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Kreis Emmendingen - Emmendingen

14. Feb 2020 - 13:28 Uhr Stadtwerke Emmendingen stellen Versorgung von Erdgas-Fahrzeugen auf erneuerbare Energien um.
Von links: Stadtwerke-Geschäftsführer Björn Michel, Tankhof Grün Inhaber Carlo Rieth, Prokurist Felix Danberg (Tankhof Grün), Vertriebsleiter Daniel Jödicke (Stadtwerke Emmendingen).
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Biomethan statt Erdgas - Stadtwerke Emmendingen stellen Versorgung von Erdgas-Fahrzeugen auf erneuerbare Energien um

Statt fossilem Erdgas tankt man an der Erdgas-Tankstelle der Stadtwerke Emmendingen am Tankhof Grün seit dem Jahreswechsel Biomethan, das aus erneuerbaren Materialien hergestellt wurde. Damit ist die Versorgung der gasbetriebenen Fahrzeuge noch umweltfreundlicher geworden.

„In der Zusammensetzung des Treibstoffs besteht kein Unterschied, lediglich die Herkunft ist eine andere“, beruhigte Stadtwerke-Chef Björn Michel. „Da Biomethan überwiegend aus Abfällen gewonnen wird, nutzen wir damit Energie, die sowieso schon vorhanden ist“, ergänzte Michel, der zum 1. Januar die Nachfolge von Karl-Heinrich Jung als Geschäftsführer der Stadtwerke angetreten hat.

Biomethan entsteht durch die Vergärung von Biomasse, die hauptsächlich durch Rest- und Abfallstoffe aus der Landwirtschaft und der Biotonne gewonnen wird. Das entstehende Gas wird gereinigt und so auf die gleiche Beschaffenheit wie Erdgas gebracht.
„Mit Biomethan unterstützen wir zum einen die Kreislaufwirtschaft, denn wir nutzen nur Energie, die bereits in den Bioabfällen und Reststoffen schlummert, zum anderen entlasten wir die Umwelt weiter von Rußpartikeln und Feinstaub“, konkretisierte der Stadtwerke-Chef die Vorteile.

Für den Verbraucher ändert sich nichts. Der Preis an der Tankstelle bleibt stabil, die geringen Mehrkosten im Einkauf fängt der regionale Energieversorger auf. „Das ist ein weiterer Beitrag der Stadtwerke für die Umwelt“, erklärte Vertriebsleiter Daniel Jödicke.

Die Erdgas-Tankstelle der Stadtwerke auf dem Gelände des Tankhofs Grün wurde 2007 eingeweiht und ist eine von rund 900 Erdgaszapfstellen bundesweit. Im letzten Jahr wurden rund zwölf Tonnen Erdgas über die Emmendinger Zapfsäule verkauft.
Die Stadtwerke Emmendingen betreiben selbst 18 Fahrzeuge und damit 90 Prozent ihres Fuhrparks mit Erdgas.

Elektro-Mobilität nimmt weiter Fahrt auf:
Nach 14 Monaten Testphase, bei der Stadtwerke-Kunden an den sechs Elektro-Zapfsäulen in Emmendingen und Denzlingen ihre Fahrzeuge kostenlos laden konnten, hat der Energieversorger nun ein faires Preismodell entwickelt, das seit Jahresbeginn gilt.

„Die Einführung eines Tarifs wurde notwendig, um das Ladenetz der Stadtwerke langfristig wirtschaftlich betreiben zu können“, begründete Björn Michel das Ende der kostenlosen Testphase.
„Unser Angebot wird gut angenommen und wir konnten rund 3.000 Ladevorgänge mit durchschnittlich 10 Kilowattstunden pro Ladevorgang registrieren. Unsere Infrastruktur hat sich als alltagstauglich erwiesen“, freute sich Michel.

Nun bezahlen Stadtwerke-Kunden, die in der Testphase das kostenfreie Angebot der Stadtwerke 1.850-mal nutzten, faire 29 Cent je Kilowattstunde Strom, externe Nutzer der Ladesäulen zehn Cent je Kilowattstunde mehr.
Mit 990 Ladevorgängen war die Ladesäule an der Cornelia-Passage in Emmendingen am besten frequentiert, ausgelastet sind die öffentlichen Ladeeinrichtungen jedoch noch nicht.
Übrigens können elektromobile Kunden an den Ladesäulen während des Ladevorgangs kostenfrei parken, sollten den Platz nach Ende der Aufladung jedoch wieder freigeben. Eine Blockade der Ladeplätze ist in Emmendingen auch nicht notwendig, da alle Elektrofahrzeuge in der Stadt kostenlos parken dürfen.

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