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Kreis Emmendingen - Emmendingen

12. Oct 2017 - 12:12 Uhr

Von der Deutschen Umwelthilfe ausgezeichnet: Emmendingen ist jetzt GreenITown-Modellkommune – Stadtverwaltung spart durch GreenIT rund 10 Tonnen CO2 pro Jahr ein - Vorreiterrolle im Bundesgebiet weiter ausgebaut

Emmendingen ist jetzt GreenITown-Modellkommune – Von links: Armin Bobsien (Klimaschutzmanager, Stadt Emmendingen), Marc Ruppert (FNT GmbH), Alexander Maier (EDV-Leiter, Stadt Emmendingen), Projektleiter Steffen Holzmann, Projektmanager Simon Mößinger (beide Deutsche Umwelthilfe), Annette Große-Ruyken (Stellvertreterin des Oberbürgermeisters), Daniel Obrecht (Mitarbeiter EDV-Abteilung Stadt Emmendingen).
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Emmendingen ist nun offiziell Vorbild. Die Stadtverwaltung spart mit ihrer Zukunftsstrategie im IT-Bereich zukünftig rund 10 Tonnen CO2 Emmisionen jährlich ein und wurde dafür heute im Sitzungssaal des Emmendinger Rathauses von der Deutschen Umwelthilfe als GreenITown-Modellkomune ausgezeichnet. Zielgruppe des Projektes GreenITown waren Kommunen unter 30.000 Einwohner, da diese im Gegensatz zu größeren Städten nicht den Personalaufwand leisten können, um selbstständig Einsparpotentiale zu finden. Zum Abschluss des Projektes und zur Übergabe der Urkunden informierten die Verantwortlichen heute die Öffentlichkeit im Rahmen einer Presseinformation.

Rund drei Jahre dauerte ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe Stromfresser und Einsparpotentiale im EDV-Sektor der Stadtverwaltung suchen und finden sollte. „Die IT-Abteilung der Stadt Emmendingen gehörte zu Beginn des Projekts zu den professionellsten, die wir beraten durften“, erklärte Projektleiter Steffen Holzmann (Deutsche Umwelthilfe) heute.

Obwohl die IT-Abteilung der Stadt schon viele moderne Techniken nutzte, konnte noch weiteres Potential identifiziert und realisiert werden. Die Klimatisierung eines Serverraums im städtischen Rechenzentrum konnte beispielsweise durch den einfachen Einsatz eines Duschvorhangs optimiert werden. Allein diese 40-Euro-Maßnahme spart nun jährlich rund 10.000 Kilowattstunden Strom ein.
Die Umstellung von Laser- auf moderne Tintenstrahldrucker erbrachte weiteres Einsparpotential.
Auch durch die Veränderung des Standortes rechenintensiver CAD-Server aus dem warmen Dachgeschoss in andere Bereiche des Rathauses und die damit verbundene Erneuerung der Rechnerstruktur erbrachte Einsparungen im CO2-Ausstoß.

„Geht man davon aus, dass rund 10.000 Kilowattstunden eine CO2-Ersparnis von rund 6,5 Tonnen ergibt, können wir in Emmendingen zukünftig 10.000 Tonnen CO2 einsparen“, freuen sich Projektleiter Steffen Holzmann und der städtische EDV-Leiter Alexander Maier. Dabei lag der zusätzliche Aufwand in dreistelligen Bereich und ist damit vernachlässigbar. Natürlich bedeutete die Anschaffung neuer Geräte einen erheblich größeren Aufwand, der jedoch auch ohne das GreenITown-Projekt turnusmäßig angefallen wäre.

Mit ihrem Engagement konnte die Stadt Emmendingen ihre Vorreiterrolle im Klimaschutz und beim Thema GreeIT im Bundesgebiet weiter ausbauen. Davon überzeugten sich IT-Angestellte und Entscheider anderer Kommunen gestern und heute während zweier Workshops, die im Rathaus Emmendingen angeboten wurden.
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe will man nun auch einen Handlungsleitfaden entwickeln, den man in einem ersten Schritt anderen Städten und Gemeinden, in einem weiteren Schritt auch der Bevölkerung zugänglich machen will. „Denn Einsparungen auch im kleineren Rahmen sorgen für ein großes Ganzes“, weiß Emmendingens Klimaschutzmanager Armin Bobsien.

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