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Kreis Emmendingen - Emmendingen

12. Jun 2018 - 21:59 Uhr

Ortsverband Emmendingen der GRÜNEN: Zur Veranstaltung vom 6. Juni zum Neuen Markt

Der Ortsverband der Grünen ist es leid, dass es für das Bauvorhaben rund um die Emmendinger Innenstadt, ehemaliges Kaufhaus Krauss, noch immer keine dringend erforderlichen Planungsvorgaben und Richtlinien als Orientierung für potentielle Investoren gibt. „Verwaltung und Politik verzögern durch ihr intransparentes Vorgehen und den Mangel an Überprüfung der planungsrelevanten Faktoren durch unabhängige FachexpertInnen, eine zügige Verbesserung der unhaltbaren Situation mitten in der historischen Altstadt“, kritisiert die Ortsvorsitzende Heike Petereit-Zipfel in einer Pressemitteilung zur Infoveranstaltung der Emmendinger Grünen vergangenen Mittwoch.

Es könne längst klar sein, wo es hingehen soll mit Emmendingen und zwar aus ökonomischer und ökologischer Sicht sowie unter Einbeziehung der sozialen Fragen. Es kann nicht angehen, einem potentiellen Investor Entscheidungen zu überlassen, die eindeutig von der Politik getroffen werden müssten, so auch die eindeutige Botschaft des ehemaligen Oberbaudirektors der Stadt Freiburg Prof. Wulf Daseking, der als ausgewiesener Experte für städtebauliche Fragestellungen gilt.

„Da wir Grünen bei aller Kritik den Blick immer auch nach vorne wenden,“ so Petereit-Zipfel, „und dank guter Beziehungen unserer Stadtratskollegin, Dr. Susanne Wienecke, ist es gelungen, Herrn Prof. Daseking für eine gemeinsame öffentliche Veranstaltung zu gewinnen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung setzten sich die Gastgeber gemeinsam mit ca. 70 interessierten Gästen öffentlich mit den Fragen und Kritikpunkten auseinander, die aus ihrer Sicht im Vorfeld nicht ausreichend diskutiert wurden. „Wir möchten die weitere Entwicklung zum Wohle aller aktiv, kreativ und positiv beeinflussen“, so die Ortsvorsitzende.

Ehe Pläne für ein Bauvorhaben in die Offenlage gehen, wie dies für den morgigen Donnerstag geplant ist, sollten folgende Punkte, von unabhängigen Fachleuten geklärt sein, fasst Petereit-Zipfel die Ergebnisse zusammen, die der Fachvortrag des Referenten Daseking „Stattplanung – versus Stadtplanung“ und der anschließende Austausch ergaben:

Wie wird dafür gesorgt, dass die Gewässerrichtlinien eingehalten werden, die besagen, dass überbaute Wasserläufe nach Möglichkeit wieder freizulegen und noch offene Wasserläufe nicht weiter zu verdolen sind?

Welche Ziele verfolgt die Stadt bezüglich Wohnbebauung in der Innenstadt? Wie wird auf die Forderung der Bevölkerung und der Geschäftsleute reagiert, die die Auffassung vertreten, dass Wohnen und Arbeiten Hand in Hand gehen müssen, wenn man eine Stadt auf Dauer mit Leben füllen will?

Wie wird die Kritik entkräftet, das Projekt, wie es zur Zeit geplant ist, mit neuen Parkhaus, Torhaus und 9000 Quadratmetern Verkaufsfläche sei für Emmendingen deutlich überdimensioniert? Wie viel zusätzliche Verkaufsfläche kann Emmendingen verkraften, ohne dass bestehender Handel existentiell bedroht wird?

Wie soll und kann sich der Verkehr entwickeln. Wollen wir mehr Individualverkehr in Emmendingen oder setzen wir nicht doch besser auf den Ausbau des ÖPNV, um uns zukunftssicher und ökologisch verantwortlich aufzustellen?

Wie müssen Planvorgaben aussehen, um eine mögliche städtebauliche Weiterentwicklung in fernerer Zukunft zum hinteren Bereich in Richtung Wehrlewerk nicht zu verhindern?

Wie sorgt die Verwaltung dafür, Wahlmöglichkeiten und echte Mitsprache zu bieten?

Wurden die Chancen eines Planungswettbewerbs überprüft und in Erwägung gezogen. Wenn ja, mit welchem Ergebnis?

(Info: Die Grünen, OV Emmendingen)


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