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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

11. Feb 2018 - 23:59 Uhr

Zuschuss aus dem „Tanzpakt“ - Land und Bund fördern Kooperatives Tanzentwicklungskonzept Freiburg mit 440.000 Euro

Das Tanzentwicklungskonzept Freiburg kann im Zeitraum von März 2018 bis Oktober 2021 mit einem Fördervolumen von gesamt 690.000 Euro arbeiten. Das steht nun fest, nachdem jüngst die Jury des Förderprogramms „Tanzpakt Stadt – Land – Bund“, das aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert wird, über 26 Förderanträge entschieden hatte. Unter den acht ausgewählten Projekten ist auch das Tanzentwicklungsprojekt Freiburg. Es wird über vier Jahre eine Fördersumme von 230.000 Euro erhalten. Damit sind auch 210.000 Euro gesichert, die das Land Baden-Württemberg als Ko-Finanzierung in Aussicht gestellt hat. Zuvor hatte die Stadt Freiburg bereits 250.000 Euro zugesagt.

Vor kurzem hatte sich die Lage für den freien Tanz in Freiburg noch anders dargestellt. Nur einzelne Gruppen konnten über die jährliche Vergabe von Projektfördermitteln durch das Kulturamt profitieren, eine konstante Förderung gab es nicht. Seit 2015 gibt es aber auf dem Gelände des Kulturparks in der Haslacher Straße das „Südufer“. Die Investitionsmittel für diese Spielstätte für freies Theater und Tanz hatte der Gemeinderat beschlossen, auch den laufenden Betrieb (unter Regie des E-Werk) unterstützt die Stadt Freiburg.

Eine junge, umtriebige Tanzszene hat sich seitdem die Räume des Südufers erobert. Es wird als zentraler Proben-, Aufführungs- und Experimentierort genutzt. Zudem wurde das LaborManiFest ins Leben gerufen, ein Format zur Standortbestimmung des freien Tanzes in Freiburg. Dadurch entstand ein enger Schulterschluss zwischen der freien Tanzszene, Bewegungsart und dem E-Werk. Diese Dynamik hat das Kulturamt aufgegriffen und einen konzeptionellen Prozess zur Frage „Was braucht Freiburgs freie Tanzszene, um sich qualitativ weiter zu entwickeln?“ gestartet. In mehreren Gesprächen, auch mit der Ausbildungsschule TIP und dem Theater Freiburg, hat das Kulturamt diesen Prozess über zwei Jahre gesteuert. Das Ergebnis war Drucksache KA-16/005 „Bausteine für ein Tanzkonzept Freiburg“, die im Kulturausschuss vorgestellt wurde.

Parallel brachte sich das Kulturamt aktiv in das Bestreben des Dachverbandes Tanz um eine Tanzförderung Stadt-Land-Bund ein und nahm an bundesweiten Treffen teil. Die Skizze für ein Tanzkonzept Freiburg diente dabei, auch in einer Präsentation in der Akademie der Künste Berlin, als Beispiel einer Umsetzung für das anvisierte Förderprogramm. Im Dezember 2016 war es dann soweit: Im Bundeshaushalt 2017 stellte der Bundestag 5,625 Millionen Euro für ein mehrjähriges Programm der Exzellenzförderung im Tanz bereit.

Der Gemeinderat der Stadt Freiburg zog bald nach und bewilligte für den Verein Bewegungsart ab 2017eine jährliche Fördersumme von 50.000 Euro. Mit dieser Entscheidung im Rücken wandte sich das Kulturamt wiederum an das Landesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, um eine Zusage für eine Ko-Finanzierung für die Antragstellung auf Bundesmitteln zu erhalten. Nach mehreren Gesprächen wurde dies zugesagt.

Nun ging es an die Antragstellung. In einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Sabine Noll und Oliver Lange (Bewegungsart), Dagny Borsdorf, Fiona Gomez, Laura Heinecke und Karolin Stächele (freie Tanzszene), Laila Koller (E-Werk) und Udo Eichmeier (Kulturamt), nahm das „Kooperative Tanzentwicklungskonzept Freiburg“ immer mehr Form an. Auch das Theater Freiburg und das Internationale Festival Tanz und Theater Freiburg unterstützten als assoziierte Partner den Antrag, der am 15. November 2017 dann fristgerecht beim Bund eingereicht wurde.

Nach der Juryentscheidung in Berlin steht nun fest: Bis einschließlich 2021 stehen der freien Tanzszene in Freiburg jährlich im Schnitt rund 170.000 Euro zur Verfügung. Maßnahmen in drei Arbeitsfeldern sollen die Freiburger Alleinstellungsmerkmale stärken. Arbeitsfeld I (Produktionsformate) umfasst neue Formate, u.a. einen Abend mit Kurztanzstücken und ein Postgraduiertenprojekt unter der Leitung einer international anerkannten Choreografin. Arbeitsfeld II (Kernkompetenzen) entwickelt temporäre Angebote und Projekte, etwa das LaborManiFest, konstant weiter und stärkt die künstlerischen Forschungsprozesse im Südufer. Im Arbeitsfeld III werden Qualifizierungsbausteine, die für die künstlerische Entwicklung Tanzschaffender unerlässlich sind, weiter ausgebaut oder neu angeboten.

Gefördert von Tanzpakt Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.


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