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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

20. Oct 2021 - 15:39 Uhr

Auftakt zum Akademischen Jahr - Universität Freiburg verlieh Preise für Forschung, Lehre, soziales Engagement und Gründungsideen


Darunter 39 Nachwuchsförderpreise, Sonderpreis für studentisches Engagement, Pfiffikus-Preis für Gründungsideen und Alumni-Preis für soziales Engagement - Universitätslehrpreis erhielt Thomas Filk für seine Vorlesung „Kompakte Fortgeschrittene Theoretische Physik“ - Bertha-Ottenstein-Preis 2021 ging an Marion Mangelsdorf und Maria-Xenia Hardt


Die Universität Freiburg hat Auszeichnungen verliehen für Leistungen in Wissenschaft und Lehre, soziales Engagement und Gründungsideen: 39 Nachwuchsförderpreise, Universitätslehrpreis, Sonderpreis für herausragendes studentisches Engagement, Bertha-Ottenstein-Preis, Pfiffikus-Preis und Alumni-Preis. Die Preisträger*innen wurden im Rahmen der Eröffnung des Akademischen Jahres von der Rektorin Prof. Dr. Kerstin Krieglstein geehrt.

Nachwuchsförderpreise:
Die Universität Freiburg hat in diesem Jahr 39 Förderpreise in Höhe von insgesamt 94.100 Euro an 55 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verliehen. Die Auszeichnungen werden auf Vorschlag der jeweiligen Fakultät für hervorragende Forschungsarbeiten verliehen. Seit 1989 haben Privatpersonen und Institutionen der Universität insgesamt 2,7 Millionen Euro für Nachwuchsförderpreise zur Verfügung gestellt.

Universitätslehrpreis und Sonderpreis für herausragendes studentisches Engagement:
Die Universität Freiburg vergibt 2021 den Universitätslehrpreis für außerordentliche Leistungen an Prof. Dr. Thomas Filk, Andreas Woitzik und Clara Fuchs vom Physikalischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität für die Vorlesung „Kompakte Fortgeschrittene Theoretische Physik“. Das Preisgeld für diese Auszeichnung beträgt 10.000 Euro. Den Sonderpreis für herausragendes studentisches Engagement, der mit 500 Euro dotiert ist, bekommt Lukas Oettle als Initiator des Projekts „beneFit“.

Prof. Dr. Thomas Filk, Andreas Woitzik, Clara Fuchs: Kompakte Fortgeschrittene Theoretische Physik:
Prof. Dr. Thomas Filk hat mit der Vorlesung „Kompakte Fortgeschrittene Theoretische Physik“ ein lehramtsspezifisches Lehrangebot entwickelt und etabliert. Aus diesem Konzept ist bereits ein Lehrbuch hervorgegangen. Der Fokus seiner Vorlesung liegt auf den zukünftigen fachlichen Anforderungen des gymnasialen Physikunterrichts, wodurch Filk auf den dringenden gesellschaftlichen Bedarf nach exzellent ausgebildeten Physiklehrer*innen antwortet. Die didaktisch gewählten Zugänge können von den Lernenden teilweise im Schulbereich übernommen werden. Die Pandemiebedingungen im Sommersemester 2020 wurden methodisch geschickt und schnell abgefangen, indem das Flipped-Classroom-Prinzip verwendet wurde, die Studierenden den Einsatz digitaler Tools für ihren späteren eigenen Unterricht erprobten und die Lösungsvorschläge der Übungen von den Assistent*innen Clara Fuchs und Andreas Woitzik mit Videoerklärungen und Online-Fragestunden begleitet wurden. Neben der methodischen Vielfalt und dem didaktischen Zuschnitt wurde insbesondere die umfangreiche Interaktion mit den Studierenden immer wieder in den Evaluationen der Veranstaltung betont.

Lukas Oettle: beneFit:
Lukas Oettle hat zielgruppenangepasste Sportangebote für langzeitarbeitslose und wohnungslose Menschen als gesundheitsfördernde Maßnahmen entwickelt, mit dem die Abwärtsspirale von fehlender Gesundheit und Erschwerung der sozialen Reintegration durchbrochen werden soll. Mit seinem Projekt „beneFit“ ist es dem Studenten der Sportwissenschaften gelungen, eine Idee umzusetzen, die dazu beitragen kann, die Situation sozial ausgeschlossener und stigmatisierter Menschen zu verbessern. Dank des Einsatzes von Oettle bei der Einwerbung finanzieller Unterstützung konnte das Projekt während der Covid-19-Pandemie aufgebaut werden, der Zulauf war groß. Oettle und seine Kommiliton*innen führen die Sportkurse durch, so dass auch die Studierenden der Sportwissenschaften von dem Angebot mit Praxisbezug profitieren.

