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RegioTrends

Ortenaukreis - Offenburg

18. Oct 2021 - 10:53 Uhr

Wunsch nach mehr Wahrnehmung - Im Rahmen der U-18-Wahl haben die drei Jugendregionalteams der Stadt Offenburg eine Umfrage unter Jugendlichen gemacht

Austausch. Die Jugendlichen im Gespräch mit interessierten Bürger*innen.
Foto: Frühe
Austausch. Die Jugendlichen im Gespräch mit interessierten Bürger*innen.
Foto: Frühe
Umfrage unter Jugendlichen anlässlich der U-18-Wahl: Wofür würden sie sich einsetzen, wenn sie das Sagen hätten?

Im Rahmen der U-18-Wahl haben die drei Jugendregionalteams der Stadt Offenburg eine Umfrage unter Jugendlichen gemacht: Wofür setzen sich die jungen Leute ein? Was würden sie ändern oder beibehalten, wenn sie Bundeskanzler/Bundeskanzlerin wären? Jugendliche hatten an mehreren Aktionstagen die Möglichkeit, anonym eine Karte an einem der Informationsstände der Jugendteams auszufüllen.
Auch in den Jugendtreffs oder bei der Aufsuchenden Jugendarbeit konnte die Chance genutzt werden. Ziel dieser Aktion war es zum einen, Jugendliche dazu anzuregen, sich über ihre Ideen und Forderungen an die Politik Gedanken zu machen und diese auch zu formulieren. Zum anderen sollte mit dieser Idee aber auch den Jugendlichen in der Öffentlichkeit Gehör verschafft werden, damit man ihre Kritik, Wünsche und Anregungen wahrnimmt, auch wenn sie bisher noch nicht wahlberechtigt sind. 119 Jugendliche nutzten die Möglichkeit und füllten eine Karte aus, die dann im Rahmen der U-18-Wahlparty am 17. September im Hof des Jugendbüros und Mehrgenerationenhaus es ausgestellt wurden. Die Kandidaten des Wahlkreises 284 von FDP, SPD, Grüne, Die Linke und Die Partei sowie eine Vertretung der CDU und die jugendlichen Besucher/Besucherinnen konnten so einen Einblick in die Gedankenwelt der jungen Leute Offenburgs erhalten und nahmen dies ausgiebig an. Die Kandidaten waren beeindruckt von den Ideen und Wünschen ihrer eventuell zukünftigen Wähler*innen und auch von der Themenvielfalt.
Den Jugendarbeitern fiel schon nach den ersten Aktionen auf, wie viele Gedanken und Sorgen sich die jungen Menschen um ihre Zukunft und die Welt im Allgemeinen machen. Auch wie viele sich für die Belange und Stärkung der Rechte von benachteiligten Gruppierungen einsetzen würden. Genauso wie sie sich wünschen, dass die Politik sie und ihre Anliegen stärker wahrnimmt. So gab es mehrere bis häufige Nennungen zu folgenden Themen:

Gleichberechtigung für alle – besonders für Frauen
stärkeres Vorgehen gegen Rassismus, Sexismus, Homo- und Transphobie
aktive Maßnahmen zum Klimaschutz
Hygieneprodukte für Frauen kostenlos anbieten
mehr Verständnis, Hilfeangebote und Unterstützung für Geflüchtete
Legalisierung von Cannabis
Kostensenkung für ÖPNV oder auch Bus und Bahn kostenfrei
bessere Hilfen bei Missbräuchen
Steuern senken (verschiedene)
Verbesserung des Gesundheitssystems
höherer Mindestlohn und höhere/sichere Rente
jüngere Politiker*innen
mehr/zeitgemäße Jugendfreizeitangebote
Wahlalter auf 16 Jahren für alle Wahlen senken
mehr Respekt für LGBTQIA+ -Menschen
härtere Strafen für Sexualstraftäter*innen
mehr Gehalt und Anerkennung in sozialen und pflegenden Berufen
Kritik an aber auch Befürwortung von Maßnahmen der Corona-Politik
keine Schulschließungen mehr
mehr Hilfeangebote für Kinder/Jugendliche
Kinder und Jugendliche sollen mehr Rechte bekommen
mehr Tier- und Umweltschutz
mehr Geld für Modernisierung, Ausstattung und Digitalisierung für das Schulsystem
mehr Plätze, um zu chillen und zum Abhängen, mehr Grünflächen
Schere von Reich & Arm stoppen, Armut verstärkter bekämpfen
 
Das Fazit von Ralph Klingberg vom Jugendregioteam: „Somit ergibt sich ein buntes Bild mit vielen kritischen Gedanken und zeigt den Jugendarbeitenden erneut, dass die Jugend – oft entgegen der öffentlichen Wahrnehmung – sehr wohl an Politik und den Themen, die sie und uns alle betreffen, interessiert sind.“

 


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