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RegioTrends

Ortenaukreis - Oberkirch

11. Aug 2017 - 17:30 Uhr

Ferienspiele zu Besuch auf der Kläranlage - Exklusive Führung mit Betriebsleiter Johannes Schulz

Betriebsleiter Johannes Schulz (links) begrüßte dieser Tage 17 Mädchen und Jungen mit ihren Betreuern auf der Oberkircher Kläranlage. Im Rahmen der Ferienspiele der Katholischen Kirche ließen sie sich die Funktionsweise des Klärwerks erklären.
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Im Rahmen der diesjährigen Ferienspiele der Katholischen Kirche stand auch ein Besuch der Oberkircher Kläranlage auf dem Programm. Betriebsleiter Johannes Schulz erklärte den jugendlichen Besuchern, wie das Wasser wieder sauber wird. In rund anderthalb Stunden schafften die Besucher, das wozu ein Tropfen Wasser zehn Stunden benötigt: einen kompletten Durchgang durch die Anlage

17 Kinder besuchten vergangene Woche Donnerstag Betriebsleiter Johannes Schulz auf der Oberkircher Kläranlage. Er erklärte ihnen und ihren Betreuern die Wirkungsweise des 1969 in Betrieb genommenen Klärwerks. „Die Kläranlage schützt die Umwelt vor Schäden durch das in Teilen von Oberkirch anfallende Abwasser“, erläuterte der Abwassermeister die Aufgabe der Anlage. „Sie reinigt das Abwasser von Lautenbach, der Kernstadt von Oberkirch sowie aus den Ortschaften Ringelbach, Bottenau, Ödsbach und teilweise von Tiergarten.“ Damit war auch geklärt, wohin nach dem Betätigen der Klospülung das Abwasser fließt. „Die Kläranlage liegt am tiefsten Punkt des über 100 Kilometer langen Kanalnetzes von Oberkirch“, erklärte Schulz, bevor er auf die Einzelheiten der mechanischen und biologischen Reinigung des Abwassers einging. Die jungen Besucher waren erstaunt darüber, dass in der Sekunde 60 Liter Abwasser in die Kläranlage fließen, dies entspricht der Menge einer fast vollen Badewanne. „Bei Regenwetter können es sogar bis zu 290 Liter pro Sekunde sein.“ Beeindruckt von den Zahlen machten sich die Mädchen und Jungen auf dem Weg durch die Kläranlage.

Anlage erzeugt auch Energie
Imponiert waren sie von der hohen Reinigungskraft der mechanischen und biologischen Vorgänge im Klärwerk. Schon nach der mechanischen Reinigungsstufe ist das Abwasser zu 25 bis 50 Prozent gereinigt. Nach dem Aufstieg auf die Aussichtsplattform des Faulturms genossen die Kinder noch den Blick auf Oberkirch, die Reben und den Schwarzwald, bevor es dann weiter auf dem Reinigungsweg des Wassers zur biologischen Klärstufe ging. Besonders beeindruckend waren dabei die beiden großen Tropfkörper, die bis oben hin mit Basaltgestein gefüllt sind.

Nach dem kompletten Durchlauf ist das ehemals schmutzig braune Wasser wieder klar und zu rund 98 Prozent von allen Schadstoffen gereinigt. Damit wird das deutlich sauberer, wie es die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland vorschreiben. Daher kann es aus dem Nachklärbecken auch bedenkenlos in die naheliegende Rench fließen. Doch nicht nur klares Wasser wird in der Kläranlage erzeugt. Durch das in den beiden Faultürmen erzeugte Gas wird über die 2016 erneuerte Gasverstromungsanlage auch noch Strom erzeugt. Mit dem anfallenden Klärschlamm wird unter anderem das Kraftwerk der Papierfabrik August Koehler befeuert, wodurch auch dieses Nebenprodukt der Wasserreinigung der Energieerzeugung dient.


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