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Ortenaukreis - Offenburg

5. Sep 2025 - 17:35 Uhr

Hochschullabore sollen klimafreundlicher werden - Land fördert 29 Projekte zu Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs der Einrichtungen, darunter zwei an der Hochschule Offenburg

Hochschullabore sollen klimafreundlicher werden.
 Aus alten Plastikflaschen sollen im Projekt Bottle2Print Filamente für den 3D-Druck werden.

Foto: Hochschule Offenburg
Hochschullabore sollen klimafreundlicher werden.
Aus alten Plastikflaschen sollen im Projekt Bottle2Print Filamente für den 3D-Druck werden.

Foto: Hochschule Offenburg

In den Laboren von Hochschulen entstehen wegweisende Innovationen – doch der Energie- und Ressourcenverbrauch dabei ist enorm. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg daher den Ideenwettbewerb „BWGreenLabs“ ausgeschrieben. Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Duale Hochschulen mit Sitz in Baden-Württemberg konnten Anträge für Projektvorhaben, die den ökologischen Fußabdruck ihrer Labore verbessern, einreichen. Für zunächst ein Jahr werden nun insgesamt 29 dieser Projekte mit jeweils bis zu 35.000 Euro gefördert, darunter auch die Projekte „Bottle2Print“ und „ICB goes Green: Qualifizierung zur Umweltentlastung im Labor“ der Hochschule Offenburg.

Bei „Bottle2Print“ geht es darum, aus alten Plastikflaschen hochwertige Filamente (Polymerfäden) für den in den Laboren der Hochschule Offenburg allgegenwärtigen 3D-Druck herzustellen. Mittels dieses 3D-Drucks werden dort beispielsweise Maschinenteile, magnetische Aktoren, biomechanische Prototypen oder auch mal ein Paukenkessel für eine Kesselpauke, die beim jüngsten Hochschulorchesterkonzert zum Einsatz kam, hergestellt. Im Physik-Labor wird unter Leitung von Prof. Dr. Dominik Giel nun die Machbarkeit des Upcyclings von Polyethylenterephthalat (PET) und anderer Kunststoffe aus Flaschen und Verpackungsabfällen von der Sammlung über die Reinigung bis zur Herstellung von 3D-Druckfilament untersucht und die Qualität der Druckergebnisse analysiert. So sollen der sonst zur Herstellung von Filamenten notwendige Erdöleinsatz und Energieverbrauch und damit die Materialkosten reduziert werden. Gleichzeitig könnten die Wasserverschmutzung durch Mikroplastik und die Freisetzung von CO2 durch die thermische Verwertung von Plastikabfällen verringert werden. Ein offener Workshop für Schülerinnen und Schüler lokaler Kooperationsschulen soll das Vorgehen zudem auch außerhalb der Hochschule praktisch vermitteln.

Im Projekt „ICB goes Green: Qualifizierung zur Umweltentlastung im Labor“ unter Leitung von Dr. Andreas Wilke und Jakob Faiß geht es um die systematische Identifizierung und Bewertung von Einsparpotenzialen beim Verbrauch von Wasser, Energie, Chemikalien und Laborbedarf in den Laboren des Institute for Circular Bioeconomy (ICB) der Hochschule Offenburg. Ein ICB-Mitglied wird durch die BWGreenLabs Initiative zur*m Nachhaltigkeitsbeauftragten qualifiziert. Diese Qualifizierung umfasst sowohl gezielte Schulungen zur Erstellung von Wirtschaftlichkeitsanalysen und Ökobilanzierungen als auch die eigenständige Recherche aktueller Einsparlösungen und -projekte anderer Institutionen. Mit dem so erworbenen Wissen kann die/der ICB-Nachhaltigkeitsbeauftragte dann die ICB-Labore analysieren und aufbauend auf bereits existierenden Ideen und Umsetzungen wie der Kühlwasserringleitung konkrete weitere Einsparmaßnahmen entwickeln und implementieren. Diese sollen sich auch auf andere Labore der Hochschule und darüber hinaus übertragen lassen.

„Mit BWGreenLabs geben wir unseren Forschenden und Studierenden die Möglichkeit, ihre Ideen für eine nachhaltige Zukunft umzusetzen. Davon profitieren alle: die Umwelt, die Menschen und unsere Hochschulen – durch modernere und kostengünstigere Labore“, erklärte Landes-Wissenschaftsministerin Petra Olschowski anlässlich des Starts der geförderten Projekte Anfang September.

Nach der einjährigen Erprobungsphase werden die drei kreativsten Ideen mit jeweils 100.000 Euro prämiert, an der jeweiligen Hochschule umgesetzt und landesweit als Best-Practice-Beispiele bekannt gemacht.

(Presseinfo: Hochschule Offenburg, 05.09.2025)

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