena Harney, Rosemarie Sigler (Jugendpflegerin Stadt Herbolzheim), Jürgen Henninger (Kiwanis-Club Emmendingen Baden e.V.) und Bürgermeister Ernst Schilling
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Eine Zwischenbilanz der Kiwanis-Ferienschule in Herbolzheim wurde heute Mittag gezogen.

Statt reiner Nachhilfe kann hier in eher entspannter Atmosphäre Unterrichtsstoff nachgeholt werden. Die Deutsch-Klassen für die Flüchtlinge sind in drei Lernshops eingeteilt, je nach Leistungsstand.

Am Pressetermin nahmen Bürgermeister Ernst Schilling, Schulleiter Wolfgang Schmitt, Rosemarie Sigler als Jugendpflegerin der Stadt Herbolzheim und Jürgen Henninger vom Kiwanis-Club Emmendingen Baden e.V. statt.

Bei einem Rundgang durch die Klassen war das Echo eindeutig. Die Schülerinnen und Schüler, die auch schon mehrfach dabei sind, zeigen sich erstaunlich „lernbegeistert“. Die kleinen Gruppen sind optimal, so können die Lernbegleiter wesentlich intensiver auf die einzelnen Personen eingehen. „Ich würde mich freuen, wenn bald auch Französisch angeboten wird“, regt eine Schülerin an.

Die Deutsch-Klassen für die Flüchtlinge sind ebenfalls erfolgreich. „Sie sind durchweg motiviert und wollen lernen“, sagen die Lernbegleiter, die die entsprechenden Lernshops unterrichten.

Jürgen Henninger motiviert alle Klassen: “Die Firmen suchen gute Auszubildende, die auch wollen,“ macht er deutlich. Viele haben schon eine Vorstellung von dem Beruf, den sie erlernen wollen. Bürgermeister Ernst Schilling hatte für die Teilnehmer und die Lernbegleiter eine kleine Stärkung in Form von Bonbons dabei.

Die Lernbegleiter sind junge Kräfte, die mit neuen Ideen und Methoden arbeiten können. Deutsch lernen mit einem Zeitdomino macht einfach mehr Spaß als eintöniges Auswendig-Lernen. So begreifen die Schülerinnen und Schüler einfacher den Lernstoff, haben mehr Spaß und die Lernbegleiter nehmen in den zwei Wochen der Ferienschule eine Menge Erfahrung mit.

Circa 100 Teilnehmer sind es in diesem Jahr. Auch für nächstes Jahr ist die Durchführung gesichert, kamen beim Kiwanis Golf-Turnier doch ca. 12.000 Euro zusammen für die Unterstützung der Ferienschule.


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„Die Kiwanis-Ferienschule Herbolzheim ist ein Erfolgsmodell“, bekräftigt Bürgermeister Ernst Schilling bei der heutigen Pressekonferenz im Bürgersaal des Herbolzheimer Rathauses.
Bereits zum siebten Mal organisiert der Kiwanis Club Emmendingen Baden e.V. das zweiwöchige Sommerferien-Projekt das immer in der zweiten und dritten Ferienwoche stattfindet.

Das Angebot richtet sich nicht nur an Schüler mit Lernstoff-Defiziten, sondern auch an Schüler, die ihre Leistungen noch weiter verbessern wollen. Das Konzept der Kiwanis-Ferienschule sieht vor, Kleingruppen-Unterricht in verschiedenen Kernfächern anzubieten. Drei Stunden sind dafür an den Vormittagen vorgesehen. Unterrichtet werden die Schüler von Studenten und Absolventen der pädagogischen Hochschule, wobei sich der vermittelte Stoff an den offiziellen Lehrplänen orientiert.
„Das ist eine Win-win-Situation für Schüler und Lehrkräfte“, beschreibt Ernst Schilling die Situation.
Die Schüler können die Lerndefizite, die durch den straffen Lehrplan des Schuljahres entstanden sind, abbauen und die Studenten sammeln wertvolle Erfahrungen für ihre weitere Lehrerkarriere.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen finden nachmittags verschiedenen Workshops statt. Ballspiele, Theater, Tanz, Backen, Kunst, Golf oder Spiel und Spaß sollen einen Kontrapunkt zum morgendlichen Lernen darstellen. Die Workshops sind wie das Mittagessen ein fester Bestandteil der Kiwanis-Ferienschule und verpflichtend für alle Teilnehmer.

Für das Gelingen der Kiwanis-Ferienschule Herbolzheim zeichnen verschiedene Organisatoren verantwortlich. Finanziell sorgt der Kiwanis Club Emmendingen Baden für ein ausreichendes Budget. Jedes Jahr veranstaltet der gemeinnützige Verein ein Golfturnier, dessen Erlös die Kosten der Ferienschule einspielt.
Das Mittagessen spendiert der in Herbolzheim ansässige Lüfterhersteller EBM-Papst. „Für uns ist es eine Ehre, unseren Teil zum Erfolg der Kiwanis-Ferienschule Herbolzheim beizutragen“, so EBM-Pabst Personalleiter Armin Schreiner.

Die Räumlichkeiten stellt die Stadt Herbolzheim zur Verfügung, die auch die Administration über die städtische Jugendpflegerin Rosemarie Sigler stemmt.
Die schulische Organisation übernimmt die Emil-Dörle-Schule, deren Leitungsteam auch die Lehrkräfte mit organisieren und auswählen.

Eine Woche Ferienschule kostet 26 Euro. In diesem Preis sind Mittagessen, die Lehreinheiten und die Workshops enthalten.
„Werden viele Schüler von den Eltern angemeldet und sind sie anfangs nicht gerade erfreut, in den Ferien in die Schule gehen zu müssen, schwenkt die Stimmung nach wenigen Stunden in Begeisterung um“, berichtet Kiwanis-Koordinator Jürgen Henninger von den bisherigen Erfahrungen.
So ist auch der große Erfolg und die hohen Anmeldezahlen zu erklären. Im letzten Jahr haben nicht weniger als 177 Teilnehmer mitgemacht. „Die meisten Schüler sind für die erste Woche gemeldet und verlängern dann freiwillig um eine Woche“, schmunzelt Henninger. Das Feedback der Schüler des letzten Jahres unterstreicht seine Aussagen.

„Für uns ist es eine Ehre, unseren Teil zum Erfolg der Kiwanis-Ferienschule Herbolzheim beizutragen“, so EBM-Papst Personalleiter Armin Schreiner.

Wenn Schüler also in den Ferien freiwillig in die Schule gehen, dann muss das ein ziemlich tolles Angebot sein. In diesem Jahr sind schon fast 20 Teilnehmer angemeldet. Ein Informationsabend für Schüler und Eltern findet am Montag, 17. Juli um 19 Uhr im Raum E117 in der Emil-Dörle-Schule statt. Teilnehmen können Schüler der Klassen fünf bis zehn. Es könnte durchaus sein, dass die Anmeldungen 2017 das letzte Jahr noch toppen. „Aber wir haben keine Höchstzahl festgelegt“, so Jürgen Henninger, „Wenn es mehr Anmeldungen werden, bekommen wir das zusätzlich benötigte Geld und die Lehrkräfte zusammen!“

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