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RegioTrends

Breisgau-Hochschwarzwald - Löffingen

13. Mai 2022 - 15:06 Uhr

Große Fortschritte beim neuen Umspannwerk der ED Netze GmbH in Löffingen - Investition von mehr als acht Millionen Euro - Klimaneutrale Schaltanlagentechnik

Große Fortschritte beim neuen Umspannwerk der ED Netze GmbH in Löffingen.
ED Netze investiert mehr als acht Millionen Euro in das neue Umspannwerk in Löffingen. Beim verspäteten „Bergfest“ konnten sich Bürgermeister-Stellvertreter Martin Lauble sowie Vertreter der Bauunternehmen, Behörden und Kommunalpolitik über den aktuellen Stand der Arbeiten informieren.   

Foto: ED Netze GmbH
Große Fortschritte beim neuen Umspannwerk der ED Netze GmbH in Löffingen.
ED Netze investiert mehr als acht Millionen Euro in das neue Umspannwerk in Löffingen. Beim verspäteten „Bergfest“ konnten sich Bürgermeister-Stellvertreter Martin Lauble sowie Vertreter der Bauunternehmen, Behörden und Kommunalpolitik über den aktuellen Stand der Arbeiten informieren.

Foto: ED Netze GmbH
Der Neubau des Umspannwerks in Löffingen kommt mit großen Schritten voran. Mit der Investition von rund acht Millionen Euro reagiert die ED Netze GmbH auf den wachsenden Strombedarf in der Region Löffingen. Zudem schafft die Baumaßnahme Netzkapazitäten für die Einspeisung aus Erneuerbarer Energie. Das 110/20-kV-Umspannwerk soll Ende 2022, abhängig von der Genehmigungsplanung und der Bauausführung für die 110kV-Freileitungsanbindung, in Betrieb gehen.

Bei einem Vor-Ort-Termin informierten der Projektleiter Rainer Beck sowie Baukoordinator Benjamin Fritzsche im Beisein der ED Netze-Geschäftsführer Joachim Pfister (technisch) und Boris Philippeit (kaufmännisch) Bürgermeister-Stellvertreter Martin Lauble sowie Vertreter der Bauunternehmen, Behörden und Kommunalpolitik über den aktuellen Stand der Arbeiten.

Die Arbeiten wurden durch die Corona-Pandemie erschwert. Die aktuelle Situation rund um Lieferketten und Materialverfügbarkeit bringen weitere Unwägbarkeiten.

Das neue Umspannwerk wird das erste SF6-freie Mittel- und Hochspannungsanlage von ED Netze sein. Ein Leuchtturmprojekt, auch für zwei der beauftragten Technikpartner, die hier Pilotanlagen installieren. Die ganze Anlage ist deutlich kompakter, als es die Gebäudeanforderungen bisheriger Umspannwerke erlaubte. Damit werden fast zwei Drittel Baufläche eingespart.

„Die Anlage sichert die Versorgung in der Region für die kommenden Jahrzehnte. Wir werden damit dem steigenden Leistungsbedarf dezentraler Erzeuger gerecht und machen den Anschluss weiterer größerer Windkraft- oder Photovoltaikanlagen möglich“, erklärt Joachim Pfister.

Das Umspannwerk entsteht auf einem 2.000 Quadratmeter großen Gelände in unmittelbarer Nähe zu einer 110-Kilovolt-Freileitung. Dort befindet sich bislang eine 20-Kilovolt-Übergabestation, deren Aufgabe die neue Anlage gleich mit übernimmt. Bislang wurden von Löffingen aus „nur“ 20 kV verteilt, zukünftig kann aber von 110 kV auf 20 kV umgespannt werden. Das eröffnet mehr Möglichkeiten und bietet hinreichend Reserven für die nächsten Jahre.

ED Netze setzt dort auf SF6-freie Schaltanlagentechnik mit „clean air“ – getrockneter Luft. Statt des noch weit verbreiteten klimaschädlichen Gases Schwefelhexafluorid (SF6) beinhalten die Schaltanlagen getrocknete Luft „clean-air", die ausschließlich aus Stickstoff und Sauerstoff besteht und somit keinerlei Treibhauspotential besitzt. „Durch die vollständige Vermeidung von SF6-Gas in den Schaltanlagen sparen wir ein CO2-Äquivalent von 18.240 Tonnen ein“, erläutert Markus Linder Leiter Hochspannungsanlagen und Sekundärtechnik bei ED Netze.

Die elektrische Anbindung des Umspannwerks an die parallel vorbeilaufende 110kV-Freileitung befindet sich aktuell noch in der Genehmigungsplanung, bevor es zur eigentlichen Genehmigung und dann zur Bauausführung kommt.

Die interessierte Bevölkerung hat am heutigen Freitag (13. Mai 2022) von 15 bis 18 Uhr Gelegenheit das noch im Bau befindliche Umspannwerk Löffingen (Leichenweg 5) zu besichtigen.

Was passiert im Umspannwerk?:
Um Strom mit möglichst wenig Verlusten von der Erzeugungsanlage zum Verbraucher zu transportieren, nutzen Netzbetreiber verschiedene Spannungsebenen: Über weite Strecken wird der Strom auf 110 Kilovolt oder mehr transformiert, über geringe Distanzen erfolgt der Transport in der Mittelspannung, meist mit 20 Kilovolt, und auf das letzte Stück in Niederspannung mit 400 Volt. In Umspannwerken erfolgt die Transformation von einer Spannungsebene in die andere. www.ednetze.de/netzausbau.

(Presseinfo: ED Netze GmbH, 13.05.2022)


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