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RegioTrends

Ortenaukreis - Offenburg

24. Feb 2023 - 15:18 Uhr

Hinter den Kulissen des Tierheims Offenburg - Einrichtung in Hildboltsweier mit zehn hauptamtlichen Mitarbeitenden beherbergt ein breites Artenspektrum

Hinter den Kulissen des Tierheims Offenburg.
Links: Hundehotel - Vereinsvorsitzender Uwe Dindas mit Tages- und Feriengästen.
Rechts: Zuhause gesucht - Terriermischling Felix mit Tierheim-Leiterin Annalena Walter.

Foto: Stadt Offenburg - Christoph Lötsch
Hinter den Kulissen des Tierheims Offenburg.
Links: Hundehotel - Vereinsvorsitzender Uwe Dindas mit Tages- und Feriengästen.
Rechts: Zuhause gesucht - Terriermischling Felix mit Tierheim-Leiterin Annalena Walter.

Foto: Stadt Offenburg - Christoph Lötsch

Auf zweieinhalb Hektar im Stadtteil Hildboltsweier finden Tiere aus Offenburg und einigen Nachbargemeinden eine Bleibe. Ein Besuch beim Tierschutzverein bringt überraschende Erkenntnisse.

Der Termin beginnt mit fröhlichem Gebell. Über ein halbes Dutzend Hunde aller Größen und Farben stürmen zum Zaun, um den Gast zu begrüßen. Die Vierbeiner sind Bewohner des Tierhotels, sozusagen Tages- oder Feriengäste. Ihre Besitzer*innen bringen sie – gegen Bezahlung – für einige Zeit dort unter.

„Mit den Einnahmen finanzieren wir einen Teil der Arbeit der Tierherberge“, sagt Vereinsvorsitzender Uwe Dindas. Hier, in der „Herberge“ gegenüber dem “Hotel“, finden entlaufene, ausgesetzte, verlorene und verletzte Tiere ein Zuhause – manchmal nur für wenige Tage, manchmal jahrelang bis zum Lebensende.

Verträge mit den beteiligten Kommunen regeln die Zuschüsse aus der Stadt- oder Gemeindekasse. Um die Kosten ganz zu decken, ist der Verein aber auch auf die Beiträge seiner etwa 300 Mitglieder und Spenden angewiesen. Etwa 350 000 Euro müssen Jahr für Jahr aufgebracht werden.

Entlaufene Hunde werden oft schon nach kurzer Zeit wieder abgeholt. Andere wie Terriermischling Felix bewohnen das Heim seit längerer Zeit und suchen ein Zuhause. Die Aufnahme eines Heimtiers ist für künftige Halter*innen allerdings nicht ganz einfach. „Wir prüfen sehr sorgfältig die Eignung“, berichtet Uwe Dindas.

Aufnahme im Tierheim finden auch verletzte Wildtiere. „Von Schwänen über Tauben, Krähen und Igel ist alles dabei“, so der Vereinschef. „Nach der Genesung werden sie wieder in die Freiheit entlassen.

Auch bei den Haustieren gibt es ein breites Artenspektrum: Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Ziegen und Ziervögel jeglicher Art. Zu den Bewohnern gehört auch eine Hausschweinefamilie, die vor einigen Jahren in Windschläg aufgegriffen wurde. Da sich kein Eigentümer fand, dürfen die Rüsseltiere jetzt ohne Angst vor dem Schlachter bis zum natürlichen Ende im Tierheim wohnen.

Etwa zehn hauptamtliche Mitarbeitende halten den Betrieb aufrecht, sorgen für Sauberkeit in Gehegen und Käfigen, geben den Tieren Futter, Wasser und vor allem Zuwendung.

Derzeit bildet der Verein eine Fachkraft Tierpflege, Fachrichtung Tierheim und Tierpension aus. Vorgeschaltet ist ein elfmonatiges, von der Arbeitsagentur finanziertes Praktikum, damit, so Uwe Dindas, „die jungen Leute nicht mit falschen Vorstellungen in die Ausbildung gehen.“

Hintergrund Tierschutzverein:
Die vollständige Bezeichnung des Vereins lautet Tierschutzverein Offenburg-Zell a.H e.V.

Anschrift von Verein und Tierherberge: Am Flugplatz 2 c, 77654 Offenburg
Tel.: 07 81 - 33 33 3
Mail: tierherberge@tierschutzverein-offenburg.de

Geschäfts- und Anrufzeiten:
Montag - Freitag 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr; Samstag, Sonntag, Feiertag 14 - 17 Uhr

Besuche, Abgabe und Abholung von Tieren nur nach Terminvereinbarung!

Viele Informationen gibt es auf der Homepage des Vereins: http://www.tierschutzverein-offenburg.de/

Spenden an Konto DE88 6645 0050 0000 0477 55 bei der Sparkasse Offenburg/Ortenau oder über paypal an „spende@tierschutzverein-offenburg.de“.


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