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Breisgau-Hochschwarzwald - Bad Krozingen

23. Mar 2026 - 22:18 Uhr

Naturnahe Umgestaltung einer städtischen Grünfläche in Bad Krozingen-Hausen - Piko-Park als Mehrwert für Menschen, Pflanzen und Tiere

Naturnahe Umgestaltung einer städtischen Grünfläche in Bad Krozingen-Hausen.
Oberbürgermeister Volker Kieber, Ortsvorsteherin Petra Elbers sowie der Ortschaftsrat Hausen informieren sich gemeinsam mit dem städtischen Umweltamt vor Ort über das geplante Vorhaben.

Foto: Stadt  Bad Krozingen
Naturnahe Umgestaltung einer städtischen Grünfläche in Bad Krozingen-Hausen.
Oberbürgermeister Volker Kieber, Ortsvorsteherin Petra Elbers sowie der Ortschaftsrat Hausen informieren sich gemeinsam mit dem städtischen Umweltamt vor Ort über das geplante Vorhaben.

Foto: Stadt Bad Krozingen

Die Große Kreisstadt Bad Krozingen realisiert auf einer städtischen Grünfläche an der Rheinstraße im Ortsteil Hausen einen Piko-Park. Oberbürgermeister Volker Kieber, Ortsvorsteherin Petra Elbers und der Ortschaftsrat Hausen informierten sich vor Ort über das Projekt.

Auf Initiative aus der Bevölkerung entsteht im Ortsteil Hausen ein Piko-Park als Treffpunkt und Begegnungsraum für die Hausener Bevölkerung. Bei diesen Grünanlagen handelt es sich um kleine naturnah gestaltete Parks mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Piko-Parks – abgeleitet vom Wort „piccolo“ und Sinnbild für einen kleinen Park – haben das Ziel, die Bevölkerung durch Informations-, Bildungs- und partizipative Angebote dazu zu befähigen, ihre Umgebung naturnah zu begrünen, nach ökologischen Gesichtspunkten zu pflegen und aktiv mitzugestalten. Auf der 928 m² großen Grünfläche entsteht durch Sitzbänke, einen Weg, ein Beet mit duftenden Kräutern, unterschiedliche Sträucher und Gehölzer sowie weitere Elemente als Habitate für Tiere ein Ruhe- und Rückzugsraum, der die innerörtliche Biodiversität fördert und eine naturnahe Erholung ermöglicht. Dank des offen zugänglichen Konzepts steht die Fläche zukünftig allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung und lädt zum Verweilen und Treffen ein. In einem Vor-Ort-Termin informierte das städtische Umweltamt der Großen Kreisstadt, welches das Konzept inhaltlich in enger Abstimmung mit den Initiatoren vor Ort ausgearbeitet hat, den Oberbürgermeister, die Ortsvorsteherin sowie Mitglieder des Ortschaftsrates über die geplante Maßnahme sowie die weitere geplante Beteiligung der Öffentlichkeit. Mittelfristig ist eine eigene Bewirtschaftung von Hochbeeten sowie Pflege des Piko-Parks durch Bürgerinnen und Bürger aus Hausen geplant.
Nach Abschluss der baulichen Vorarbeiten, wie beispielsweise der Anlage eines Weges, werden weitere öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Bewerbung des Gemeinschaftsprojekts sowie zur Gewinnung von weiteren Unterstützenden aus Bürgerschaft umgesetzt.

Die Große Kreisstadt Bad Krozingen erhält für die Umsetzung des Vorhabens KfW-Fördermittel in Höhe von 18.532 Euro. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 4.633 Euro. Die Realisierung wird schrittweise in den kommenden zwei Jahren erfolgen. Oberbürgermeister Volker Kieber, Ortsvorsteherin Petra Elbers und Hausener Ortschaftsräte informierten sich zum Maßnahmenbeginn vor Ort über das Vorhaben.

„Mit der Umgestaltung dieser Grünfläche erhält Hausen einen sozialen Treffpunkt und eine wertvolle Naherholungsfläche. Mein Dank gilt allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern von Hausen, die sich bisher aktiv in das Projekt eingebracht haben – Sei es durch Sachspenden oder die Bereitschaft, bei der naturnahen Umgestaltung mitzuwirken. Ich bin überzeugt, dass dies ein Projekt ist, von dem die ganze Ortsgemeinschaft profitieren wird“, so Ortsvorsteherin Petra Elbers. „Ich freue mich sehr, dass uns dank der KfW-Förderung die Realisierung eines Piko-Parks möglich ist. Damit werten wir diese städtische Grünfläche nicht nur ökologisch und im Hinblick auf die Biodiversität auf, sondern machen sie zugleich für die Öffentlichkeit zugänglich“, betont Oberbürgermeister Volker Kieber.

(Presseinfo: Stadt Bad Krozingen, 23.03.2026)

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