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Kreis Emmendingen - Waldkirch

26. Sep 2022 - 14:58 Uhr

„Fachkräftebindung und -gewinnung“ stand in Waldkirch im Fokus - Stadt hatte zum Wirtschaftsdialog eingeladen

„Fachkräftebindung und -gewinnung“ stand in Waldkirch im Fokus.
Begrüßung durch Oberbürgermeister Götzmann.

Foto: Stadt Waldkirch
„Fachkräftebindung und -gewinnung“ stand in Waldkirch im Fokus.
Begrüßung durch Oberbürgermeister Götzmann.

Foto: Stadt Waldkirch
Nach längerer Pause lud die Stadt Waldkirch zum Wirtschaftsdialog mit dem Thema „Fachkräftebindung und -gewinnung“ ein. Oberbürgermeister Roman Götzmann begrüßte im lloft19 der Tanzschule Waldkirch alle Anwesenden recht herzlich und bemerkte: „Auch die Corona-Zeit hat unseren Arbeitsmarkt verändert, teilweise wirkte sie wie ein Beschleuniger, gerade, wenn man die Entwicklung im Bereich Heimarbeitsplätze betrachtet.“ Strukturelle Veränderungen hätten sich aber bereits vorher abgezeichnet.

„Fachkräftegewinnung, aber auch Fachkräftebindung sind für die Zukunftssicherung von entscheidender Bedeutung. Wir freuen uns deshalb, dass wir zwei Vertreter der IHK Südlicher Oberrhein für einen Vortrag zu diesem Themenkomplex gewinnen konnten“, so Götzmann.

Zukunftssicherung durch Nachqualifizierung:
Thomas Klöble und Orestes Theodorou zeigten auf, inwiefern Nachqualifizierung von Mitarbeitenden zur Fachkräftesicherung beitragen kann. „400.000 Zuwanderer sind in Deutschland jedes Jahr notwendig, nur um den Status Quo der Arbeitnehmer wie es sie derzeit gibt, aufrechtzuerhalten“, so Klöble. Das neue Zuwanderungsgesetz reiche dafür nicht aus.

„Eine Rolle spielt auch, dass es immer weniger Stellen im Bereich Hilfstätigkeiten gibt, das Facharbeiterniveau nimmt dafür zu“, so Klöble.
Ein Weg für Unternehmen könne deshalb die Nachqualifizierung im Unternehmen sein. Für eine Nachqualifizierung kämen sowohl ungelernte Mitarbeiter infrage, als auch solche, die eine Ausbildung abgebrochen hätten oder die nicht mehr in dem Bereich arbeiten, für den sie eine Ausbildung gemacht hätten.

Generell bietet die IHK individuell an das Unternehmen und die Mitarbeitenden angepasste Kurse an, die für die Teilnahme an einer Prüfung qualifizieren. Der Vorbereitungskurs, der 12 bis 18 Monate dauert beinhaltet sowohl Theorie- als auch Praxisphasen. „Voraussetzungen für die Prüfungszulassung sind langjährige Berufspraxis und der Abschluss der theoretisch vermittelten Wissensfelder“, erklärte er.

Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Lohn- und Kurskosten gefördert. Wolle ein Unternehmen eine solche Weiterbildungsmaßnahme in Anspruch nehmen, ermittle man den Bedarf an Qualifikation und stimme den zeitlichen Ablauf miteinander ab. „Wir suchen dann gegebenenfalls weitere Teilnehmer, wenn im anfragenden Unternehmen nicht genug Kursteilnehmer zusammenkommen. Die Arbeitsagentur prüft dann die Förderfähigkeit und die IHK die Zulassungsvoraussetzungen.“

Orestes Theodorou präsentierte im Anschluss drei Praxisbeispiele aus den Bereichen Lagerlogistik, einen Kurs im Unternehmensverbund für Maschinen und Anlagenführer und für einen Betrieb mit Chemikanten um Vierschichtbetrieb.

