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Schweiz - Basel

30. Jun 2020 - 16:30 Uhr "Spiegelblick: Sehen was ist und was kommt" - Im Rahmen der IBA Basel entstandene Kunstinstallation von Claudio Moser kam am Centralbahnplatz in Basel zum Halt.

Foto: IBA Basel - Martin Friedli
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"Spiegelblick: Sehen was ist und was kommt" - Im Rahmen der IBA Basel entstandene Kunstinstallation von Claudio Moser kam am Centralbahnplatz in Basel zum Halt

Die im Rahmen der IBA Basel entstandene Kunstinstallation «…istwasistwasist…» des Künstlers Claudio Moser kam heute am Centralbahnplatz in Basel zum Halt. Die Spiegelkugel steht für #grenzenlosUnterwegs sein, für eine trinationale, verbindende Mobilität und verdeutlicht in Zeiten von Corona einmal mehr: Infrastrukturelle und städtebauliche Projekte, die Länder und Menschen verbinden, die Grenzen verschwinden lassen, anstatt sie zu definieren, schaffen lokale Lebensqualität und Räume, in denen Begegnung, Kommunikation, Partizipation und damit Demokratie stattfinden kann.

Das Aufstellen der Spiegelkugel heute auf dem Basler Centralbahnplatz ist ein Rück- und Zukunftsblick auf den 10-jährigen IBA-Prozess, der darauf abzielt, das Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz als metropolitanen Lebensraum zu stärken und durch grenzenlose Mobilität miteinander zu verbinden – besonders jetzt, in Zeiten von Corona ein wichtiges Unterfangen. Mit Beginn der Schulferien in der Schweiz, im Elsass und in Baden-Württemberg braucht es diesen Sommer, in dem wir die Heimat und die Grenzregion als Reiseziel neu entdecken, einmal mehr eine funktionierende grenzüberschreitende oder vielmehr grenzenlose Mobilität.

Anlässlich der Ankunft der Spiegelkugel am Basler Centralbahnplatz reflektierte die Geschäftsführerin Monica Linder-Guarnaccia heute vor Ort die Arbeit der IBA Basel und damit der ersten IBA, die drei Länder umfasst. Agnes Heller, die Projektleiterin für die IBA Aktiven Bahnhöfe und Silvan Aemisegger, Projektleiter Planungsamt Kanton Basel-Stadt, stellen anschliessend das IBA-Konzept der modernen Mobilität vor.

Die Spiegelkugel steht sinnbildlich für die Herausforderungen und Chancen grenzüberschreitender Mobilität sowie für unterschiedliche Sichtweisen, Perspektiven, Betrachtungswinkel, die zu einem funktionierenden Ganzen zusammengefügt werden. Der Kanton Basel-Stadt hatte im Jahr 2012 zu einem Ideen- und Projektwettbewerb am Badischen Bahnhof aufgerufen. Dies mit dem Ziel, den Bahnhof, den Vorplatz und die Rosentalstrasse als wichtiges „Eingangstor“ und Verbindung zur Stadt mit einer temporären Kunstinstallation in eine neue Perspektive zu rücken. Den damaligen Wettbewerb hat der Künstler Claudio Moser gewonnen. Seine Installation «...istwasistwasist...» wurde 2013 durch ihn selbst umgesetzt: Er montierte insgesamt 159 Verkehrsspiegel aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz zwischen Badischem Bahnhof und Messeplatz. Nach Ende der Ausstellungszeit wurden die Spiegel zu einer Kugel geformt. Die drei Meter im Durchmesser umfassende Spiegelkugel kommt seit 2013 an ausgewählten, sogenannten «IBA Aktiven Bahnhöfen» in der Basler Region zum Halt und markiert wichtige Mobilitätspunkte in der trinationalen Agglomeration.

Die «IBA Aktiven Bahnhöfe», ein Projekt der IBA Basel 2020, entstehen in Zusammenarbeit mit den drei nationalen Bahngesellschaften DB, SNCF, SBB und den Gebietskörperschaften. Das Ziel: IBA Aktive Bahnhöfe sind nicht «nur» Mobilitätsräume, sondern urbane Lebensräume. Die Haltepunkte der trinationalen S-Bahn im Metropolitanraum Basel werden etwa von Orten des Durchgangs und des Umsteigens zu Räumen des sozialen Austauschs und des kulturellen Erlebnisses. Die IBA Aktiven Bahnhöfe sind zudem Mobilitätsdrehscheiben, Orte des unkomplizierten Anschlusses an andere Verkehrsmittel wie grenzüberschreitende Tramlinien oder Leihfahrräder. Parallel entwickelt jede Gemeinde vor Ort ein auf die Grösse des Bahnhofs zugeschnittenes städtebauliches Projekt.

Die Stärke der Region liegt in ihrer Trinationalität, die wiederum diese nur ausspielen kann, wenn Menschen, Ideen, Güter auf schnellstem Wege über Grenzen hinweg von A nach B gelangen, wenn Mobilität innovativ ist, einfach und grenzenlos. Unter diesem Aspekt – #grenzenlosUnterwegs – will die IBA Basel die BewohnerInnen der Region auffordern, sich für ihre trinationale Zukunft einzusetzen.

(Presseinfo: IBA Basel 2020, 30.06.2020)

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