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RegioTrends

Kreis Emmendingen - Simonswald

10. Jul 2018 - 21:04 Uhr

Stabwechsel im Forstrevier "Kandelwald" - Johannes Schneider übernimmt Aufgabe von Wilhelm Fehrenbach

GENERATIONSWECHSEL: Auf Wilhelm Fehrenbach (links) mit Hund Elvis folgt Johannes Schneider (rechts). 

Foto: Kreisforstamt Emmendingen
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Simonswald/Elztal. Im Forstrevier „Kandelwald“ erfolgte Anfang Juli nicht nur ein Stabwechsel, sondern auch einen Generationenwechsel: Forstamtsrat Wilhelm Fehrenbach übergibt nach rund 32 Jahren „sein“ Forstrevier in jüngere Hände. Sein Nachfolger ist seit Anfang des Monats Johannes Schneider, der beim Landkreis Emmendingen in den vergangen beiden Jahren als junger Förster seine Traineezeit absolvierte
Für den gebürtigen Obersimonswälder Wilhelm Fehrenbach war das Forstrevier am Kandel mit seinem großen Staatswald und den angrenzenden Privatwäldern sein Traumrevier. „In dieser Arbeit ging er bis zu seinem letzten Arbeitstag ganz auf“, so Martin Moosmayer, Leiter des Forstbezirkes Waldkirch. Der passionierte Waldbauer Fehrenbach bewirtschaftete in seinem Revier naturnahe Tannen-Buchen-Fichten-Wälder. Im betreuten Privatwald war es sein Ziel, die großer Fichten-Erstaufforstungswäldern aus dem 19. Und 20. Jahrhundert zu schönen und stabilen Mischbeständen umzuwandeln. Neben dem Umbau dieser Wälder zu naturnahen und klimastabilen Wäldern musste der Wald zu Beginn seiner Amtszeit auch noch mit Wegen erschlossen werden. Daher setzte er sich in den Schwarzwaldverfahren für den Bau von Fahrwegen mit hohem Engagement ein. Schon früh war seine Neigung bekannt, sein Wissen auch an die jüngere Förstergeneration weiterzugeben. Über 25 Jahre war Wilhelm Fehrenbach daher für die praktische Ausbildung junger Forstleute zuständig. Unzähligen jungen Förstern vermittelte er sein großes und breites Wissen zur Waldökologie und Bewirtschaftung. Viele seiner damaligen Schützlinge berichten heute noch von dieser spannenden Zeit mit Wilhelm Fehrenbach in „seinem“ Kandelwald.
Der „leidenschaftliche und geradlinige Forstmann und Jäger“, wie ihn Martin Moosmayer bezeichnete, setzte sich intensiv für das Wildtiermanagement ein. Besonders die Auerhühner hatten es ihm angetan. So pflegte er die Habitate der Auerhühner mit hohem Einsatz. „Gegen den rückläufigen Trend der Auerwildpopulation im Schwarzwald gelang es ihm, die Zahl der Auerhühner am Kandel und Umgebung zu steigern“ freut sich Martin Moosmayer. Damit sich die Auerhühner auch zukünftig in natürlich verjüngten Tannenwäldern am Kandel aufhalten können, galt die Passion von Wilhelm Fehrenbach auch der Jagd.
Über Jahrzehnte engagierte er sich für das Gamswild in Simonswald und war viele Jahre auch Hegeringleiter. Dabei gelang ihm der Ausgleich zwischen einer gesunden Waldentwicklung und der begrenzenden Hege der Gemsen.
Nach einem Sabbatjahr wird Wilhelm Fehrenbach dann nach über 45 Jahren im Forstdienst im kommenden Jahr endgültig in den Ruhestand gehen.

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