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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

15. Oct 2021 - 15:11 Uhr

Sanierung im Haus der Jugend in Freiburg ist beendet und Wiedereröffnung wurde gefeiert - Spagat zwischen Denkmalschutz und zukunftsfähiger Jugendarbeit


Insgesamt vier Jahre Bauen im laufenden Betrieb in zwei großen Bauabschnitten; nicht weniger als 53 Treffen am Runden Tisch mit Nutzern, Planerinnen und Architekt – und nun ist das Werk vollbracht: Der einstige schwere Sanierungsfall Haus der Jugend in der Uhlandstraße wurde am heutigen Freitag formal wiedereröffnet, im Beisein von Gemeinderätinnen und -räten, Vorstand und Mitarbeitenden des Jugendbildungswerks, des Gebäudemanagements und des Architektenbüros Zeller Eisenberg.

Baubürgermeister Martin Haag hob hervor: „Es war richtig, dass wir uns 2016 dafür entschieden haben, das Haus der Jugend am angestammten Standort zu belassen und zu sanieren. Eine Bestandssanierung im laufenden Betrieb ist immer eine große Herausforderung. Hier kam erschwerend hinzu, dass das Haus während der laufenden Planung unter Denkmalschutz gestellt wurde. Daher bin ich stolz, dass wir trotz allem die Kostenvorgabe und sogar den Zeitplan einhalten konnten.“

Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach betonte: „Das Haus der Jugend erfüllt eine doppelte Funktion: es ist zentrale Jugendeinrichtung und Jugendbildungswerk für die Stadt, aber auch Jugend-Stadtteilzentrum für den Freiburger Osten. Als erster Vorsitzender des Hauses der Jugend danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre hohe Flexibilität, die ihnen die Sanierung im laufenden Betrieb abverlangt hat.“

Es war die erste Sanierung seit dem Neubau des HdJ im Jahre 1966. Seit der Jahrtausendwende war es als sanierungsbedürftig anerkannt, doch auch nach politischem Ringen waren die Kosten lange nicht im städtischen Haushalt darstellbar. Das änderte sich erst 2015. Nun konnte das städtische Gebäudemanagement (GMF) mit der Planung beginnen. Doch kaum waren die ersten Handwerker auf dem Hof, wurde das Haus unter Denkmalschutz gestellt. Pünktlich zum vermeintlichen Baubeginn musste das GMF also seine Pläne überarbeiten. Insbesondere die Außenanlagen, die eigentlich von der Sanierung ausgeklammert waren, mussten nun ebenfalls denkmalgerecht und zeitlich unmittelbar wieder hergestellt werden. Immerhin kam dem Ablauf zugute, dass Substanz und Architektursprache ohnehin weitestmöglich erhalten bleiben sollten.

Wer sich heute die offene Bauweise anschaut, kann erahnen, wie komplex während der beiden Bauabschnitte (2017-19 und 2019-21) die Abstimmungen für die Sanierung im laufenden Betreib waren. Hier der zeitliche Vorlauf eines gedruckten Jahresprogrammes und wuselnde Kinder, dort die Bauzeitenplanung samt Teilsperrungen, Teilnutzungen, unerwarteten Baumaterialien, Sicherheitsaspekten, Rettungswegen, verspäteten Handwerkern – das habe allen Seiten viel abverlangt, war heute verschiedentlich zu hören. Zumindest hier war Corona tatsächlich nicht das größte Problem, sondern nur eines unter vielen …

Doch die vielen Anforderungen und Abhängigkeiten wurden in einem guten Zusammenspiel von Architekt, Nutzerin und Gebäudemanagement angegangen und konstruktiv gelöst. Ein hilfreiches Novum war dabei die Jugendbeteiligung am Bauprojekt. In einem eigens für die HdJ-Sanierung einberufenen monatlichen Runden Tisch mit Nutzern, Planerinnen und Architekten wurden alle Belange gemeinsam besprochen. Insgesamt wurde an diesem Tisch in 53 Treffen an Details gefeilt.

Die Sanierung hat inklusive der Außenflächen 12,1 Millionen Euro gekostet. Damit blieb sie im Kostenrahmen – und trotz der schwierigen Umstände auch im Zeitplan.


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