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Kreis Emmendingen - Waldkirch

11. Oct 2018 - 15:01 Uhr

Feuerwehr Waldkirch hielt Übung im Hugenwaldtunnel ab - Angenommen wurde Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen in der Tunnelröhre

Feuerwehr Waldkirch hielt Übung im Hugenwaldtunnel ab 

Foto: Freiwillige Feuerwehr Waldkirch
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Da der Hugenwaldtunnel aufgrund der regelmäßigen Wartungsarbeiten zurzeit von 19 Uhr an gesperrt wird, wurde dies seitens der Feuerwehr dazu genutzt, gestern Abend eine Übung im Tunnelinnern abzuhalten.

Die aus 2017 in Übungen und teils auch in Einsätzen gewonnene Erfahrung waren die Grundlage für das Übungsszenario. Angenommen wurde diesmal ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen in der Tunnelröhre. Es gab Verletzte und zudem eine Brandentwicklung an einem der Fahrzeuge, welcher sich auszubreiten drohte. Auf die Teilnahme von anderen Rettungskräften wurde bei dieser Übung bewusst verzichtet, da einzig das Feuerwehrkonzept im Vordergrund stand. Selbiges wurde im Vorfeld bereits theoretisch in Planspielen und auch in der Praxis auf dem Gelände der Firma Oschwald in Kollnau geübt. Jeder einzelnen Abteilung der Gesamtwehr wurden dabei Aufgaben und Vorgehensweisen zugeteilt, welche auch zukünftig im Ernstfall Anwendung finden.

Das Vorgehen bei Bränden in einem Tunnel weicht für die Feuerwehren gänzlich von dem Vorgehen bei Wohnungs- und Gebäudebränden ab und muss deshalb auch gesondert geübt werden. Während bei Bränden in Gebäuden die Rettung im Vordergrund steht, gilt bei Bränden in Tunneln eine völlig anderer Ablauf: “Löschen um zu retten”. Die Erfahrungen aus Tunnelbränden weltweit zeigen, dass Rettung nur dann möglich ist, wenn das Feuer kontrolliert wird. Wenn gewährleistet ist, dass die Röhre der Hitzeentwicklung standhält und sich der Brand nicht unkontrolliert über verunfallte oder verlassene Fahrzeuge ausbreitet. Vernachlässigt man bei einem Brand im einem Tunnel die Löscharbeiten und konzentriert sich zuerst auf die Rettungsmaßnahmen, läuft man Gefahr, dass sich selbst ein kleiner Brand zur Katastrophe ausweitet.

Entsprechend war auch das Vorgehen der Feuerwehr gestern Abend. Es wurde unter Atemschutz in den Tunnel zum Unfall vorgefahren, die Einsatzstelle erkundet und gleichzeitig ein Löschangriff sowie die Wasserversorgung aufgebaut. Während des Vorrückens zum Brandherd wurde die Tunnelröhre ausgiebig mit Wasser gekühlt, um – wie im möglichen Ernstfall – einen Strukturbruch und somit einer Einsturzgefahr vorzubeugen. Am Brandherd angekommen wurde dieser bekämpft, die Wände des Tunnels wurden dabei aber ständig mithilfe des Löschwassers gekühlt. Sobald das angenommene Feuer unter Kontrolle blieb, wurde von nachrückenden Einsatzkräften die Menschenrettung vorgenommen.

Geübt wurde neben dieser taktischen Vorgehensweise auch das Führungskonzept der Gesamtwehr Waldkirch sowie die Funkverbindung untereinander in und außerhalb des Tunnels. Im Innern funktioniert letztere nur über eine spezielle Funkschiene und entsprechende Funkkanäle. Werden die Funkgeräte nicht rechtzeitig auf diese umgestellt, ist eine Kommunikation der Einsatzkräfte untereinander nicht möglich. Auch das ist ein entscheidender Unterschied zu herkömmlichen Bränden und Einsätzen, bei welchen dies nicht beachtet werden muss.

Oberbürgermeister Roman Götzmann und Robin Thinnes, Abteilungsleiter für öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Waldkirch, wurden von Gesamtkommandant Christian Klein im Vorfeld über die Übung und deren Ablauf informiert.

Im Anschluss an die Übung fand eine Besprechung der Verantwortlichen der Feuerwehr Waldkirch statt, die gewonnen Ergebnisse werden aufgearbeitet - die Vorgehensweise und Funktionalität des speziell entwickelten Konzeptes hatte sich jedoch voll und ganz bestätigt.

(Presseinfo: Freiwillige Feuerwehr Waldkirch, 11.10.2018)

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