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1. Jul 2020 - 09:54 Uhr
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Arbeitslosigkeit steigt moderat - 16.411 Männer und Frauen im Agenturbezirk ohne Arbeit - Arbeitslosenquote steigt um 0,1 Punkte auf 4,4 Prozent

Im Monat Juni ist die Zahl an Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Freiburg zum dritten Mal in Folge angestiegen. In der Stadt Freiburg und den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen waren zum Stichtag insgesamt 16.411 Frauen und Männer ohne Beschäftigung, 121 Personen mehr als einen Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Punkte auf jetzt 4,4 Prozent. Für einen Monat Juni ist der aktuelle Anstieg aber nicht außergewöhnlich. In den kommenden beiden Monaten rechnet die Agentur für Arbeit rein saisonbedingt mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit.

„Nach zwei außergewöhnlichen Monaten ist die Arbeitslosigkeit nur noch moderat und für einen Monat Juni eher unauffällig angestiegen. Von einer Rückkehr zur Normalität kann aber keine Rede sein“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg, Andreas Finke. Die Dynamik lässt noch immer auf eine geringe Geschäftstätigkeit auf dem Arbeitsmarkt schließen. Zum Vergleich: Gegenüber Juni 2019 meldeten sich 603 Personen weniger arbeitslos, auf der anderen Seite mit 614 Personen auch deutlich weniger aus der Arbeitslosigkeit wieder ab. Auch die Arbeitskräftenachfrage hat sich noch nicht wieder erholt. Sie fiel um fünfzig Prozent schwächer aus als im vergangenen Jahr. Sorge bereite aber vor allem die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt. Bis einen Monat vor den Sommerferien meldeten die Betriebe über 1.000 Ausbildungsstellen weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres. Kamen damals auf 100 Lehrstellensuchende noch 107 Angebote, sind es aktuell nur noch 85. „Ausbildungssuchenden droht ein schwieriges Jahr zumal auch Alternativen, etwa Auslandsaufenthalte, wegzubrechen drohen. Ich appelliere an die Unternehmen, mit der dualen Ausbildung weiter in die Zukunft zu investieren. Das lohnt sich nicht nur wegen der jüngst beschlossenen Ausbildungsprämie. Es geht auch um den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Finke.

Kurzarbeit
Im vierten Monat der Pandemie sind noch einmal 141 Anzeigen auf Kurzarbeit für insgesamt 1.413 Personen eingegangen. Damit hat sich seit Beginn der Corona-Krise die Zahl der Personen, die potenziell von Kurzarbeit betroffen sind oder waren, auf 91.086 erhöht.

Ausbildungsmarkt
Seit Oktober 2019 meldeten die Betriebe und Verwaltungen bislang 2.773 Ausbildungsstellen. Das entspricht einen Rückgang um 1.026 oder 27 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Bewerber um Berufsausbildungsstellen hat sich ebenfalls verringert. 3.274 Mädchen und Jungen meldeten sich bislang für die Aufnahme einer dualen Ausbildung oder eines dualen Studiums bei der Berufsberatung, 283 oder acht Prozent weniger als im Vorjahr.

Dynamik am Arbeitsmarkt
Im Berichtszeitraum 14. Mai bis 15. Juni meldeten sich bei geringer Dynamik 2.640 Personen arbeitslos. Im gleichen Zeitraum beendeten 2.523 Menschen ihre Arbeitslosigkeit. Per Saldo gab es 121 Arbeitslose mehr als im Vormonat.

Struktur der Arbeitslosen
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl an Arbeitslosen bei allen Zielgruppen gestiegen. Nach Rechtskreisen ergibt sich folgendes Bild: SGB III: 8.195 Arbeitslose (An-teil 49,9 Prozent), SGB II: 8.216 Arbeitslose (Anteil 50,1 Prozent).

Arbeitskräftenachfrage
Die Arbeitskräftenachfrage ist im Berichtsmonat weiter auf niedrigem Niveau. Die Unternehmen meldeten lediglich 698 offene Stellen. Das entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einem Rückgang um 623 oder 47,2 Prozent. Den größten Bedarf nach Branchen meldeten: Gesundheits- und Sozialwesen (125), Unternehmensnahe Dienstleistungen (106 Stellen), darunter Zeitarbeit (82), Öffentliche Verwaltung (87), Verarbeitendes Gewerbe (74), Handel (65), Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (62). Mitte Juni lagen der Agentur für Arbeit Freiburg 3.217 Aufträge zur Stellenbesetzung vor.

Entwicklung nach Regionen
Die Zahl der Arbeitslosen hat sich nach Regionen unterschiedlich entwickelt. Während der Landkreis Emmendingen weniger Arbeitslose registriert, stieg ihre Zahl in der Stadt Freiburg und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald noch einmal an.

Nach Kreisen ergibt sich folgendes Bild: Freiburg Stadt: 7.681 Arbeitslose (+194), 6,0 Prozent (+0,1 Punkte), Breisgau-Hochschwarzwald: 5.443 Arbeitslose (+77), 3,6 Prozent (unverändert), Landkreis Emmendingen: 3.287 Arbeitslose (-150), 3,4 Pro-zent (-0,1).

Nach Geschäftsstellenbezirken: Raum Emmendingen: 2.561 Arbeitslose (-144), 3,5 Prozent (-0,2), Elztal: 726 Arbeitslose (-6), 3,0 Prozent (unverändert); Markgräfler-land: 1.149 Arbeitslose (+59), 3,9 Prozent (+0,2), Hochschwarzwald: 930 Arbeitslose (+2), 4,0 Prozent (unverändert); Freiburg Stadt mit Umland: 11.045 Arbeitslose (+210), 4,9 Prozent (+0,1).

(Info: Bundesagentur für Arbeit)

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