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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

16. Mai 2018 - 17:17 Uhr

Jobstartbörse in den Hallen der Messe Freiburg eröffnet – Zentraler Marktplatz für Ausbildung bringt Interessenten und Anbieter zusammen

Jobstartbörse Freiburg eröffnet
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Ausbildung zum Anfassen ist das Motto der Jobstartbörse Freiburg heute und morgen. Zum zweiten Mal in den Hallen der Messe Freiburg bringt die Messe Interessenten und Anbieter von Ausbildungsmöglichkeiten zusammen. Das Besondere: Interessenten sprechen nicht mit Personalern, sondern können sich bei Auszubildenden des Betriebes direkt unterhalten. Dabei treffen junge Menschen zusammen, die die gleiche Sprache sprechen und vielleicht auch einmal Informationen austauschen, die nicht im Hochglanzprospekt der Firmen stehen.
Zwei Tage dauert die Messe, die im letzten Jahr aus Kapazitätsgründen aus dem Konzerthaus in die Messehallen gezogen ist. Heute Mittag eröffnete Staatssekretär Volker Schebesta vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport die Jobstartbörse.

„Wir haben heute mehr gemeldete Ausbildungsplätze als Bewerber“, nannte Messechef Daniel Strowitzki die Gründe für die Notwendigkeit der Jobstartbörse. Junge Menschen hätten heute die Qual der Wahl und bräuchten deshalb jede mögliche Hilfe, um den richtigen Beruf wählen zu können. Betriebe hingegen suchten heute händeringend Auszubildende, um den Fortbestand der Firma sicher zu stellen. Da sei die Institution der Jobstartbörse die logische Konsequenz, so der Messechef.
Strowitzki konnte unter den Eröffnungsgästen nicht nur Staatssekretär Schebesta begrüßen, sondern unter anderen auch Handwerkskammerpräsident Johannes Ullrich, die stellvertretende IHK-Präsidentin Dr. Kirsten Moser, Handelsverband-Hauptgeschäftsführer Olaf Kather sowie den Chef der Arbeitsagentur Freiburg, Christian Ramm.
Strowitzki berichtete, dass erstmals auch 100 Schüler aus dem benachbarten Elsass die Messe besuchen, um die Berufe kennen zu lernen und die Ausbildungsmöglichkeiten zu sondieren.

Staatssekretär Volker Schebesta richtete die Grüße von Ministerin Dr. Susanne Eisenmann aus und ging auf die Idee ein, Berufe zum Anfassen zu präsentieren. Dabei könnten die jungen Leute heutzutage die Berufsbilder wesentlich besser kennen lernen und ihre Neigungen mit den Berufen abgleichen.
"Wir müssen Kinder und Jugendliche heute früh auf die berufliche Zukunft vorbereiten“, so Schebesta. Man müsse Schule und Wirtschaft viel früher zusammenbringen, um hier Erfolge zu erzielen.
„Die Stärkung der Berufsorientiereng in der Schule treiben wir voran“, kündigt der Staatssekretär an. Es solle zukünftig in jeder Schule ein Berufsorientierungstag stattfinden und man hoffe, die Wirtschaft beteilige sich daran.

"Es wird heute immer schwieriger, sich richtig für einen Beruf zu entscheiden“, sagte Arbeitsamt-Chef Christian Ramm. Es blieben viele Ausbildungsplätze unbesetzt und eigentlich könne es sich kein Unternehmen mehr leisten, nicht auf der Jobstartbörse um Auszubildende zu werben.
Wichtig sei dabei, dass die Auszubildenden der Unternehmen ihre Erfahrungen weitergeben und damit ein klareres Berufsbild zeichnen könnten.
Die Kooperation mit dem Elsass werde immer wichtiger, sprach Ramm einen weiteren Punkt an.

„Die Jobstartbörse wird auch für Eltern immer wichtiger, denn die Berufsbilder, die die Eltern noch kennen, gibt es zum großen Teil nicht mehr“, so Ramm. Die Entwicklung in den Berufen sei derart rasant, dass man viele althergebrachte Berufe heute gar nicht mehr finden könne.
Trotzdem hätten die Eltern heute immer noch den größten Einfluss auf die Berufswahl der Kinder und Jugendlichen, erklärte Ramm.
Ramm wies noch einmal auf die Angebote der Messe hin. Neben dem Bewerbungsmappencheck gäbe es auch eine Last-Minute-Börse mit Ausbildungsstellen, die noch nicht besetzt seien.
Zusammen mit der Jobmesse Gesundheit und Pflege habe die Jobstartbörse inzwischen Dimensionen erreicht, die beachtlich seien.

Nachdem Staatssekretär Volker Schebesta die Messe offiziell eröffnet hatte, begaben sich die Gäste zu einem Rundgang durch die Messehallen.

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