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RegioTrends

Kreis Lörrach - Weil a.Rh.

19. Oct 2021 - 18:06 Uhr

Grundsteinlegung für das Erweiterungsgebäude des Rathauses in Weil a.Rh. - Ansprache von Oberbürgermeister Wolfgang Dietz

Rathaus in Weil a.Rh.

RT-Archivbild
Rathaus in Weil a.Rh.

RT-Archivbild

Heute ist ein besonderer Tag: Grundsteinlegungen für städtische Verwaltungsgebäude sind selten. Nicht jede Generation von Kommunalpolitikern kann ein solches Ereignis begehen.

In öffentlichen Bauten werden gerne Zeitkapseln eingebracht, die späteren Generationen einen kleinen Einblick in die Zeit geben sollen, in der das Gebäude errichtet wurde. So soll es auch hier sein.
Die Zeitkapsel wird hinter einer Grundsteinplatte eingemauert. So wie Sie es vom Bestandsgebäude an der Längsseite des Sitzungssaals kennen.

Zunächst wollen wir die Zeitkapsel füllen, denn sie kommt heute in die Aussparung im neuen westlichen Zugangsbereich.

Nacheinander werden wir jetzt Dokumente und Objekte einlegen:

Eine Baubeschreibung, gefertigt durch das beauftragte Architekturbüro Blocher und Partner, Stuttgart.

Eine Kopie der Beschlussvorlagen der Stadtverwaltung an den Gemeinderat, aufgrund deren der Gemeinderat die Entscheidungen für die Erweiterung des Rathauses getroffen hat sowie die zugehörigen Protokolle (Sitzungen des Gemeinderates vom 06. Februar 2018 und vom 14. Mai 2019)

Zeichnungen der Klasse 4a der Karl-Tschamber-Schule. Die Schülerinnen und Schüler haben auf meine Bitte malerisch dargestellt, wie sie sich Weil am Rhein wünschen, was sie aktuell gut an unserer Stadt finden und was ihnen nicht so gefällt.

Dazu kommen noch Utensilien, die zu unseren Tagen gehören:

Ein Satz mit den aktuell gültigen Münzen – vom 1-Cent-Stück bis zum 2-Euro-Stück.

Eine FFP2-Maske und ein Testkit für Corona-Tests, weil wir uns als Stadt und Gesellschaft seit Jahresbeginn 2020 neben den üblichen Aufgaben als Stadt mit den Auswirkungen der Pandemie auseinandersetzen müssen, die das Corona-Virus verursacht hat.

Sowie die beiden örtlichen Tageszeitungen von heute.


Die Platte auf dem Kupferbehältnis trägt die Jahreszahl 2020. Wir haben diese Jahreszahl gewählt, weil es das Jahr ist, in dem mit dem Bau begonnen wurde.

Inzwischen sind wir beim Innenausbau angekommen. Es wird intensiv gearbeitet. Allerdings hängt die Baustelle hinter dem ursprünglichen Zeitplan hinterher. Sie befindet sich deutschlandweit leider in „guter“ Gesellschaft.

Die Ursachen sind überall ähnlich:
Ausfälle von Mitarbeitenden durch Corona und
Lieferengpässe bei bestimmten Materialien.

Letzteres war bei uns besonders spürbar bei den Materialien zur Dämmung des Daches und der Fassade sowie den metallenen Fassadenelementen. Damit aber die Gewerke im Hausinneren ohne Gefahr arbeiten können, muss zunächst das Haus dicht sein. Das ist jetzt der Fall. Im Moment sind immer zwischen 10 und 15 Gewerke auf der Baustelle.

Die Übernahme des Gebäudes durch die Mitarbeitenden ist nach dem jüngsten Statusbericht des Projektsteuerers, Mayer&Bährle jetzt zum Ende des ersten Quartals 2022 vorgesehen.

Die Mitarbeiterschaft sieht dem Erweiterungsbau mit Freude und Erwartung entgegen:

Häufig sitzen im Moment bis zu drei Personen in Büros, die eigentlich für eine Person gedacht sind. Andere sind in Gebäude in der Stadt verteilt.
Im Erweiterungsgebäude entstehen 69 Büros, drei neue Besprechungsräume (darunter ein Stabsraum), ein IT-Schulungsraum und ein Trauraum mit Nebenräumen.

Die freudige Erwartung hilft auch über die vielen Unannehmlichkeiten und Mehrarbeiten hinweg, die mit einem solchen Umbau im Bestand verbunden sind. Die Hausmeisterei und die Reinigungsgruppen haben hier besonders viel zu tun. Ihnen gebührt ein dickes Lob.

Nach der Erweiterung erfolgen die Umbauarbeiten im Bestandsgebäude. Es muss an vielen Stellen nachgerüstet werden. Namentlich der Brandschutz – und damit ein wichtiges Sicherheitsthema – entspricht an vielen Stellen nicht mehr heutigen Anforderungen. Bitte denken Sie daran, viele Elemente wie Grundrisse, Fluchtwege, Fensterelemente, Jalousien, Elektrik, Heizkörper, Böden stammen noch aus dem Erstbezug von vor 60 Jahren! Die äußerst wichtige Digitalisierung braucht ihrerseits eine entsprechende Infrastruktur. Auch diese muss hergestellt oder ertüchtigt werden. Umbauarbeiten werden uns also noch bis tief ins Jahr 2022 beschäftigen.


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