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RegioTrends

Kreis Lörrach - Weil a.Rh.

21. Oct 2021 - 10:19 Uhr

Vier Sterne für Bienen, Wespen & Co. - Der städtische Betriebshof Weil a.Rh. baut ein geräumiges Insektenhotel

Rolf Fehlbaum (links) freut sich über einen „konstruktiv und ästhetisch liebevoll angefertigten“ Unterschlupf für Insekten, den Betriebshof-Mitarbeiter Rainer Karlin angefertigt hat. Auch Andrea Müller, Leiterin des Betriebshofs der Stadt Weil am Rhein, ist begeistert.

Bildquelle: Stadtverwaltung Weil am Rhein/Bähr
Rolf Fehlbaum (links) freut sich über einen „konstruktiv und ästhetisch liebevoll angefertigten“ Unterschlupf für Insekten, den Betriebshof-Mitarbeiter Rainer Karlin angefertigt hat. Auch Andrea Müller, Leiterin des Betriebshofs der Stadt Weil am Rhein, ist begeistert.

Bildquelle: Stadtverwaltung Weil am Rhein/Bähr

Ein Insektenhotel für die bunte Vitra-Wiese: Einen großzügigen Unterschlupf dieser Art hat die Stadt Weil am Rhein angefertigt. Das Werk von Betriebshof-Mitarbeiter Rainer Karlin fügt sich perfekt in die nähere Umgebung ein. Aber nicht nur das Design passt, sondern auch die Ausstattung und der Standort. Voll des Lobes war denn auch Rolf Fehlbaum, emeritierter Vorsitzender und aktives Mitglied des Verwaltungsrats der Vitra AG.

Der Wohlfühlfaktor muss hoch sein und das Ambiente passen: Nur wenn alles passt, checkt man gerne in einem Hotel ein – und kommt auch immer wieder. Das ist nicht nur bei Menschen so, sondern auch bei den kleinen Tierchen. Insektenhotels sind künstlich geschaffene Unterschlupf-, Nist- und Überwinterungshilfen, die es in verschiedenen Größen, Formen und Ausstattungen gibt. Aber viele von ihnen fallen bei den ersten Inspektionsflügen der potenziellen Gäste durch.

Auch bei den Insektenhotels kommt es auf den richtigen Standort an. Es braucht Schutz vor Kälte, Wind und Regen, gleichzeitig sind aber Sonnenstrahlen bei den Bewohnern beliebt. Und auch das Buffet sollte reichhaltig sein – Futter- und Wasserquellen in unmittelbarer Nähe sind ein Muss. Über all das hat sich Vorarbeiter Rainer Karlin vom Betriebshof der Stadt Weil am Rhein informiert, ehe der Schreiner sich der Konstruktion der stattlichen Behausung annahm. Freunde und Arbeitskollegen halfen immer wieder mit Material aus. Besonders beliebt: Bambusrohre. „Die haben den perfekten Durchmesser“, erklärt Karlin.
Die Idee für das Bauwerk hatte die Leiterin des Betriebshofs Weil am Rhein, Andrea Müller, als es um die Fragestellung ging, was denn die Stadtverwaltung in Sachen Nachhaltigkeit und Naturschutz mache. Warum sollte man nicht auch mal ein Insektenhotel bauen? Dieses Thema sei, meint Müller, ja nicht neu. „Wir achten schon seit längerer Zeit darauf. So mähen wir einige Flächen weniger, um den Insekten ihren Lebensraum nicht wegzunehmen.“ Auf die Standortmöglichkeit hatte der frühere Erste Bürgermeister der Stadt, Christoph Huber, aufmerksam gemacht.

Der menschliche Eingriff in die Naturlandschaft ist enorm. Die natürlichen Lebensräume der Insekten werden weniger. Insektenhotels sollen Abhilfe schaffen. Und damit sich Hummeln, Wildbienen, Schlupfwespen oder auch Ohrwürmer wohlfühlen, braucht es das nötige Wissen. Und so las sich Karlin immer tiefer in die Materie ein. Weil sich Insekten mit Flügeln an den scharfkantigen Löchern der Backsteine verletzen können, ließ er es sich zum Beispiel nicht nehmen, die entsprechenden Flächen abzufeilen.

Das Insektenhotel steht seit dem Frühjahr an seinem Platz, ist gut ausgebucht und erfährt weiterhin eine Rundumbetreuung durch Rainer Karlin, der immer wieder nach dem Rechten sieht.

Ein dickes Lob bekam der Baumeister bei der offiziellen Übergabe. „Das gefällt mir sehr, ein Super-Geschenk. Es ist konstruktiv und ästhetisch liebevoll angefertigt und fügt sich gut in die Umgebung“, sagte Rolf Fehlbaum. „Ich habe schon viele Insektenhotels gesehen, aber noch kein so schönes. Wir sind sehr glücklich darüber.“


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