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Kreis Emmendingen - Riegel

16. Feb 2020 - 13:46 Uhr "Reiner Strub - Die Vielfalt eines Malers" in der Kunsthalle Messmer in Riegel - Vernissage: Nikolai Strub mit Ehefrau, Ute Strub (Witwe von Reiner Strub), Jürgen    Messmer (von links) 

REGIOTRENDS-Foto: Melanie Glaub
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Bis zum 16. April: "Reiner Strub - Die Vielfalt eines Malers" in der Kunsthalle Messmer in Riegel - Gut besuchte Vernissage - "Ein Künstler, der nicht Künstler genannt werden wollte".

Bis zum 16. April sind in der Kunsthalle Messmer Bilder von Reiner Strub zu sehen. Die Anwesenheit der Familie des im Jahr 2013 verstorbenen Künstlers bei der gut besuchten Vernissage am heutigen Sonntag trug maßgeblich zur Entstehung einer vertrauten Atmosphäre bei.

Jürgen Messmer und die Kunsthistorikerin Anke Lechleiter führten in die Ausstellung „Reiner Strub – die Vielfalt eines Malers“ ein.

Der Sohn von Reiner Strub, Nikolai Strub, beschreibt die Ausstellung als eine Übersicht über die Vielfältigkeit seines Vaters und betont seine Liebe zum künstlerischen Prozess. Er erzählt vom elementaren Bedürfnis des Vaters zu malen, von seiner Definition von Kunst, die er als den Einsatz von bildnerischen Mitteln und Handwerk verstand.

Strub hatte ein starkes materielles Interesse. So trug der als Weltenbummler bekannte Maler zum Beispiel Sand aus Griechenland in sein Atelier, um eine Struktur in seinen Bildern zu schaffen, die das Auge des Betrachters lockt und beschäftigt.
In der Ausstellung sind drei seiner Hauptthemen zu sehen: Portrait, Landschaft und Collage. Diese Elemente sind nicht selten kompositorisch miteinander verbunden. In jedem Bild findet sich die Auflösung von Grenze, Perspektive und Figürlichkeit, wodurch er den durch Medien und digitale Ausdrucksmöglichkeiten veränderten Blick der Menschen im modernen Zeitalter dokumentiert.

Der Maler Strub wollte nie Künstler genannt werden – obwohl er diese Bezeichnung mehr als nur verdient hat. Manchmal ist es schwer über Strubs Werk zu sprechen, meint sein Sohn. Er habe seinen Bildern nämlich den Titel verweigert. Den könne der Betrachtende, ebenso wie die Aussage der Kunstwerke, selbst erdenken.

Wer noch mehr über den Charakterkünstler erfahren möchte, dem sei das von Jürgen Messmer vorgestellte Büchlein „Reiner Strub – eine Künstlerbekanntschaft“ von Peter Pietsch ans Herz gelegt.

(RT-Text: Melanie Glaub)

++

"REINER STRUB - Die Vielfalt eines Malers" - Ausstellung in der GalerieMessmer in Riegel vom 16. Februar 2020 – 16. April 2020 - Vernissage: 16.02.2020, 11:00 Uhr

Die GALERIE MESSMER präsentiert ab dem 16. Februar 2020 einen spannenden Querschnitt vom vielfaltigen OEuvre des vielgereisten Malers Reiner Strub.

In verschiedenen Sujetgruppen verwischt Strub die Grenzen zwischen Figürlichkeit und Abstraktion und offenbart auf diese Weise neue sensuelle Sehwelten unseres Alltags. Von Aquarellzeichnungen über dynamische Ölbilder, bis hin zu kraftvollen Mischtechniken, welche das Element Sand aufgreifen, reicht Reiner Strubs beeindruckendes Schaffenswerk.

Reiner Strub, Offene Balkontüre - Ermioni, Öl auf Leinwand, 1995 © Nikolai Strub

Reiner Strubs Arbeiten basieren nicht selten auf angefertigte Collagen aus Zeitschriften und Magazinen, welche er zum Schluss in Ölfarbe realisiert.
Fokus seines Schaffens liegt dabei auf dem Thema der Materialität, ihren Einschränkungen und Qualitäten. Durch Entfremdung der ursprünglichen Formbedeutung, erschafft Strub einnehmende Verfremdung der perspektivischen Räumlichkeit und präsentiert zugleich Landschaften voller Seele und Geschichten.

Landschaftsbilder

Landschaften, insbesondere beseelt durch seine Reisen durch Afrika und Griechenland, gehen eine Symbiose mit menschlichen Körpern ein. Damit ist in Strubs Werken das figurale Moment der Objekte durch Form- und Lichtstudien auf sensible Weise herausgearbeitet, wodurch es ihm gelingt, zur reinen Formessenz des Gezeigten vorzudringen. Er extrahiert figurale Komponenten, setzt diese neu zusammen und schafft damit eine neue, entfremdete Bildaussage.

Ölbilder

Nicht gegenstandslos, jedoch entbunden von jeglicher traditioneller Formbedeutung und -zusammenhänge, erzeugt der akademische Maler innerhalb seiner eigenen Bildwelten eine Begegnung mit der reinen Figürlichkeit.

(Info: Galerie Messmer)

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