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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

22. Feb 2023 - 13:19 Uhr

Freiburg spart Energie: Aktion mit Müllheimer Wassertechnik-Unternehmen Neoperl geht ab 1. März in zweite Runde - Umweltschutzamt und Amt für Soziales verteilen 20.000 Duschwassersparer


Abholung im Innenstadt-Rathaus, im Rathaus im Stühlinger, im Amt für Soziales, im Jobcenter, in den Ortsverwaltungen und den Quartiersbüros. Maximal zwei Stück pro Person


Freiburger können im Jahr so viel Wasser sparen, dass 631.800 Badewannen befüllt werden können. Das gelingt mit den Wassersparern des Müllheimer Wassertechnik-Unternehmens Neoperl, die Freiburgs Stadtverwaltung nun wieder kostenlos verteilt. 7500 Exemplare sind bereits im Umlauf, weitere 12.500 sollen jetzt folgen.

Wassersparer reduzieren den Verbrauch und damit die benötigte Energie für die Erwärmung des Wassers. Wer sie einsetzt, spart pro Duschgang bis zu 40 Liter Wasser. Das führt in Freiburg zu einer Wassereinsparung von 126 Millionen Liter im Jahr. Damit wird jeder Haushalt um gut 100 Euro im Jahr entlastet.

Die Wassersparer-Aktion fand bereits im Dezember 2022 statt und startet jetzt in die zweite Runde. Ab Mittwoch, 1. März, können in den Rathäusern, im Amt für Soziales, dem Jobcenter, den Ortsverwaltungen und den Quartiersbüros kostenlos Duschwassersparer abgeholt werden. Auch in der Stadtbibliothek werden sie am Samstag, 4. März, von 11 bis 14 Uhr an Interessierte verteilt. Die Abgabe ist auf zwei Stück pro Person begrenzt.

Freiburg als Blue Community verpflichtet sich, schonend mit Wasserressourcen umzugehen, doch Umwelt- und Klimaschutz lohnen sich auch sozial gesehen. Daher führen Umweltschutzamt (UWSA) und Amt für Soziales (AfS) diese Aktion gemeinsam durch. Klaus von Zahn, Leiter des Umweltschutzamtes, sagt: „Weniger Wasserverbrauch, weniger Energiebedarf und am Jahresende mindestens 100 Euro mehr im Portemonnaie – das zeigt, Klimaschutz ist sinnvoll, ökologisch und sozial.“

Im Vergleich zur letzten Aktion soll der soziale Aspekt diesmal noch mehr in den Vordergrund rücken. Boris Gourdial, Leiter des Amtes für Soziales, sagt: „Damit knüpfen wir an Themen wie den Stromspar-Check an, den wir seit einiger Zeit über die gemeinnützige Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft FQB für Haushalte mit kleinerem Geldbeutel anbieten. Auch mit Duschwassersparern lässt sich bares Geld sparen.“ Daher werden sie auch im AfS (beim Empfang), im Jobcenter (Wartebereich) und in den Quartiersbüros abgegeben.

Zum Hintergrund:
Wasser ist kostbar. Warmes Wasser noch mehr. Zwischen zwölf und 35 Prozent des Energieverbrauchs von privaten Haushalten geht in die Warmwasserbereitung. Wer weniger Wasser braucht, senkt auch seine Energiekosten. Mit einem Duschwassersparer lässt sich die Wassermenge verringern, die man zum Duschen benötigt. Das spart bis zu 30 Prozent Wasser ein und pro Haushalt und Jahr bis zu 300 kWh (Kilowattstunden) für die Wärme. Eine leichtere Art, Energie zu sparen und das Portemonnaie zu entlasten, gibt es kaum.

Durchflussmengenregler sind mit wenigen Handgriffen montiert. Dazu wird die übliche Dichtung im Brauseschlauch durch einen Mengenregler ersetzt. Fünf Minuten Basteleinsatz wird mit einer Kostenersparnis von bis zu 120 Euro im Jahr belohnt. Und das ohne Komfortverlust: Statt üblicherweise bis zu 16 fließen nur noch neun Liter Wasser je Minute durch den Duschkopf, trotzdem bleibt der Wasserstrahl angenehm konstant.

Beim Energiesparen denken viele an Energiesparlampen oder das Herunterdrehen der Heizung. Freiburgs Umweltschutzamt hat sich jedoch mit dem Duschen ein Thema mit erstaunlichem Einsparpotenzial ausgesucht. Mit wenigen Handgriffen ist der Mengenregler eingebaut und der Energie- wie der Wasserspareffekt ohne weitere Kosten umgesetzt. Das Ergebnis zeigt sich auf dem Konto. Der Mengenregler hat eine lange Lebensdauer und sichert die Ersparnis über mehrere Jahre. Deshalb hat die Stadt Sonderkonditionen mit dem Unternehmen Neoperl ausgehandelt.


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