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Kreis Emmendingen - Waldkirch

29. Jun 2020 - 11:51 Uhr Kinderbetreuung in Waldkirch auf gutem Weg aus Corona-Krise.
Von links: Roman Götzmann, Johannes Fechner, Michaela Brodacz-Wolff und Silvia Kraus.

Foto: Büro Johannes Fechner
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Kinderbetreuung in Waldkirch auf gutem Weg aus Corona-Krise - SPD-Bundestagsabgeordneter Fechner informierte sich bei Waldkircher Kinderschutzbund sowie bei Oberbürgermeister Götzmann

Die Corona-Krise verlangt Eltern und Kinder einiges ab. Wie die Situation von Kindern in Waldkirch ist, dazu informierte sich SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner beim Waldkircher Kinderschutzbund und bei OB Roman Götzmann.

Michaela Brodacz-Wolff, Geschäftsführerin des Kinderschutzbunds Waldkirch, berichtete, dass man telefonisch Kontakte zu den Familien gehalten habe, um für Beratungen zur Verfügung zu stehen. Leider hätten einige Kinder schwierige Lernbedingungen gehabt, weil sie auf engem Raum und zum Teil mit Geschwistern über einen langen Zeitraum ohne sich draußen oder im Sportverein austoben zu können, wohnen mussten.

Silvia Kraus, Vorsitzende des Kinderschutzbundes, betonte, dass es für Kinder jetzt wichtig sei, wieder einen strukturierten Alltag zu haben. Erfreulicherweise habe der Waldkircher Kinderschutzbund keine Zunahme von häuslicher Gewalt gegen Kinder erlebt oder feststellen müssen. Entstandene Wissenslücken durch Schul- oder Kitaausfall sind für Krauss bei gezielter Förderung aufholbar und kein Grund von einer "verlorenen Generation" zu sprechen. Viele Familien hätten viel Zeit miteinander verbracht und insbesondere ansonsten berufstätige Väter waren für ihre Kinder da.

OB Götzmann bestätigte nach Gesprächen mit der Waldkircher Polizei, dass es keine Zunahme von häuslicher Gewalt gegeben habe. Das rollierende Betreuungssystem habe sich bewährt, weil dadurch alle Kinder zumindest teilweise betreut wurden. Ab nächster Woche werde es in der Ganztagesschule zumindest ein Angebot bis 15:45 Uhr geben. Auch wenn Waldkirch vor finanziellen Herausforderungen stehe, will er alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Kinder- und Jugendarbeit im Roten Haus aufrechtzuerhalten.

Fechner sieht bestätigt, wie wichtig die Einmalzahlung von 300 Euro pro Kind zur Unterstützung der Familien war.

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