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Ortenaukreis - Kehl

8. Apr 2026 - 13:51 Uhr

Nach Vollbrand in Industriegebiet in Kehl: Techniker und Brandsachverständige erstmals an Brandstelle - 19 Personen konnten zu Vorkommnissen vernommen werden - Suche nach weiteren Anhaltspunkten zu Aufklärung


Techniker der Kriminalpolizei waren am heutigen Mittwochmorgen gemeinsam mit drei Brandsachverständigen erstmalig an der beschlagnahmten Brandstelle im Kehler Industriegebiet.

Bei dem Feuer in der Nacht zum Sonntag, 29. März war es in der Diskothek zu einem Großbrand gekommen, bei dem die 750 Gäste schnell durch die Mitarbeiter und das Sicherheitspersonal des Clubs evakuiert und ins Freie gebracht werden konnten.

Neben den drei noch vor Ort behandelten Betroffenen konnten mittlerweile noch drei weitere Personen festgestellt werden, die durch das Feuer oder beim Verlassen des brennenden Gebäudes leicht verletzt wurden. Zwei davon konnten bisher kontaktiert und zum Sachverhalt befragt werden.

Aufgrund der Schaltung eines Hinweisportals gingen inzwischen über 20 schriftliche Hinweise, Bilder und Videos ein, die zum Teil auch von Relevanz für das laufende Verfahren sind.
Die Ermittler der Kriminalpolizei konnten darüber hinaus inzwischen 19 Personen zu den Vorkommnissen in der Nacht vernehmen.
Gemeinsam mit den Ergebnissen der kriminalpolizeilichen Untersuchung am Brandort werden hierbei die Fragen zur Brandursache, ob es sich um menschliches Versagen oder einen technischen Defekt handelt, im Fokus der Ermittler und Gutachter stehen.

Weiter soll der Vororttermin nähere Informationen liefern, um die Brandausbruchstelle ausfindig zu machen und die Schadenshöhe zu ermitteln.
Hierzu wurde auch ein Baukran beauftragt, um den Spezialisten vor Ort die Suche nach relevanten Spuren zu erleichtern.

Aufgrund der kompletten Zerstörung des Tanzlokals kann noch nicht gesagt werden, wie lange es dauert, weitere Anhaltspunkte zur Aufklärung des Großbrandes zu bekommen.

(Stand: 08.04.2026, 13.47 Uhr)

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Nach dem Feuer in der Diskothek in der Kehler Siemensstraße am vergangenen Wochenende, sind die Ermittlungen der Kriminalpolizei weiterhin in vollem Gange.

Die Beamten zählen, neben anderen Ermittlungen zum Schadensablauf, weiterhin auf Hinweise aus dem Kreis der Besucher des Lokals, vor allem auch aus dem benachbarten Frankreich.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Offenburg führt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Offenburg seit den Sonntagmorgenstunden ein Ermittlungsverfahren, in dem die Brandursache zu klären sein wird. Dieses Verfahren richtet sich bislang nicht gegen Personen.

In den frühen Sonntagmorgenstunden sorgten die ersten Streifen der Polizei, die bereits fünf Minuten nach deren Verständigung eintrafen, in erster Linie um freie Rettungswege, um eintreffenden Feuerwehrkräften den möglichst ungehinderten Zugang zum Brandort zu ermöglichen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich bereits eine große Anzahl evakuierter Gäste auf der Straße rund um das Brandobjekt.

Zeugen berichteten vor Ort, aber auch in späteren Vernehmungen, dass nach der Brandentdeckung durch Mitarbeitende der Diskothek dreisprachig zur Räumung der Gaststätte mittels Durchsagen aufgefordert wurde. Diese erfolgte rasch über die sechs (Not-)Ausgänge. Wie bekannt wurde versuchten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes den Brand offenbar noch mittels Feuerlöschern einzudämmen, was jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gelang.

Noch während der Löschmaßnahmen am Sonntag wurden über das Gemeinsame Zentrum der deutsch-französischen Polizei- und Zollzusammenarbeit Kehl die angrenzenden Kliniken der Eurometropole Straßburg zu möglichen Verletzten, die sich eventuell selbständig dorthin begaben, überprüft. In den Kliniken der Kehler Nachbarstadt hatten sich bis dahin keine Personen gemeldet. Mittlerweile sind aber neben den drei vor Ort behandelten Personen zwei weitere Geschädigte bekannt geworden.
Eine Frau musste nach dem Brandgeschehen in einem Klinikum im Elsass stationär aufgenommen werden.

