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26. Mar 2020 - 12:56 Uhr Funkamateure halten soziale Kontakte auch in "Corona-Zeiten" aufrecht.
Horst Garbe mit dem Amateurfunkrufzeichen DK3GV an seiner Funkstation.

Foto: Horst Garbe, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg
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Funkamateure halten soziale Kontakte auch in "Corona-Zeiten" aufrecht - Mitglieder des Amateurfunkortsverbandes Freiburg nutzen notwendigen „Hausarrest“ sinnvoll

Rund 65.000 Funkamateure gibt es allein in Deutschland. Die meisten davon organisiert in den regionalen Ortsverbänden des Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC). So sind die weltoffenen Funker und ihre Ortsverbände unter anderem in Freiburg, Waldkirch, Emmendingen, Neuenburg, Lahr und am Kaiserstuhl zu finden. Und auch sie sind natürlich, wie wir alle, von der Coronapandemie betroffen. Viele mit dem Hobby liebgewonnene Rituale, wie der Besuch des Clubabends, entfallen. Und dennoch, der soziale Kontakt zu seinen Funkfreunden wird gewahrt!

Vermeidung sozialer Kontakte?

Ja – aber...! Viele regionale Veranstaltungen, wie die monatlichen Vereinstreffen, Funkflohmärkte oder gemeinsame Aktionen, wie die sogenannten „Fielddays“, die Funkaktionen im Freien, entfallen. Zu Recht, gehören zu den Funkamateuren doch auch zahlreiche Mitglieder aus dem besonders gefährdeten Kreis der Seniorinnen und Senioren. Selbst die jährlich im Mai stattfindende größte Amateurfunkmesse in den USA, die „hamvention“, nahe Dayton/Ohio ist abgesagt. Ob die größte europäische Amateurfunkmesse in Friedrichshafen am Bodensee, die „ham radio“, ein gleiches Schicksal ereilen wird, ist derzeit noch offen. Die Bundesnetzagentur sieht derzeit sogar davon ab, die zum Erhalt der Funklizenz benötigten Amateurfunkprüfungen durchzuführen. Kurzum, direkte soziale Kontakte werden natürlich auch von den Funkern im Interesse ihrer eigenen Gesundheit vermieden. Und dennoch, es gibt sie, die sozialen Kontakte! Denn die technisch versierten und die Völkerverständigung praktizierenden Funkamateure stehen natürlich drahtlos in sicherem Abstand durch die Hochfrequenz miteinander verbunden in Kontakt. Keine nüchternen e-mails oder What´s App-Kontakte sorgen hier für das soziale Miteinander, sondern es erklingt die vertraute Stimme des funkenden Nachbarn aus der Region oder von rund um den Globus aus dem Lautsprecher! Entweder per Kurzwelle, per UKW-Relaisfunkstelle in der Region oder eben dem Stand der heutigen Technik entsprechend digital vernetzt mit der Welt!

Zeit für Projekte und Hilfsmaßnahmen!

Mag der coronabedingte auferlegte notwendige „Hausarrest“ auch noch so einschneidend für das bisher gekannte Leben sein, sorgt er doch auch dafür, sich bisher nicht angenommener Bastelprojekte, Gerätereparaturen und anderer mit dem Hobby zusammenhängender Dinge zu widmen. Fehlen auch die Treffen, an denen man sich gerne persönlich zu den Projekten austauscht, greift man in diesen widrigen Zeiten einfach wieder vermehrt zum Mikrofon und holt sich so eventuell fehlendes Wissen von einem kompetenten Funkfreund. So rücken auch die Funkamateure wieder mehr zusammen! Und nicht nur bei technischen Ratschlägen rücken die Funker näher zusammen. Die Mitglieder zahlreiche Amateurfunkortverbände sorgen sich um ihre älteren Mitglieder, erledigen für sie Einkäufe und helfen da, wo Hilfe benötigt wird. Das gilt übrigens nicht nur in Coronazeiten, sondern grundsätzlich, wenn Hilfe benötigt wird. Hierzu unterhalten die Funkamateure ein Netz von Notfunkbeauftragten, die mit ihren Teams zusammen in Katastrophenfällen die möglicherweise zerstörte oder überlastete Kommunikationsinfrastruktur kompetent ersetzen beziehungsweise ergänzen.

(Presseinfo: Horst Garbe, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg, 26.03.2020)

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