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Breisgau-Hochschwarzwald - Bad Krozingen

14. Oct 2021 - 09:43 Uhr

Lolli-Tests an Schulen und Kitas in Bad Krozingen - Pilotprojekt startet nach den Herbstferien

So einfach funktioniert der „Lolli-Test“

Foto: Nadja Friderich /Stadt Bad Krozingen
So einfach funktioniert der „Lolli-Test“

Foto: Nadja Friderich /Stadt Bad Krozingen

Die Stadt Bad Krozingen startet nach den Herbstferien im Rahmen eines Pilotprojektes mit den PCR-Pool Tests („Lolli-Tests“) zunächst an der Max-Planck-Realschule, der Kita Biengen und der Kinderkrippe Kiebitz e.V. in Schlatt. In den drei Einrichtungen wird die neue Testmethode die bisherigen Antigen-Schnelltests ablösen und soll damit für mehr Sicherheit und Präzision bei der Feststellung von Corona-Infektionen sorgen. Nach den Weihnachtsferien ist geplant, dass sich weitere Kitas und Schulen dieser Testmethode anschließen können. Bürgermeister Volker Kieber bringt es auf den Punkt: „Tatsache ist, dass wir auf absehbare Zeit bei der Impfquote immer noch nicht so weit sein werden, dass wir mit einem störungsfreien Betreuungsablauf in den Kitas und einem durchgehenden Präsenzunterricht in den Schulen rechnen können. Deshalb ist es wichtig, Infektionen zuverlässig und schnell zu erkennen und damit die Ausbreitung des Corona-Virus effektiv zu verhindern. PCR-Pooltests sind dafür besser geeignet und präziser als die bisherigen Antigen-Schnelltests und sie sind dabei vor allem auch sehr viel kindgerechter in der Handhabung. Der Lolli-Test heißt ja so, weil das Test-Stäbchen wie ein Lolli im Mund gelutscht wird. Unter einem Lolli kann sich jedes Kind schnell etwas vorstellen und ganz einfach anwenden. Das bedeutet: Keine schmerzhaften Abstriche in der Nase oder im Rachen mehr und damit auch weniger Stress für die Kinder und ihre Eltern. Dies belegt auch die durchweg positive Erfahrung, die die Stadt Freiburg bislang mit dem Einsatz der Lolli-Tests gemacht hat. Dort hat man in enger Zusammenarbeit mit der Uniklinik Freiburg und dem Gesundheitsamt ein entsprechendes Verfahren entwickelt, das bereits erfolgreich an den Freiburger Grundschulen und Kitas zum Einsatz gekommen ist. Erfreulich ist auch, dass das Land die Pooltests bezuschusst.“

Die Testungen in den Bad Krozinger Piloteinrichtungen sind zunächst zweimal die Woche (dienstags und donnerstags) bis zu den Weihnachtsferien geplant. Die ersten Test-Kits sind bereits eingetroffen. Die Freiwillige Feuerwehr kümmert sich um das Einsammeln und den Transport der Testproben zu einem zentralen Depot. Mit dem Labor MVZ Clotten, mit Sitz in Freiburg konnte die Stadt einen kompetenten Partner gewinnen, der die Tests auswertet. Die Übermittlung der Testbefunde erfolgt dann vollkommen digitalisiert via E-Mail an die Eltern und Einrichtungsleitungen. Das Projekt wird federführend vom Fachbereich Kitas und Schulen der Stadtverwaltung bearbeitet. Die Eltern der an dem Pilotprojekt beteiligten Einrichtungen wurden schon mittels eines Elternbriefs über die neue Testmethode und die Form der digitalen Daten-Verarbeitung und -Übermittlung informiert und um entsprechende Einwilligung gebeten. Zudem sollen auf der städtischen Homepage weitere Informationen für die Eltern zusammengestellt und hilfreiche Links zum Thema aufgeführt werden.

An der Max-Planck-Realschule freut man sich bereits auf den Start nach den Herbstferien. „Wir sind der Stadt dankbar dafür, dass wir für die Pilotphase ausgewählt wurden, denn wir versprechen uns durch den Einsatz des PCR-Pooltests einen weiteren Schritt zur sicheren Schule,“ so Schulleiterin Dr. Sabine Stein. Wir haben uns lange damit beschäftigt, wie wir die Pandemie in den Griff bekommen. Für uns hat der Lolli-Test bereits jetzt deutliche Vorteile. Er ist nicht nur verlässlicher und angenehmer in der Handhabung als die bisherigen Selbsttests, wir werden darüber hinaus auch viel Verpackungsmüll sparen. Und da wir weniger testen müssen, gewinnen wir auch wieder mehr an wertvoller Unterrichtszeit.“

Auch bei den KiTas weckt das neue Verfahren die Hoffnung auf mehr Sicherheit, wie die Leiterin des Kiebitz in Schlatt, Angela Greiner, berichtet. „Der Kiebitz begrüßt das Pilotprojekt Lolli-Test der Stadt Bad Krozingen sehr. In unserer täglichen Arbeit erleben wir schnelle Ansteckungsketten insbesondere bei viralen Infektionen. Das Corona Virus trifft auf in der Regel ungeschützte Kinder mit den bekannten Konsequenzen. Durch den Lolli-Test erhöht sich die Sicherheit für unsere Kinder und deren Familien deutlich und schlussendlich auch für das Personal. Die Vergangenheit hat gezeigt, welch problematische Folgen Einrichtungsschließungen haben. Mit erhöhter Testungssicherheit erhoffen wir uns eine ruhige Herbst/Winterzeit, in der unsere Kinder geschützt die Einrichtung besuchen können.“ Das sieht man auch in der KiTa Biengen so. Auch hier freut man sich auf den Start nach den Herbstferien. „Da die Testungen gut in den KiTa- Alltag integrierbar sind, wird der organisatorische Aufwand für das Personal geringer und wir haben wieder mehr Zeit für die Arbeit am Kind an, so KiTa-Leiterin Verena Weis.

Der PCR Pool Test („Lolli-Methode“) Bei diesem Test wird nicht, wie bisher üblich, in der Nase getestet, sondern durch Lutschen an einem Wattestäbchen. Das macht die Durchführung für die Kinder angenehmer als bei gängigen Antigen-Schnelltests. Zudem werden nicht Einzelpersonen getestet, stattdessen ganze Klassen oder Kita-Gruppen. Wattestäbchen werden dabei wie Lollis gelutscht und anschließend gemeinsam ins Labor für die PCR-Untersuchung gegeben. Der Tupfer bildet dann anschließend die Grundlage eines PCR-Tests. Die PCR-Methode ist im Vergleich zur Antigentestung (sog. Schnelltest) empfindlicher (sensitiver) und genauer (spezifischer). Eine Klasse oder eine Kindergartengruppe bildet einen Pool, nur wenn der Testpool einer Klasse oder KiTa-Gruppe ein positives PCR-Ergebnis aufweist, muss einzeln nachgetestet werden.

Durch diese Methode kann eine SARS-CoV-2-Infektion bereits erkannt werden, bevor die infizierte Person für andere Personen ansteckend ist. Eine geringere Anzahl falscher Testergebnisse im Vergleich zu Antigentests sollen dabei zu weniger Störungen des KiTa- und Schulalltags führen und dabei helfen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

(Info: Stadt Bad Krozingen)


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