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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

19. Mar 2017 - 19:56 Uhr

Allianz Frauen-Fußballbundesliga: Keine Tore im badischen Derby - SC Freiburg vergibt Elfmeterchance gegen die TSG Hoffenheim.

Hasret Kayikci scheiterte in der Anfangsphase mit einem Foulelfmeter an Torhüterin Martina Tufekovic
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Mit einem 0:0 trennte sich der SC Freiburg am 14. Spieltag in der Allianz Frauen-Bundesliga von der TSG Hoffenheim. Für die Gastgeberinnen scheiterte Hasret Kayikci (4.) in der Anfangsphase mit einem Foulelfmeter an Torhüterin Martina Tufekovic. Nach der Punkteteilung steht der Sport-Club auf dem fünften Tabellenplatz.

Vier Tage nach dem erneuten Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale gegen den 1. FFC Frankfurt hatte SC-Trainer Jens Scheuer seine Startformation für das badische Derby in der Allianz Frauen-Bundesliga gegen die Kraichgauerinnen auf zwei Positionen verändert. Für Lena Petermann, die angeschlagen fehlte, spielte Sandra Starke im Angriff, im Mittelfeld rückte Selina Wagner für Anja Maike Hegenauer ins Team. Wie in der Pokalpartie am Mittwoch bot sich den Gastgeberinnen im ersten Punktspiel nach der dreiwöchigen Länderspielpause in der Liga früh die Möglichkeit auf den Führungstreffer. Nach einem Pass in den Hoffenheimer Strafraum holte Verteidigerin Sophie Howard Sandra Starke von den Beinen. Hasret Kayikci (4.) trat zum fälligen Strafstoß an, doch Torhüterin Martina Tufekovic lenkte den flach in die linke Ecke geschossenen Ball mit der Hand um den Pfosten.
 
Anschließend waren die Gastgeberinnen spielbestimmend, erarbeiteten sich gegen die diszipliniert auftretenden und verteidigenden Nordbadenerinnen in der ersten Halbzeit aber nur wenige weitere Möglichkeiten. Einen Freistoß von Lina Magull parierte Tufekovic nach einer Viertelstunde ebenso, wie einen Versuch aus der Distanz von Kayikci. Der Sport-Club versuchte sich immer wieder über viele Stationen in die Nähe des Gästetores zu kombinieren, den letzten Bällen fehlte aber bisweilen die Präzision, um zu klaren Abschlussmöglichkeiten zu kommen. Diese ließen die SC-Frauen vor der Pause allerdings auch für Hoffenheim nicht zu. Ein flacher Freistoß aus rund 22 Metern durch Sharon Beck drei Minuten vor der Halbzeit war der erste Schuss auf das Freiburger Tor, Kapitänin Laura Benkarth parierte ohne Probleme. Carolin Simon (44.), die am Tor vorbei schoss, und unmittelbar darauf Giulia Gwinn mit einer Direktabnahme besaßen kurz vor der Pause noch einmal Gelegenheiten.
 
Deutlich mehr Torchancen und Spannung bot die zweite Halbzeit. Pech hatte nach einem Eckball von Carolin Simon Kim Fellhauer (53.), deren Heber über die Hoffenheimer Torhüterin an die Querlatte ging. Für die Gäste setzte Howard (56.) nach einem abgewehrten Ball einen Direktschuss über das Tor, bevor der Sport-Club in der Folge den Druck immer mehr erhöhte. Zunächst in Form eines wuchtigen Freistoßes von Carolin Schiewe (61.) aus rund 28 Metern, den TSG-Keeperin Tufekovic gerade noch zur Ecke lenkte. Nach dieser wurde zunächst ein Schuss von Starke abgewehrt und den nächsten Versuch von Simon klärte Leonie Pankartz auf der Torlinie. Die Freiburgerinnen schienen dem Führungstreffer nun immer näher zu kommen, allerdings starteten die Kraichgauerinnen, vor allem in der Schlussphase, immer wieder gefährliche Konter.
 
