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Kreis Emmendingen - Denzlingen

12. Dec 2025 - 13:54 Uhr

Verträge für Nahwärmenetz in Denzlingen feierlich unterzeichnet - Gemeinde und Bürgergenossenschaft machen gemeinsam den Weg für ein zukunftsorientiertes Leuchtturmprojekt frei

Verträge für Denzlinger Nahwärmenetz feierlich unterzeichnet

Von links: Walter Ott (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Denzlinger BürgerEnergiegenossenschaft eG DEnG), Cornelia Günter (Vorstand Denzlinger BürgerEnergiegenossenschaft eG DEnG), Thomas Binkert (Binkert Haustechnik GmbH), Philip Bayer-Schahn (Gemeinde Denzlingen, PV und Nahwärmenetzentwicklung), Markus Nübling (Vorstand Denzlinger BürgerEnergiegenossenschaft eG DEnG), Matthias Schubien (Vorstand Denzlinger BürgerEnergiegenossenschaft eG DEnG), Bürgermeister Fabian Nitz, Koordinator Norbert Isele (Landesbank Baden-Württemberg), Dipl. Ing. Roland Hank (Bauamt Gemeinde Denzlingen), Martin Ziegler (Kämmerer und Geschäftsführer Energieversorgung Denzlingen (EVD).

Foto: Jens Glade / Internetzeitung REGIOTRENDS
Verträge für Denzlinger Nahwärmenetz feierlich unterzeichnet

Von links: Walter Ott (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Denzlinger BürgerEnergiegenossenschaft eG DEnG), Cornelia Günter (Vorstand Denzlinger BürgerEnergiegenossenschaft eG DEnG), Thomas Binkert (Binkert Haustechnik GmbH), Philip Bayer-Schahn (Gemeinde Denzlingen, PV und Nahwärmenetzentwicklung), Markus Nübling (Vorstand Denzlinger BürgerEnergiegenossenschaft eG DEnG), Matthias Schubien (Vorstand Denzlinger BürgerEnergiegenossenschaft eG DEnG), Bürgermeister Fabian Nitz, Koordinator Norbert Isele (Landesbank Baden-Württemberg), Dipl. Ing. Roland Hank (Bauamt Gemeinde Denzlingen), Martin Ziegler (Kämmerer und Geschäftsführer Energieversorgung Denzlingen (EVD).

Foto: Jens Glade / Internetzeitung REGIOTRENDS
(Denz/RT) Am 9. Dezember hat der Denzlinger Gemeinderat dem Gesellschaftervertrag zwischen der Denzlinger Bürgerenergiegenossenschaft (DEnG) und der Gemeinde zur Gründung der gemeinsamen Gesellschaft „Energieversorgung Denzlingen GmbH & Co. Energie KG (EVD Energie KG)“ zugestimmt. Die neue Gesellschaft soll in einem ersten Schritt das geplante Nahwärmenetz für den Schulcampus und die geplanten Neubaugebiete Käppelematten und
Unterm Heidach betreiben.
Zusätzlich hat der Gemeinderat dem Kooperations- und Pachtvertrag zwischen der EVD Energie KG sowie der Firmen Südwärme beziehungsweise Binkert zugestimmt, der den Bau und den Betrieb des Netzes regelt.
Am heutigen Freitagmittag unterzeichneten die beteiligten Partner die Verträge in der neuen Aula der Ruth-Cohn-Schule, deren Neubau am gleichen Tag offiziell eingeweiht wurde.

Der Beginn des Projekts wurde durch zwei wegweisende Ratsbeschlüsse eingeläutet. Im März 2021 beschloss der Gemeinderat, dass die Gemeinde Denzlingen auf ihrer Gemarkung bis zum Jahr 2035 bei den Treibhausgas-Emissionen Klimaneutralität erreicht und die Energieversorgung auf erneuerbare Energien umgestellt wird.

Im gleichen Jahr beschloss die Verbandsversammlung der Gemeinden Denzlingen, Vörstetten und Reute den Neubau der Ruth-Cohn-Schule (RCS) auf dem bestehenden Schulcampus in Denzlingen. Dieser Campus umfasst neben der Ruth-Cohn-Schule das Erasmus-Gymnasium, eine Mensa sowie drei Schulhallen. Der hochmoderne Schulneubau für zirka 710 Schüler wurde in beinahe Passivhausstandard und mit einer Photovoltaikanlage (zirka 162 Kilowatt Peak) mit geplanten Baukosten von zirka 40 Millionen Euro fertiggestellt. Er wird am heutigen Freitagnachmittag eingeweiht.

Bei der Planung der Wärmeversorgung wurde von Anfang an das Ziel verfolgt, neben den Gebäuden des Campus` auch die im Projektgebiet gelegene Grundschule Brückleacker und das Kultur & Bürgerhaus mit regenerativer Energie durch ein Nahwärmenetz zu versorgen.

Durch eine einschneidende Änderung der Förderung wurde die erforderliche Mindestzahl der Gebäude auf 17 beziehungsweise 101 Wohneinheiten erhöht. Deshalb wurden die angrenzenden Neubaugebiete „Unterm Heidach“ und "Käppelematten“ in die Planung des Nahwärmenetzes einbezogen.

„Dies ist ein wegweisendes Projekt, das sowohl innovativ als auch zukunftsfähig ist. Ein gutes Beispiel dafür, wie die Klimaziele der Gemeinde mit der Unterstützung von bürgerschaftlichem Engagement verfolgt und erreicht werden. Damit beseitigen wir außerdem den Flaschenhals, der durch die Quartiere „Käppelematten“ und „Unterm Heidach“ entstanden wären“, erklärte Bürgermeister Fabian Nitz.

Koordinator Norbert Isele von der Landesbank Baden-Württemberg erklärte:“ Es handelt sich hier um ein absolutes Leuchtturmprojekt, das eine Strahlkraft weit über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus hat.“

Das Denzlinger Projekt wurde übrigens im Frühjahr dieses Jahres mit dem ersten Platz des KfW-Awards ausgezeichnet.

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