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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

1. Apr 2023 - 20:39 Uhr

Fußball-Bundesliga: Zwei Spiele, kein Dreier, vier Punkte liegen gelassen - SC Freiburg und Hertha BSC Berlin trennen sich 1:1 (0:0)

SC Freiburg und Hertha BSC Berlin trennen sich 1:1 (0:0) 

Grifo erzielte den 999. Bundesligatreffer des SC Freiburg. Den 1000. Treffer hat man sich für das Spel gegen den FC Bayern München am kommenden Samstag aufgehoben.

Bild: Stephan Eckenfels
SC Freiburg und Hertha BSC Berlin trennen sich 1:1 (0:0)

Grifo erzielte den 999. Bundesligatreffer des SC Freiburg. Den 1000. Treffer hat man sich für das Spel gegen den FC Bayern München am kommenden Samstag aufgehoben.

Bild: Stephan Eckenfels
(RT/rt) Viel verpasst hat nach dieser Begegnung niemand. Beide Teams taten sich schwer, klare Chancen herauszupielen. Dabei profitierte der SC sogar von der Abschlusschwäche der Gäste - zwei freie Kopfballchancen, eine 1:1-Flekken-Parade, Höler klärte einmal per Kopf auf der Linie.
Der SC kassierte nach der Führung (Freistoß Grifo) nach einem grenzwertig geführten Zweikampf den Ausgleich. Jonathan Schmid eroberte bei einem Berliner Konter den Ball und musste diesen dann dem intensiv attackierenden Ngankam wieder überlassen, der gegen Flekken zum Ausgleich traf.

Damit verpasste der SC im zweiten Spiel in Folge einen Dreier, nachdem er auch in Mainz die Führung nicht über die Zeit bringen konnte. Vier Punkte verpasst, die hoffentlich am Saisonende nicht zu irgendeinem Ziel fehlen werden.

Noch ein Wort zum Schiedsrichter. Wieder wurde die Abstandsregelung beim Freistoß für den SC zweimal nicht eingehalten und somit die schnelle Spielfortsetzung verhindert. Ganz elf Sekunden durfte zudem Berlins Torhüter den Ball in Händen halten (sechs Sekunden erlaubt). Wo bleibt die konsequente Regeleinhaltung?

***

Bericht des SC Freiburg:

Ngankam kontert Grifo – Remis gegen Hertha

Der Sport-Club muss sich nach einem Freistoßtreffer von Vincenzo Grifo (52.) mit einem 1:1 (0:0) gegen Hertha BSC begnügen.

Der Lucky Punch blieb am Ende aus. In einem zerfahrenen Spiel kommen die Herthaner nach 77 Minuten durch Jessic Ngankam gegen weit aufgerückte Freiburger zum Ausgleich.

In einer ruhigen Anfangsphase hatten die Gäste zunächst mehr den Ball und nach zehn Minuten auch die erste nennenswerte Gelegenheit. Lucas Tousart setzte sich am rechten Strafraumrand gegen Kenneth Schmidt durch, die flache Hereingabe des Franzosen landete dann aber bei Matthias Ginter. Ginter, Startelfdebütant Schmidt und Manuel Gulde bildeten die Freiburger Dreierkette an diesem Tag. Lukas Kübler musste krankheitsbedingt passen. Im Vergleich zum 1:1 beim 1. FSV Mainz 05 vor der Länderspielpause stand neben Schmidt auch Lucas Höler neu in der Anfangsformation. Er ersetzte den gelbgesperrten Michael Gregoritsch.

Bei den Gästen durfte Kevin Prince-Boateng zum ersten Mal nach dem Berlin-Derby an Spieltag eins gegen Union von Beginn an ran, der ehemalige Freiburger Florian Niederlechner musste zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Grifo und Höler nähern sich an

Zusammen mit Tolga Cigerci und Lucas Tousart stellte Boateng die Räume im Zentrum immer wieder geschickt zu. Weil sich der Sport-Club in der Anfangsphase aus dem Spiel heraus schwertat gegen robuste Berliner, war es wenig verwunderlich, dass die ersten Abschlüsse aus Standardsituationen resultierten. Ein Freistoß von Vincenzo Grifo aus 26 Metern landete ebenso in den Armen von Hertha-Keeper Oliver Christensen (26.) wie ein Schuss von Lucas Höler im Anschluss an eine Ecke (27.). Auf der Gegenseite verfehlte ein Kopfball von Dodi Lukebakio nach einer Flanke von Jonjoe Kenny das Tor von Mark Flekken nur knapp (32.).

