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Breisgau-Hochschwarzwald - Müllheim

14. Mai 2013 - 18:19 Uhr (von links): Frank Sennhenn, neuer Leiter der DB Netz AG, Joachim Nied, Leiter Großprojekte der DB Netz AG, Bernd Dassler, DB Netz AG, Astrid Siemes-Knoblich, Bürgermeisterin der Stadt Müllheim, Matthias Hudaff, Leiter Großprojekt ABS/NBS Karlsruhe – Basel, Staatssekretär Michael Odenwald, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Armin Schuster MdB, Landrätin Marion Dammann, Fritz Deutschmann, Bürgermeister der Gemeinde Auggen, Dr. Friederike Reineke, Referatsleiterin, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
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Rheintalbahnausbau Müllheim/Auggen - Besseren Lärmschutz zugesagt

Im Gespräch mit Staatssekretär Michael Odenwald und Vertretern der DB AG haben Müllheims Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich, Auggens Bürgermeister Fritz Deutschmann, die Lörracher Landrätin Marion Dammann und Bundestagsabgeordneter Armin Schuster das Thema Lärmschutz im Abschnitt Müllheim/Auggen erörtert.
Dammann, Schuster und die Bürgermeister begrüßten die jüngsten Projektbeiratsbeschlüsse. Sie dankten Odenwald dafür, dass er den Planfeststellungsbeschluss in den Herbst verschoben hatte, um weitere Gespräche zum Lärmschutz und zur Verknüpfung Hügelheim (Kernforderung 6) mit den örtlichen Bürgermeistern zu ermöglichen. Bekräftigt wurde nochmals die Absicht, den Abschnitt Hügelheim-Müllheim-Auggen so zu bauen, als gäbe es den Schienenlärmbonus nicht mehr.
Die Bürgermeister Siemes-Knoblich und Deutschmann baten die Deutsche Bahn AG um Vorschläge, wie die fünf Db (A) Lärmreduktion im Bereich Auggen und Müllheim zu erbringen seien. Passive Lärmschutzmaßnahmen sollten möglichst vermieden werden, erläuterten Deutschmann und Siemes-Knoblich. Deutschmann wies darauf hin, dass die bestehende Rheintalbahn (RTB) im Bereich Auggen neu aufgebaut wird und regte an, die neue RTB auf Geländeniveau abzusenken.
Die Deutsche Bahn AG und Staatssekretär Odenwald sagten Maßnahmen zu, die Lärmwerte um mindestens 5 Db(A) zu senken. Dafür sind erhebliche Mehrinvestitionen in Millionenhöhe vorgesehen. Das „Besonders überwachte Gleis“ beispielsweise mindert den Lärm durch besondere Überwachung und ein spezielles Schienenschleifverfahren schon am Ort des Entstehens. Der Leiter der DB Netz AG, Frank Sennhenn, kündigte die Einführung für den Abschnitt Auggen-Müllheim bereits für die Zeit vor dem Umbau am Bestandsgleis an. Schuster regte eine schriftliche, verbindliche Erklärung an, Odenwald sicherte eine solche Erklärung zu.
Odenwald wird in dieser Erklärung darüber hinaus weitere Maßnahmen der Bundesregierung zur Lärmreduktion einfließen lassen:
- Ab Juni 2013 gilt ein lärmabhängiges Trassenpreissystem. Die Nutzung der Trasse mit einem lärmintensiven Zug wird dadurch teurer. Damit wird eine lange aufgestellte Forderung der Region erfüllt.
- Die Graugusssohle als Bremseinrichtung an Güterwaggons wird in den kommenden Jahren schrittweise modernen Bremsvorrichtungen weichen. So hat die Deutsche Bahn bereits mit der Umrüstung auf die LL-Sohle begonnen. Die Umrüstung wird vom Bund gefördert und wird bis zur Fertigstellung der Strecke Müllheim-Auggen nach 2021 weit fortgeschritten sein.
- Korrespondierend hierzu wird im Jahr 2020 in der Schweiz aufgrund veränderter Lärmgrenzwerte ein faktisches Verbot der Graugusssohle in Kraft treten. Davon werden auch die Anwohner am Oberrhein profitieren, da die Güterzüge in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle auch durch die Schweiz fahren.
Für die Stadt Müllheim und die Gemeinde Auggen ergibt sich daraus, dass keine passiven Lärmschutzmaßnahmen notwendig sein werden. Die Lärmminderung von 5 Db(A) wird durch die Maßnahmen an den Gleisen und am rollenden Material deutlich übertroffen werden. „Damit profitieren die Anwohner von Müllheim und Auggen ganz besonders von Lärmschutzmaßnahmen, die noch vor vier Jahren undenkbar gewesen sind. Der Oberrhein war der Ausgangspunkt dieses politischen Durchbruchs,“ betonte Armin Schuster.
Zu der im nächsten Projektbeirat zu erörternden Frage der niveaufreien Verknüpfung im Bereich Hügelheim betonten Dammann und Schuster gegenüber dem Staatssekretär, dass sich die Region in Stuttgart derzeit massiv für einen 30-Minuten-Takt im Nahverkehr einsetzt. Sollte die Landesregierung dem Votum der Region folgen, würde auch die niveaufreie Verknüpfung von Alt- und Neubaustrecke in Hügelheim wahrscheinlicher werden.
Am Rande der Sitzung vereinbarte MdB Schuster mit den Vertretern der Deutschen Bahn AG eine transparentere Öffentlichkeitsarbeit in den Fällen, in denen auf der alten Rheintalstrecke ausnahmsweise noch Güterzüge im Bereich Bad Bellingen/Efringen-Kirchen fahren.

(Presseinfo: Andrea Jessing-Neumann, Landratsamt Lörrach, Sekretariat Landrat, 14.05.2013)


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