Im Laufe der nächsten Woche wird die von der Staatsanwaltschaft Offenburg in Auftrag gegebene sachverständige Brandbegutachtung in Zusammenarbeit mit Kriminaltechnikern vor Ort beginnen.

Ob alle bestehenden Sicherheitsvorschriften, die für das Brandgeschehen von Bedeutung sind, pflichtgemäß eingehalten wurden, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Ermittler der Kriminalpolizei sind weiterhin auf der Suche nach Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag in der Diskothek waren. Alle Gäste aus Deutschland und Frankreich, die Hinweise zu dem Geschehen geben können, insbesondere auch wichtige originale Videoaufnahmen gemacht haben, werden gebeten das mehrsprachige Hinweisportal der Polizei zu nutzen: https://bw.hinweisportal.de/

(Stand: 02.04.2026, 15.56 Uhr)

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Nach dem Brand in den frühen gestrigen Sonntagmorgenstunden in dem Tanzlokal in der Siemensstraße waren der Polizei bisher keine verletzten oder vermissten Personen durch das unmittelbare Brandgeschehen bekannt geworden, außer den drei behandlungsbedürftigen Personen, die aufgrund der Geschehnisse Hilfe benötigten.

Zwischenzeitlich hatte sich eine Besucherin bei den Ermittlern gemeldet, die sich bei dem Brand offenbar verletzte.
Sie soll eigenen Angaben zu Folge bei der Evakuierung gestürzt sein und sich dabei leicht verletzt haben. Die Umstände hierzu sind noch Gegenstand der Ermittlungen.

Bei Eintreffen der ersten Polizeistreifen fünf Minuten nach dem Notruf war die Evakuierung der Räumlichkeiten bereits abgeschlossen.
Viele Besucher verließen zu diesem Zeitpunkt bereits eigenständig die Örtlichkeit oder wurden in der Folge abgeholt.

Der Brand, der einen geschätzten Schaden im unteren einstelligen Millionenbereich nach sich zog, erstreckte sich über beide Stockwerke des Betriebes und zerstörte das gesamte Gebäude.

Neben vier Löschzügen der Feuerwehren Kehl sowie des gesamten Ortenaukreises waren mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes sowie zwölf Streifenbesatzungen der Polizei im Einsatz.
Der Kriminaldauerdienst hat noch während des Brandgeschehens die Ermittlungen aufgenommen und erste Zeugen befragt.

Zur Brandursache kann derzeit noch keine gesicherte Aussage getroffen werden. Ob ein technischer Defekt, das Abbrennen von pyrotechnischen Sprühfontänen oder ein anderer Grund brandursächlich war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Arbeiten der Kriminaltechniker hierzu befinden sich aufgrund des Ausmaßes und Zustandes des Brandortes in der Vorbereitung und werden in den kommenden Tagen durchgeführt.
Hierfür wurde der Brandort noch im laufenden Einsatz beschlagnahmt.

Die Ermittler der Kriminalpolizei sind weiterhin auf der Suche nach Zeugen, die in der Nacht zum gestrigen Sonntag in dem Tanzlokal waren. Alle Gäste aus Deutschland und Frankreich, die Hinweise zu dem Geschehen geben können, insbesondere die auch Videoaufnahmen gemacht haben, werden gebeten das Hinweisportal der Polizei zu nutzen: https://bw.hinweisportal.de/

(Stand: 13.31 Uhr)

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Erstmeldung (29.03.2026, 5.40 Uhr):

Aktuell sind neben der Feuerwehr Kehl auch Helfer aus den umliegenden Gemeinden zur Brandbekämpfung in der Siemensstraße.

Das Feuer, das gegen 3.45 Uhr in einem Tanzclub ausgebrochen war, hat mittlerweile auf das gesamte Gebäude übergegriffen.

Zur Zeit des Brandausbruchs hielten sich nach ersten Angaben des Betreibers etwa 750 Personen in dem Objekt auf, die nach der Evakuierung des Gebäudes die Örtlichkeit selbstständig verlassen haben.

Einsatzkräfte von den Polizeirevieren aus Kehl und Offenburg sowie des Rettungsdienstes sind ebenfalls im Einsatz.

Nach ersten Erkenntnissen wurden bisher drei Personen aufgrund der Gesamtsituation vom Rettungsdienst behandelt.

Die ermittelnden Beamten der Kriminalpolizei können erst nach Beendigung der Löscharbeiten die Brandstelle betreten. Zeugenvernehmungen, um die Brandursache zu ermitteln, werden derzeit durchgeführt.
Aktuell kann das Gebäude von der Feuerwehr noch nicht betreten werden.

Für den Verkehr erfolgt eine örtliche Umleitung.

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