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RegioTrends

Ortenaukreis - Offenburg

20. Oct 2023 - 16:43 Uhr

"Siehst du mich?! Rücksicht kommt an" in Offenburg - Erfolgreicher dritter Verkehrstag auf dem Gelände des Schulzentrums Nordwest

"Siehst du mich?! Rücksicht kommt an" in Offenburg.
Toter Winkel: Für Lastwagenfahrer nicht einsehbar. Erhöhte Vorsicht ist geboten.

Foto: Stadt Offenburg - Silke Keil
"Siehst du mich?! Rücksicht kommt an" in Offenburg.
Toter Winkel: Für Lastwagenfahrer nicht einsehbar. Erhöhte Vorsicht ist geboten.

Foto: Stadt Offenburg - Silke Keil

Der dritte "Verkehrstag" im Schulzentrum Nordwest am 5. Oktober stand unter dem Motto "Siehst du mich?! Rücksicht kommt an". Rund 500 Viert- und Fünftklässler*innen lernten dabei, wie sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln sicher zur Schule und wieder nach Hause gelangen. Dabei kam der Spaß nicht zu kurz.

Der "Tote Winkel" – das ist nicht immer nur ein schmaler Streifen. Es kann sich dabei um eine Fläche handeln, auf der dutzende Kinder Platz finden. Dass Lastwagenfahrer*innen diesen Bereich nicht einsehen können, verblüffte viele der rund 500 Schüler*innen des Schulzentrums Nordwest, die am "Verkehrstag 2023" teilnahmen. Sie durften dabei selbst auf den Fahrersitz eines Lkw klettern.

Theorie und Praxis:
"Etwas theoretisch zu wissen ist zwar gut", betont Andreas Bilek, Gemeinwesenarbeiter des Stadtteil und Familienzentrums am Mühlbach, der den Aktionstag koordinierte: "Es selbst am eigenen Leib zu erfahren ist jedoch viel eindrücklicher." Das bleibe im Gedächtnis haften. Insgesamt gab es über die Schulhöfe verteilt fünf Stationen, an denen die Schüler*innen mit Hilfe fachlich versierter Kooperationspartner viel Spannendes rund um die Verkehrssicherheit erfuhren. Es waren die Viert- und Fünftklässler*innen der Theodor-Heuss-Realschule, der Waldbachschule, der Astrid-Lindgren-Schule sowie des Oken-Gymnasiums.

"Viele von ihnen müssen sich mit einem neuen Schulweg vertraut machen", erläuterte Pamela Schilli, Schulsozialarbeiterin der Theodor-Heuss-Realschule. Der dritte gemeinsame Verkehrstag der vier Schulen hatte daher zum Ziel, das Sicherheitsgefühl der Kinder zu stärken sowie Gefahrensituationen zu vermeiden. Nur so könne erreicht werden, dass die Kinder gerne per Bus oder Rad zur Schule kommen statt mit dem Elterntaxi. "Das funktioniert jedoch nur durch gemeinsame Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmenden", betonte Schilli.

Der Aktionstag stand daher unter dem Motto "Siehst du mich?! Rücksicht kommt an". Die Doppeldeutigkeit war gewollt. So war das Zurückschauen nicht nur Thema beim "Toten Winkel", sondern auch eine von vielen kniffligen Aufgaben im Fahrradparcours der Waldbachschule, den der ADAC Südbaden zur Verfügung gestellt hatte. "Die Kreisel waren schwer", schilderte die elfjährige Marlene im Anschluss. "Das will ich noch üben." Das einhändige Kreisfahren war für viele Kinder eine Herausforderung. Genau das ist aber nötig, um beim Abbiegen den Arm ausstrecken zu können.

Bei der Station "Toter Winkel" engagierten sich die Freiwillige Feuerwehr und die Fahrschule Laitenberger aus Offenburg mit ihren Fahrzeugen und vielen guten Hinweisen. "Cool", meinte der zehnjährige David, nachdem er seine Schulklasse im "Toten Winkel" verschwinden sah. "Gut zu wissen." Viel gejauchzt und gelacht wurde beim Rollerparcours des ADFC Offenburg, den Isel Yildiz, Schulsozialarbeiterin der Astrid-Lindgren-Schule, mit betreute. "Am Anfang wäre ich in der Kurve fast gefallen", erzählt die neunjährige Lynn. "Aber dann wurde ich immer sicherer.

"Lothar Hummel von der Bürgervereinigung Nordwest-Offenburg begleitete zusammen mit Larissa Siwecki, Schulsozialarbeiterin des Oken-Gymnasiums, "Busschule" inklusive Bus und Busfahrer der SWG. Die vielen Regeln und die Bedeutung der Piktogramme waren den meisten Kindern neu. Auch die Fahrradstraße, zu der die Vogesenstraße umgewandelt worden war, hielt Überraschungen bereit. Zwei Polizeibeamt*innen der Jugendverkehrsschule erläuterten, wo wie geradelt werden darf. Auch der Fachbereich Tiefbau und Verkehr der Stadt Offenburg brachte sich als Kooperationspartner ein. Martin Maldener, Mobilitätsmanager Radverkehr, erklärte die Regeln der Fahrradstraße dabei nicht nur den Schüler*innen, sondern auch Erwachsenen, die interessiert stehenblieben. "Mir ist wichtig, dass es nicht dabei bleibt, die Strukturen zu schaffen", sagte Maldener. "Es muss auch darüber informiert werden."

Der Verkehrstag, der um 7 Uhr mit einer Brezelaktion für alle Schüler*innen begann, klang um 12 Uhr bei bestem Wetter aus. Andreas Bilek freut sich: "Er war ein voller Erfolg."


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