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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

12. Dec 2025 - 15:06 Uhr

Bundesgesundheitsministerin besuchte Universitätsklinikum Freiburg - Nina Warken informierte sich über Nachwuchsförderung, ambulante Versorgung und innovative Behandlungsmethoden

Bundesgesundheitsministerin besuchte Universitätsklinikum Freiburg.
Wie einfach der Check-in an der digitalen Anmeldestation ist, erläutert Frederik Wenz Gesundheitsministerin Nina Warken.

Foto: Universitätsklinikum Freiburg
Bundesgesundheitsministerin besuchte Universitätsklinikum Freiburg.
Wie einfach der Check-in an der digitalen Anmeldestation ist, erläutert Frederik Wenz Gesundheitsministerin Nina Warken.

Foto: Universitätsklinikum Freiburg
Am heutigen Freitag (12. Dezember 2025) besuchte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken das Universitätsklinikum Freiburg. Im Mittelpunkt standen Gespräche zu Forschungskarrieren, Prävention, verantwortungsvollem Antibiotika-Einsatz sowie zur Weiterentwicklung der klinischen Versorgung. In einem Gespräch zu Beginn betonte der Klinikumsvorstand die Bedeutung der Krankenhausreform.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken: „Das Uniklinikum Freiburg ist ein besonderes Beispiel für exzellente medizinische Versorgung mit besonderer Strahlkraft in der Region und darüber hinaus. Als Forschungs-, Aus- und Weiterbildungsstätte wird hier Verantwortung für den medizinischen und wissenschaftlichen Nachwuchs übernommen, auf den wir so dringend angewiesen sind. Die Herausforderungen im Gesundheitswesen machen auch vor Standorten wie diesem nicht halt. Wir wollen deshalb die Spitzenmedizin stärken, indem planbare, komplexe Eingriffe in Kliniken durchgeführt werden, die dafür bestmöglich aufgestellt sind. Zudem sollen Krankenhäuser wirtschaftlich arbeiten können. Dafür werden die Weichen in Berlin gerade gestellt.“

„Wir haben im Gespräch mit der Ministerin noch einmal betont, wie wichtig die Umsetzung der Krankenhausreform für uns als Universitätsklinikum ist. Die Reform kann die Qualität der Behandlung wesentlich verbessern und bietet den Kliniken wichtige Planungssicherheit“, sagte Prof. Dr. Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburg. „Die enge Verbindung von Forschung und Versorgung erweitert die Behandlungsmöglichkeiten für unsere Patient*innen. Wir konnten der Ministerin zeigen, wie wir Nachwuchs fördern, Prävention stärken und neue Therapien in die Versorgung bringen.“

Clinician Scientists, Prävention und ambulante Versorgung:
Die Ministerin informierte sich über strukturierte Karrierewege für Clinician Scientists, die es Nachwuchsärzt*innen ermöglichen, klinische Tätigkeit und Forschung zu verbinden. Vorgestellt wurde zudem ein KI-gestütztes Verfahren zur besonders frühen Identifikation kleiner Krebsvorstufen, das die Darmkrebsprävention weiter verbessern soll. Als Beispiel gelungener Ambulantisierung wurde das Gerok-Leberzentrum präsentiert, das spezialisierte Diagnostik und Therapie zunehmend ambulant anbietet.

Innovative Behandlung und verantwortungsvoller Antibiotika-Einsatz:
Ein besonderer Programmpunkt war der Einblick in die Neurochirurgie: Prof. Dr. Volker Coenen, Leiter der Abteilung für Stereotaktische und Funktionelle Neurochirurgie an der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Freiburg, stellte eine neuartige Methode zur Tremor-Behandlung vor, die einem Patienten nach vielen Jahren schweren Zitterns wirksam helfen konnte. Da die Krankenkassen die Behandlungskosten nun übernehmen, kann sie am Universitätsklinikum Freiburg regelhaft angeboten werden.

Auch beim Thema Antibiotika zeigte das Klinikum Erfolge: Unter anderem durch Schulungen und regelmäßige Antibiotika-Konsile wurde der Verbrauch konsequent gesenkt; das Universitätsklinikum Freiburg gehört heute zu den drei Unikliniken mit dem niedrigsten Antibiotika-Einsatz bundesweit.

(Presseinfo: Universitätsklinikum Freiburg, 12.12.2025)

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