Bertha-Ottenstein-Preis:
Die Universität Freiburg schreibt jährlich den mit 5.000 EUR dotierten Bertha-Ottenstein-Preis aus. Mit diesem Preis werden besondere Initiativen im Bereich der Frauenförderung und Gleichstellungsarbeit sowie hervorragende wissenschaftliche Leistungen in der Gender- und Diversity-Forschung gewürdigt. In diesem Jahr wurde die Auszeichnung im Rahmen der Eröffnung des Akademischen Jahres zu gleichen Teilen, also in Höhe von jeweils 2.500 EUR, an Dr. Marion Mangelsdorf und Maria-Xenia Hardt verliehen.

Dr. Marion Mangelsdorf: Engagement für die Gender Studies
Mit der Vergabe des Bertha-Ottenstein-Preises an Dr. Marion Mangelsdorf wird ihr langjähriges und vielfältiges Engagement für die Gender Studies an der Universität Freiburg gewürdigt. Mangelsdorf war maßgeblich daran beteiligt, das Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG) zu etablieren. Sie ist sehr daran interessiert, über Fach- und Disziplingrenzen hinweg immer wieder neue Wege dafür zu finden, Begeisterung für die Belange von Gender und Diversity an der Universität Freiburg zu wecken. Dadurch gelingt es ihr, Universitätsangehörige in produktive Gespräche zu diesen Belangen über disziplinäre und Statusgrenzen hinweg zusammenzubringen.

Maria-Xenia Hardt: Kurs „Female Leadership“
Maria-Xenia Hardt hat im Wintersemester 2020/21 am University College Freiburg den Kurs „Female Leadership“ angeboten. Die digitale Lehrformat beschäftigte sich fächerübergreifend sowie Theorie und Praxis verknüpfend mit dem Thema „weiblicher Führung“. Mit dem Preisgeld soll der Kurs zu einem online zugänglichen Selbstlernprogramm weiterentwickelt werden, damit möglichst viele Studierende sich mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen können.

Pfiffikus-Preis für Gründerideen:
Der von der Bildungsstiftung Rhenania Freiburg durch den Stifterverband zur Verfügung gestellte „Pfiffikus“-Gründerideenpreis wird von drei Fakultäten der Albert-Ludwigs-Universität für marktfähige Geschäftsideen von Studierenden und Promovierenden aus den Bereichen der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften, der Medizin und der Technik verliehen. Der Preis wird auf zwei Gründungsvorhaben aufgeteilt und ist mit insgesamt 3.500 Euro und einem Coaching durch erfahrene Tutor*innen dotiert. Der erste Preis geht an das Team des Gründungsvorhabens „PapSamurAI“: Die Forschenden wollen ein tragbares Pap-Abstrich-Diagnosesystem entwickeln, das die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs verbessern soll. Den zweiten Preis erhält ein Gründungsvorhaben, bei dem kapazitiv abgeschirmte Micro Electrical Mechanical System (MEMS)-Sensoren und -Sensorsysteme entwickelt und hergestellt werden sollen. Mit einem neuen standardisierten Herstellungsverfahren der Sensoren auf Basis der Halbleitertechnologie soll die Herstellung von unterschiedlichen Sensortypen mit unterschiedlichen Messbereichen im gleichen Prozessdurchlauf realisierbar werden.

Alumni-Preis für ehrenamtliche Hilfen:
Der Förderverein Alumni Freiburg e. V. hat den Alumni-Preis für soziales Engagement in Höhe von 2.000 Euro jeweils zur Hälfte an einen Studenten und eine studentische Initiative verliehen. George Jogho studiert Psychologie und engagiert sich in vielfältiger Weise: Er ist Mentor im „International Mentoring Program“ der Universität und Mentor im internationalen „Buddy Programm“ des Studierendenwerks. Zudem arbeitet er ehrenamtlich in Projekten wie zum Beispiel „Refudocs Freiburg e. V.“ oder „Refugium Freiburg“. Dort vermittelt er Geflüchteten Facharzttermine, unterstützt die Psychiater*innen bei Clearinggesprächen oder wirkt bei Online-Impf-Aufklärungskampagnen mit.

Benachteiligte Kinder und Studierende miteinander vernetzen, um so eine Basis für kostenlosen Nachhilfeunterricht zu schaffen – das ist das Ziel des gemeinnützigen Vereins „Studenten bilden Schüler“. Alina Jäger und Alena Röhrig, Studentinnen an der Albert-Ludwigs-Universität haben in Freiburg einen neuen Standort dieses Vereins ins Leben gerufen, der durch kostenlose Nachhilfe für Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen und einkommensschwachen Familien mehr Chancengleichheit im Bildungssystem ermöglichen möchte. Alumni Freiburg e. V. zeichnet die Gruppe stellvertretend aus für die vielfältigen weiteren studentischen Initiativen, die es in diesem Bereich an der Universität Freiburg gibt.

(Presseinfo: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 20.10.2021)


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