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Kreis Emmendingen - Emmendingen

22. Feb 2021 - 14:04 Uhr Baden-Württemberg öffnet Grundschulen und Kindertagesstätten.
Angela Hauser ist Rektorin der Fritz-Boehle-Grund- und Werkrealschule. Gleichzeitig ist sie geschäftsführende Schulleiterin für alle Grund-, Werkreal-, Real- und Sonderschulen in Emmendingen.

REGIOTRENDS-Foto: Jens Glade
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Ein Schritt zurück in die Normalität? - Baden-Württemberg öffnete Grundschulen und Kindertagesstätten - Was Rückkehr zu Präsenzunterricht bedeutet zeigt das Beispiel der Fritz-Boehle-Grundschule in Emmendingen

Auf Basis des Bund-Länder-Beschlusses vom 10. Februar 2021 erlaubt die Landesregierung, die Grundschulen und Kindertagesstätten von heute (22. Februar 2021) an wieder schrittweise zu öffnen.
Damit kehren die Grundschüler des Landes teilweise zum Präsenzunterricht zurück.

Inwieweit dies auch für die Schulen ein Schritt zurück in die Normalität bedeutet, ist indes fraglich. Was die Rückkehr zum Präsenzunterricht für die Schulen bedeutet, zeigt das Beispiel der Fritz-Boehle-Grundschule in Emmendingen.

Seit heute ist die Fritz-Boehle-Grundschule für die Schüler der Klassenstufen eins und zwei wieder geöffnet.
Die insgesamt sechs Klassen erhalten jeweils zwei Stunden Präsenzunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht. Dabei werden die Kinder in zwei Zeitblöcke aufgeteilt: Der eine Teil ist in der Zeit von 8 Uhr bis 10 Uhr, der andere zwischen 10.25 und 12.25 Uhr an der Reihe.
Das klingt, oberflächlich betrachtet, nach einem entspannten Arbeiten für die Lehrkräfte.

„Das wäre es sicher, wenn wir nur den Präsenzunterricht betrachten“, schilderte Rektorin Angela Hauser die Situation. „Allerdings darf man nicht vergessen, dass unsere Schule noch weitere Aufgaben wahrzunehmen hat“, ergänzte die Schulleiterin.

Da sei zuerst der Fernunterricht der Klassenstufen drei und vier zu nennen. Diese Kinder dürften zurzeit noch nicht in die Schule und müssten den Unterrichtsstoff zuhause bewältigen. Das bedeutet für die Lehrkräfte, den Unterricht vor- und nachzubereiten: „Wir arbeiten hier teilweise mit klassischen Arbeitsmitteln wie Lernblättern und Büchern, aber auch mit Videoaufzeichnungen, die die Schüler zuhause ansehen können.“

„Zumindest bei der corona-gerechten Ausgabe der Arbeitsmaterialien können wir kurz Kontakt zu den Schülern und Eltern aufnehmen. Oft erhalten wir dabei einen Einblick in die derzeitige familiäre Situation - und können manchmal helfen. Das ist sehr wichtig“, wusste Angela Hauser. Dabei erfolgt die Ausgabe der Unterlagen im Freien auf dem Schulhof und bei schlechtem Wetter unter dem Vordach.

Als nächstes nennt die Rektorin die Schulkind- und die Ganztagesbetreuung. Diese beginnt in manchen Fällen schon ab 7 Uhr morgens und kann bis 17 Uhr nachmittags dauern. „Hier achten wir darauf, dass die Kinder nicht nur beaufsichtigt und bespaßt werden, sondern wir wollen die Kinder auch didaktisch betreuen“, so Hauser.

Schon während des gesamten Lockdowns läuft die Notbetreuung, die Eltern dann in Anspruch nehmen können, wenn eine häusliche Betreuung nicht machbar ist. „Diese Notbetreuung nehmen derzeit 70 Kinder in Anspruch. Das sind immerhin fast 30 Prozent unserer Gesamtschülerzahl“, rechnete Angela Hauser vor.

Im Gegensatz zum ersten Lockdown, in dem die Notbetreuung nur für Kinder von Eltern aus systemrelevanten Berufen galt, können jetzt alle Eltern dieses Angebot nutzen: „Das erhöht die Zahl der zu betreuenden Kinder natürlich erheblich“, erklärte Hauser.
Gleichzeitig achte man darauf, dass die Betreuungsgruppen nicht zu groß würden, damit bei einer eventuellen Infizierung nicht alle Schüler betroffen wären. Auch versucht man, durch clever angelegte Laufwege die Begegnungen der Schüler untereinander auf ein Minimum zu reduzieren.

„Unsere Lehrkräfte tragen permanent Masken, den Schülern ist das Tragen der Masken freigestellt“, berichtete Angela Hauser. „Außerdem achten wir darauf, dass Lehrkräfte und Betreuer so wenig wie möglich wechseln. Damit haben die Schüler möglichst immer die gleichen Bezugspersonen“, so die Rektorin. „Im Aufstellen und Beachten der Hygieneregeln sind wir inzwischen Profis“, schmunzelte die Schulleiterin, die darauf hofft, mit den getroffenen Maßnahmen möglichen Ansteckungen vorzubeugen: „Allerdings gebe ich zu, dass uns die neuen Mutationen des Virus dennoch etwas nervös machen!“

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