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RegioTrends

Ortenaukreis - Offenburg

31. Mar 2023 - 17:14 Uhr

Qualität, Wirksamkeit, Verlässlichkeit - „Offenburger Modell“ für Kitas sorgt landesweit für Furore

Qualität, Wirksamkeit, Verlässlichkeit - „Offenburger Modell“ für Kitas sorgt landesweit für Furore.

Foto: Stadt Offenburg - Rothe
Qualität, Wirksamkeit, Verlässlichkeit - „Offenburger Modell“ für Kitas sorgt landesweit für Furore.

Foto: Stadt Offenburg - Rothe

Qualität, Wirksamkeit, Verlässlichkeit: Mit diesen Schlagworten lässt sich das „Offenburger Modell“ für die Kitas umreißen, das derzeit landesweit für Furore sorgt. Auch beim Unternehmerfrühstück Ende März in den Tagungsräumen der Messe Offenburg-Ortenau stieß es auf positive Resonanz.

„Das ist die Lösung, die man jetzt braucht.“ Oder auch: „Der pragmatische Ansatz ist richtig“ – die Rückmeldungen der rund 20 Vertreter*innen Offenburger Firmen, die der Einladung der Stadt gefolgt waren, sprachen eine eindeutige Sprache. Das Problem wurde erkannt und der Ansatz der Stadt als konstruktiv bewertet.

Wie Oberbürgermeister Marco Steffens eingangs betonte, brenne die Situation in den Kitas, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehe nicht nur in Offenburg, sondern im ganzen Land auf dem Spiel: „Uns fehlen die Menschen, denen wir unsere Kinder anvertrauen können, wenn wir selbst zur Arbeit gehen oder wenn wir wünschen, dass sie mit Altersgenossen die wichtige Phase der Kindheit verbringen.“

Stichwort Fachkräftemangel: Bürgermeister Hans-Peter Kopp führte aus, dass Offenburg weit überdurchschnittlich viele Plätze mit langen Öffnungszeiten anzubieten habe; um das Niveau zu halten, habe das Team um Martina Köllner, der Leiterin des städtischen Fachbereichs „Familien, Schulen und Soziales“, ein Konzept entwickelt, das Antworten gebe und helfe, die Mangelsituation zu entschärfen. Während die pädagogischen Fachkräfte bis zu sieben Stunden pro Tag qualitativ hochwertige Bildung und Erziehung gestalten, gibt es eine zusätzliche Spiel- und Betreuungszeit von bis zu zehn Stunden pro Woche. Als Dienstleister konnte der Malteser Hilfsdienst gewonnen werden. Die Stadt sei für weitere Kooperationspartner offen, appelliert OB Steffens an die Unternehmen, sich zu engagieren. Wobei auch die Wirtschaft großes Interesse bekundete, sich aktiv einzubringen: „Wo können wir als Unternehmen helfen?“ Flexibilität und Zusammenhalt seien die Gebote der Stunde.


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