Eine „gut strukturierte Mannschaft“ hatte Christian Streich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel als Gegner für diesen Samstag vorausgesagt – der SC-Trainer sollte Recht behalten. Ein Distanzschuss von Maximilian Eggestein blieb die letzte gefährliche Aktion in Hälfte eins (42.)

Freistoßvariante führt zum 1:0

Mit dem Wiederanpfiff sorgte der einsetzende Regen dafür, dass sich der Ball auf der Grünfläche noch schneller bewegte. Das machte sich Vincenzo Grifo nach 52 Minuten zunutze: Einen Freistoß aus 18 Metern spielte er nochmal kurz auf Günter, der das Spielgerät für sein Pendant auf der linken Seite ablegte. Genau von der Strafraumlinie aus schlenzte der italienische Nationalspieler flach in Richtung Torwarteck, wo der leicht abgefälschte Schuss zum 1:0 einschlug.

Nach Bundesligatreffer 999 für den Sport-Club Freiburg bot sich der Alten Dame im ausverkauften Europa-Park Stadion zweimal die Möglichkeit auf den schnellen Ausgleich: Erst scheiterte Lukebakio im Eins-gegen-Eins an einer herausragenden Fußabwehr von Flekken (56.), dann kratzte Höler einen Tousart-Kopfball von der Linie (59.).

"Ich finde, in der 2. Halbzeit hat es mehr Räume gegeben, da war es okay. Aber wir lassen ein Gegentor zu, das wir so nie bekommen dürfen“, sagte Christian Streich nach der Partie.

Ngankam trifft zum Ausgleich

Der Sport-Club hatte längst wieder die Kontrolle über das Spiel übernommen, als die Hauptstädter überraschend zum Ausgleich trafen. U21-Nationalspieler Jessic Ngankam überlief die Freiburger Hintermannschaft, setzte sich mit viel Körpereinsatz gegen den kurz zuvor eingewechselten Jonathan Schmid durch und spitzelte den Ball am herausstürmenden Mark Flekken vorbei zum 1:1 (77.). Nur eine Minute später hatte Doan die erneute Freiburger Führung auf dem Fuß: Eine gefühlvolle Flanke von Schmid landete aber nicht direkt beim Japaner, sondern touchierte zuvor noch den Pfosten, sodass der Flügelspieler nicht mehr einschieben konnte.

Auch der eingewechselte Nils Petersen, dem sich nach 93 Minuten sogar noch die Chance dazu bot, konnte nicht mehr zur erneuten Führung treffen. So blieb es beim 1:1, das SC-Trainer Streich mit folgenden Worten kommentierte: „Es nervt mich wahnsinnig. Wir lassen gegen Mainz in der 96. Minute den Sieg liegen, lassen heute nach Führung den Sieg liegen. Eins davon musst du gewinnen. Das Ergebnis ist scheiße – aber verdient.“

Der Sport-Club steht nach Spieltag 26 weiterhin auf Rang vier und bleibt auch im zwölften Heimspiel in Folge ungeschlagen. Bereits am Dienstag (20.45 Uhr) geht es für die Breisgauer im Pokal weiter. Im Viertelfinale beim FC Bayern München startet die Mannschaft des Freiburger Trainerteams den nächsten Versuch, beim Rekordmeister das erste Mal ein Spiel zu gewinnen.

(Info: Marius Faller - SC Freiburg)

Stenogramm
Aufstellung SC Freiburg: Flekken - Gulde, Ginter, Schmidt (58., Schmid) - Sildillia, Höfler, Eggestein, Günter - Doan, Grifo - Höler (85., Petersen)
Trainer: Christian Streich
Bank: Uphoff, Keitel, Sallai, Ezekwem, Jeong, Weißhaupt, Röhl

Aufstellung Hertha BSC: Christensen - Uremovic (76., Niederlechner), Kempf, Dardai - Kenny, Cigerci (67., Ngankam), Plattenhardt - Tousart, Prince-Boateng (67., Serdar) - Lukebakio, Kanga (87., Rogel)
Trainer: Sandro Schwarz
Bank: Ernst, Pekarik, Mittelstätt, Maza, Scherhant

Tore: 1:0 Grifo (52.), 1:1 Ngankam (77.)
Gelbe Karten: Gulde - Ngankam
Gelb-Rote Karten:
Rote Karten:
Schiedsrichter: Sven Jablonski
Zuschauer: 34.700


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