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9. Nov 2022 - 15:09 Uhr

Bauwirtschaft Baden-Württemberg: Bauen wird noch teurer - Energiekrise treibt Baumaterialpreise weiter in die Höhe

Foto: Bauwirtschaft Baden-Württemberg
Foto: Bauwirtschaft Baden-Württemberg

„Bauen wird immer teurer und das liegt vor allem an den weiter steigenden Baumaterialpreisen, die zwischenzeitlich ein historisch hohes Niveau erreicht haben“, so kommentiert Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Demnach stiegen die Preise für Ziegel im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 13 Prozent, für Zement um 27 Prozent und für Vliese sogar um 66 Prozent. „Vor allem für energieintensive Baustoffe müssen die Baubetriebe zurzeit enorm hohe Kosten verkraften, die sie bei laufenden Bauaufträgen in der Regel nicht an ihre Kunden weitergeben können. Die Lage am Bau spitzt sich immer mehr zu.“
Wegen des existenzgefährdenden Preisniveaus wird auch das Geschäftsklima immer schlechter. Demnach fiel der Indikator für die Geschäftslage im Bauhauptgewerbe laut ifo Institut auf den niedrigsten Stand seit Januar 2016. Und die Aussichten werden immer düsterer. Für die kommenden Monate rechnet die Mehrheit der Bauunternehmen mit einer weiteren Verschlechterung ihrer Situation.

Die extremen Preissteigerungen haben in den letzten Monaten zu einem deutlichen Rückgang der Auftragseingänge geführt - sowohl von privater als auch öffentlicher Seite. Zudem werden immer mehr bereits erteilte Bauaufträge storniert. So gab es in der baden-württembergischen Bauwirtschaft im 2. Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr ein reales Auftragsminus von 12,9 Prozent. Möller nimmt deshalb insbesondere die öffentliche Hand in die Pflicht: “Auch und gerade in Krisenzeiten müssen Land und Kommunen Verantwortung zeigen und weiterhin in geplante Bauvorhaben investieren. Außerdem fordern wir eine konsequente Energiepolitik, damit die Herstellungskosten von Baumaterialien schnell und dauerhaft gesenkt werden können. Konsequent heißt: Wir müssen neben regenerativen Energien auch sämtliche konventionellen Quellen nutzen, um Engpässe zu überbrücken. Essentiell für unsere Branche ist außerdem eine schnelle Deckelung der Gas- und Strompreise.“

(Presseinfo: Bauwirtschaft Baden-Württemberg, 09.11.2022)


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