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RegioTrends

Ortenaukreis - Offenburg

27. Oct 2023 - 19:04 Uhr

Tendenz zur Feuerbestattung - Bei den Grabarten geht der Trend nach wie vor zu pflegeleichten Grabarten - Neue Satzung in Offenburg

Der neue Friedhof im Ortsteil Bohlsbach, im Hintergrund Baumgräber. 

Foto: Stadt Offenburg
Der neue Friedhof im Ortsteil Bohlsbach, im Hintergrund Baumgräber.

Foto: Stadt Offenburg


Im als „Totenmonat“ bekannten Monat November sind die Gedanken wieder vermehrt bei den Verstorbenen. Dem Feiertag Allerheiligen am 1. November folgt Allerseelen am 2. November – ein Tag, an dem gläubige Katholiken aller verstorbener Seelen gedenken und eine Zeit, in der auch die Friedhöfe deutlich mehr Zulauf erleben.

"Offenburg hat mit seinen Ortsteilen insgesamt 13 Friedhöfe", sagt Hans-Jürgen Jäger, Abteilungsleiter Friedhöfe bei den Technischen Betrieben (TBO). Nicht jeder Friedhof könne alle Grabvarianten anbieten, man versuche jedoch, die Wahl der Grabart auf allen Friedhöfen so einheitlich wie möglich zu gestalten, so Jäger.

Und Grabarten gibt es einige: Reihengräber und Rasenreihengräber sind nur für Särge; Einzel- oder Doppelgräber können in normaltiefer Lage oder als Tiefengrab für Särge wie Urnen gewählt werden. Aus Platzgründen können Tiefengräber nicht allerorts angeboten werden; bei bereits belegten oder wieder zu belegenden Grabfeldern sind sie nicht überall möglich. In den Ortschaften werden Baumgräber oder Gräber in Staudenfeldern oder Rasengräbern angeboten. Bei Bürgerinnen und Bürgern sind schlichte Grabarten beliebt: zum einen weil das bescheidene gefällt, zum anderen weil es günstiger ist.

Urnengräber

„Die Urnengräber in den Staudenfeldern werden von den TBO angelegt und gepflegt“, erklärt Jäger und sagt weiter: „Die Tendenz geht mit 75 Prozent unverkennbar zur Feuerbestattung.“ Urnengräber in den Staudenanlagen haben den Vorteil für die Angehörigen, dass sie pflegefrei für diese sind. In den Grabgebühren inbegriffen ist die Pflege durch die Technischen Betriebe.

Noch ist die neue Friedhofssatzung vom Gemeinderat nicht abgesegnet (Dezembersitzung), die wichtigsten Neuerungen dürfen aber unter Vorbehalt bereits genannt werden. Neu aufgenommen werden soll der Umweltschutz beim Thema Grabgebinde. Hier muss zukünftig auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Aktualisiert wird außerdem die Schreibweise der Satzung – hier wird nun gegendert.

Auch die Gebühren sollen neu berechnet werden. Es ist mit einer Erhöhung von durchschnittlich 15 Prozent zu rechnen. Darüber hinaus müssen auf bestimmte Leistungen ab dem Jahr 2025 Steuern erhoben werden.


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