Ein weiterer Abschlussversuch von Kayikci nach Zuspiel von Starke wurde noch geblockt. Auf der Gegenseite ließ Nicole Billa (74.) freistehend eine Kopfballchance ungenutzt und gleich darauf war Benkarth nach einem langen Ball vor Dora Zeller zur Stelle. Die Freiburgerinnen kämpften um den Führungstreffer, aber auch die Gäste stießen wiederholt gefährlich in die sich öffnenden Räume vor. So parierte nach einem Konter zunächst Laura Benkarth, bevor Clara Schöne (78.) den anschließenden Schuss von Zeller per Kopf vor der Linie abwehrte. Die Hoffenheimer Angreiferin besaß zwei Minuten vor dem Ende nach einem weiteren Gegenstoß und einer Überzahlsituation für die Gäste erneut eine große Möglichkeit, scheiterte aber an der entschlossen zupackenden Laura Benkarth. In der Schlussminute prüfte Gwinn noch einmal TSG-Schlussfrau Tufekovic, die wie schon den ersten auch den letzten Schuss auf ihr Tor abwehrte.
 
Damit steht der Sport-Club nach dem 14. Spieltag auf dem fünften Tabellenplatz. Vorbeigezogen mit nun einem Punkt mehr ist der letzte Pokalgegner 1. FFC Frankfurt. Bei den Hessinnen ist der SC Freiburg schon am kommenden Bundesliga-Spieltag (Montag, 27. März, 20 Uhr) zum nächsten Duell zu Gast.
 
Stimmen zum Spiel:
Jens Scheuer (Trainer SC Freiburg): „Ich denke, wir haben ein sehr gutes Heimspiel gemacht und uns mehrere gute Chancen erspielt, um ein Tor zu erzielen. Das ist uns gegen einen defensiv sehr gut organisierten Gegner leider nicht gelungen, aber es gibt deshalb trotzdem keinen Vorwurf an die Mannschaft, nach dem Pokalspiel am Mittwoch. Wir haben auch ein bisschen Pech gehabt, als wir die Latte getroffen haben. Am Ende musst du froh sein, dass du 0:0 gespielt hast, denn Hoffenheim hatte noch gute Konterchancen. So ist es halt im Fußball. Wir waren 80 Minuten überlegen und haben es auch über die gesamte Spielzeit gut gemacht, uns aber nicht mit einem Sieg belohnt, den wir eigentlich verdient gehabt hätten. Ich bin trotzdem mit der Leistung zufrieden."

Jürgen Ehrmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): „In der ersten Halbzeit haben wir keinen richtigen Zugriff bekommen und hatten zu viele Ballverluste. Da hat uns Freiburg durch schnelle Kombinationen in Schwierigkeiten gebracht. In der zweiten Hälfte haben wir zunächst einige Schrecksekunden durchlebt, aber unsere Torhüterin hat gut gehalten. Hinten raus hätten wir mit etwas Glück sogar noch einen Dreier landen können. Natürlich war es am Anfang auch wichtig, dass der Elfmeter nicht reingeht. Für uns ist ein Punkt in Freiburg ein Erfolg, denn es ist nicht einfach, hier zu spielen. Irgendwann hat man natürlich auch gemerkt, dass Freiburg am letzten Mittwoch schon ein Pokalspiel hatte."

Stenogramm:
SC Freiburg: Benkarth – Gwinn, Fellhauer, Schiewe, Schöne, Simon – Magull, Zehnder (80. Puntigam), Wagner – Kayikci (71. Arnold), Starke (80. Bühl)
TSG Hoffenheim: Tufekovic – Steinert (46. Hartig), Howard, Demann, Specht, Pankratz – Moser, Schneider (46. Breitner), Beck – Billa (89. Waßmuth), Zeller
Schiedsrichterin: Kathrin Heimann (Gladbeck)
Zuschauer: 504
Gelb: Schiewe, Wagner / Demann, Howard


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