Alles auf einen Blick für künftige Mitarbeitende:
Welche Rolle digitale Standortmarketing-Tools bei der Fachkräftegewinnung spielen können, darüber referierte Alexander Feldberger. Sein Startup „Famigo“ macht Standortfaktoren und Informationen über die Region, in der sich das Unternehmen befindet, digital sichtbar und einfach zugänglich.

„Teil der Marke eines Unternehmens ist die Bewerbung der Region. Für die Fachkräftegewinnung ist aber die Zurverfügungstellung nutzerspezifischer Daten notwendig“, so Feldberger. Zweidrittel potentieller Bewerber planten oder hätten Familie und 62% aller Bewerber informierten sich sofort nach der Sichtung einer Stellenanzeige über den Ort des Firmensitzes.

So ist nicht der Imagefilm der Stadt oder die einzelnen Homepages der Kitas vor Ort von Interesse, sondern kompakte Informationen zu allen wesentlichen Lebensbereichen: Wie viele Schulen, Kitas, Spielplätze, Ärzte gibt es an meinem zukünftigen Wohnort?

Die Daten zur relevanten Infrastruktur werden von famigo gesammelt, aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Die dahinter liegende Datenbank wird fortlaufend über einen intelligenten Algorithmus aktualisiert.

Anhand einiger Beispiele zeigte er auf die Bedürfnisse der jeweiligen Firmen angepasste dynamische Standortinfo-Grafiken. Mit dem Standort Kehl sind die Badischen Stahlwerke in einer attraktiven Stadt angesiedelt. Es werden hier direkt Grundinformationen zu Schulen, Kitas und Ärzten gegeben. Eine andere Ausgangslage hat eine Firma für Maschinen- und Anlagenbau in Willstätt. „Willstätt ist zu klein, um ausschließlich mit den Standortdaten des Orts selbst zu werben“, erklärte Feldberger. Man habe deshalb neben Willstätt die nächsten größeren Orte unter Angabe der Fahrtzeit danebengeordnet dargestellt.

Grundsätzlich kann das Erscheinungsbild auch an das Corporate Design des jeweiligen Unternehmens angepasst werden, außerdem werden die Auftritte in verschiedenen Sprachen angeboten.

Die Basisversion der dynamischen Standortgrafik erhalten Unternehmen kostenlos bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Waldkirch. Ansprechpartnerin ist Melanie Gehl-Moser unter der Telefonnummer 07681 404 255 oder per E-Mail an gehl-moser@stadt-waldkirch.de

Erfolgreich digital Mitarbeitende werben:
Stefan Bernhart berichtete, welchen Weg der Fahrradhändler HOT.BIKE in Bezug auf die Fachkräftegewinnung gegangen ist. „Wir haben uns komplett von der Werbung in den Printmedien verabschiedet“, so Bernhart. Gemeinsam mit Sascha Lübben, Inhaber von GO!LOCA, habe man ganz gezielt auf Facebook und Werbung für die freien Stellen geschaltet. „tiktok, Facebook und Instagram wissen so viel über ihre Nutzer, dass Werbung ganz zielgerichtet funktioniert“, bemerkte Lübben. Auch die Kosten sind überschaubar und ein taggenaues Stoppen der Anzeige möglich.

„Nachdem das Interesse geweckt ist und der Nutzer die Werbeanzeige angeklickt hat, gelangt er direkt auf eine Landingpage“, so Lübben. Neben der Vorstellung der Stelle ist hier die „Call-to-Action“-Funktion wichtig, die eine direkte digitale Bewerbung ohne Umwege ermöglicht. „So sind die Wege kurz und es ist eine schnelle Kommunikation möglich.“

Man habe beispielsweise auf eine Anzeige für den Verkauf 23 Bewerbungen erhalten, habe sechs Bewerbungsgespräche geführt, aus denen zwei Einstellungen hervorgingen, schilderte Stefan Bernhart. Erfolge habe man auch bei der Suche nach einem Mechaniker und einem E-Commerce-Manager gehabt.


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