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RegioTrends

Stadtkreis Freiburg - Freiburg

12. Mar 2026 - 16:58 Uhr

Bezahlbar Wohnen im Quartier Brühl/Güterbahnareal in Freiburg - 76 geförderte Wohnungen sind fertiggestellt - Grünes Zimmer als Herzstück im urbanen Umfeld

Bezahlbar Wohnen im Quartier Brühl/Güterbahnareal in Freiburg.
Oberbürgermeister Martin Horn mit der FSB-Geschäftsführung Magdalena Szablewska (Mitte) und Matthias Müller (links) im „Grünen Zimmer“, dem begrünten Innenhof des Gebäudeensembles.

Foto: Freiburger Stadtbau GmbH - Michael Spiegelhalter
Bezahlbar Wohnen im Quartier Brühl/Güterbahnareal in Freiburg.
Oberbürgermeister Martin Horn mit der FSB-Geschäftsführung Magdalena Szablewska (Mitte) und Matthias Müller (links) im „Grünen Zimmer“, dem begrünten Innenhof des Gebäudeensembles.

Foto: Freiburger Stadtbau GmbH - Michael Spiegelhalter
Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sowie zwei Sechs-Zimmer-Wohnungen


Mit der Fertigstellung der Wohnanlage in der Ingeborg-Krummer-Schroth-Straße setzt die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) ein weiteres sichtbares Zeichen im Rahmen der Wohnbauoffensive FSB 2030. Nach rund zwei Jahren Bauzeit sind im Quartier Brühl/Güterbahnareal 76 öffentlich geförderte Mietwohnungen bezogen. Sie umfassen Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sowie zwei Sechs-Zimmer-Wohnungen. Zehn Kleinstwohnungen sind für Personen vorgesehen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind. Alle Wohnungen sind barrierefrei zugänglich und gemäß dem FSB-Maßnahmenkatalog „Barrierefreies Bauen“ umgesetzt.

„Bezahlbarer Wohnraum ist essenzieller Bestandteil moderner, zukunftsorientierter Quartiere“, betont Oberbürgermeister Martin Horn. „Die Nutzungsvielfalt ist für die künftige Entwicklung von Stadtteilen von hoher Bedeutung. Dieses Projekt steht für soziale Ausgewogenheit und für unseren klaren politischen Willen, geförderten Wohnungsbau konsequent umzusetzen.“ Zur sozialen Infrastruktur gehört auch die viergruppige Kindertagesstätte – die erste deutsch-italienische städtische Kita Freiburgs.

Die Technische Geschäftsführerin der FSB, Dr. Magdalena Szablewska, verweist auf die architektonische und energetische Qualität des Projekts. „Der siebengeschossige Baukörper mit seiner vorgehängten Holzfassade setzt einen markanten Akzent im Quartier. Holzkonstruktionen unterschiedlichster Art sind Teil unseres nachhaltigen Handelns“, so Szablewska. Der großzügig begrünte Innenhof – das „Grüne Zimmer“ – bildet die zentrale Mitte des Gebäudeensembles und schafft hohe Aufenthaltsqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie für die kleinen Nutzer der städtischen Kita.

Das Ensemble besteht aus drei Baukörpern mit insgesamt über 5.000 Quadratmetern Wohnfläche – ein straßenseitiges Langhaus mit vorgehängter Holzfassade und zwei Punkthäuser in monolithischer Massivbauweise. Durch die Realisierung sog. Schachteltreppenhäuser konnten die Innenhofflächen von Feuerwehrzufahrten freigehalten werden zu Gunsten einer großzügigen Innenhofbegrünung mit hoher Aufenthaltsqualität. Ein Mobilitätskonzept ergänzt das Projekt: In der Tiefgarage entstehen 48 Pkw-Stellplätze, vorgerüstet für E-Lademöglichkeiten. Ergänzend wurden 190 Fahrradstellplätze in der Tiefgarage sowie weitere oberirdische Stellplätze geschaffen. Wer auf ein eigenes Auto verzichtet, erhält eine Unterstützung zum ÖPNV-Ticket.

Mit der Fertigstellung des zweiten Projektes am Güterbahnareal Nord entsteht ein vielfältiges bezahlbares Wohnangebot mitten in Freiburg. Für den Kaufmännischen Geschäftsführer Dr. Matthias Müller ist die Fertigstellung auch ein wirtschaftliches Signal. „Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht von selbst. Er braucht verlässliche Finanzierung und klare politische Entscheidungen. Dieses Projekt steht für beides – für dauerhaft bezahlbaren Wohnraum und für wirtschaftliche Verantwortung.“

(Presseinfo: Freiburger Stadtbau GmbH, 12.03.2026)

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