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Ortenaukreis - Offenburg

6. Sep 2018 - 10:10 Uhr Staatssekretär Volker Schebesta, Oberbürgermeisterin Edith Schreiner, leitende Schulamtsdirektorin SSA Gabriele Weinrich, Frank Henssler Karl Schlecht Stiftung, Dr. Roland Peter und Rolf Ackermann vom zuständigen Referat "Sommerschulen" des KM, Hausherrin und Schulleiterin der EKS Sabina Wadenpohl, Dr. hc Wolfgang Zink, Vorstandssprecher der Bildungsregion Ortenau, Bernd Sandhaas, SSA OG, Projektleiterin Alexandra Herrmann von derBildungsregion Ortenau e.V., Theo Langmann, Workshopleiter Deutscher Alpenverein Sektion Offenburg e.V., Caroline Oelschlegel, ehemalige Sommerschülerin und Stipendiatin Talent im Land Baden-Württemberg und die Sommerschul-Lehrkräfte Tina Jung, Birgit Kehrer, Marina Weht, Sabine Kröger und Martin Reinhard!
Es fehlen die Workshopleiter Holger Schipper , VHS Offenburg (Selbstverteidigung), Claudio Esposito Künstler (Songwriting) und Simone Stramka CJD (Bau einer Solarblume „Groot“) .
Bild: Alexandra Herrmann / BRO
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Sommerschule Offenburg 2018 – Integration durch abwechslungsreiches Lernangebot - Staatssekretär Volker Schebesta: "Sommerschule motiviert fürs neue Schuljahr"

Staatssekretär Volker Schebesta hat heute (6. September) die Sommerschule Offenburg in der Erich-Kästner-Realschule besucht. Dort bereiten sich insgesamt 36 zugewanderte Schülerinnen und Schüler auf das neue Schuljahr vor. „Die Jugendlichen wurden erst kürzlich in die Regelklassen aufgenommen, was ein toller Erfolg ist. Der Besuch der Sommerschule motiviert nun zusätzlich, beim Deutschlernen nicht nachzulassen“, sagt Staatssekretär Volker Schebesta MdL. Das Offenburger Modell leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Integration in den Schulalltag.

Die einwöchige Sommerschule in Offenburg besuchen Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Werkrealschulen und Realschulen, die Deutsch als Zweitsprache lernen und nach den Ferien in die achte Klasse wechseln. In Kleingruppen lernen sie ihre Unsicherheiten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch auszugleichen. Mithilfe schriftlicher Lernstandsrückmeldungen sowie der Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler kann dabei passgenau auf ihren Wissensstand eingegangen werden. Vier erfahrene Lehrkräfte – zwei davon für Deutsch als Fremdsprache – begleiten das Lernangebot. „Das Besondere hier in Offenburg ist die richtige Mischung aus Vokabeln lernen, Rechnen und Freizeitspaß. Das macht das Modell der Sommerschulen so erfolgreich“, sagt Staatssekretär Schebesta MdL. Am Nachmittag wird das Gelernte in Workshops von außerschulischen Kooperationspartnern umgesetzt. Dann stehen Klettern (Deutscher Alpenverein/Sektion Offenburg), Selbstverteidigung und Selbstbehauptung (VHS Offenburg), Songwriting und Hip Hop mit dem Offenburger Künstler Claudio Esposito sowie eine Holzwerkstatt (Christliches Jugenddorf) auf dem Programm. Kooperationspartner der Sommerschule Offenburg ist die Bildungsregion Ortenau e.V. Finanzielle Unterstützung erhält sie außerdem von der Karl-Schlecht-Stiftung, die 8.000 Euro für das Ferienprogramm zur Verfügung stellt.

Weitere Informationen:

Insgesamt gibt es in diesem Jahr Sommerschulen an 47 Standorten, davon 33 an weiterführenden Schulen, welche für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe sieben offen sind. Hinzu kommen die acht Pilotstandorte an Grundschulen. Zusätzlich wird das Konzept erstmals auch an sechs beruflichen Gymnasien pilotiert. Insgesamt profitieren rund 1.300 Schülerinnen und Schüler von den Sommerschulen. Die Sommerschulen an den beruflichen Gymnasien werden vom Kabinettsausschuss Ländlicher Raum in den kommenden drei Jahren mit 200.000 Euro bezuschusst, das Kultusministerium finanziert 2018 die Sommerschulen mit rund 600.000 Euro.

(Presseinfo: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg)

Mehr? Hier klicken -> www.sommerschulen-bw.de


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