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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

13. Sep 2018 - 20:46 Uhr

Mit zehn Neuen in eine spannende Saison - Wölfe Freiburg gehen in ihre vierte Zweitliga-Saison und wollen in die Play-Offs

Wölfe Freiburg gehen in ihre vierte Zweitliga-Saison und wollen in die Play-Offs - Beim heutigen Pressetermin standen Chefcoach Leos Sulak, Torhüter Matthias Nemec (links) und Christian Neuert (rechts) für Fragen zur Verfügung.
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(EHC/RT) Für die Eishockeyfans in Südbaden hat das Warten ein Ende: Am Freitag beginnt die neue Saison in der DEL2, am Sonntag bestreitet die neu formierte Wölfe-Equipe ihr erstes Spiel auf eigenem Eis. Die Aufbruchstimmung ist enorm, obwohl die vorangegangene Spielzeit eher durchwachsen war.

Vorbereitungsprogramm

Neun Partien hat die EHC-Mannschaft seit August bestritten, allesamt gegen nominell starke Gegner aus der zweithöchsten Spielklasse der Schweiz und den Eliteligen Großbritanniens und Deutschlands. Dabei stehen vier Siege vier Niederlagen gegenüber – und dazu das Match gegen Schwenningen, das nach 60 Minuten überraschend remis stand und erst im Penaltyschießen an das DEL-Team vom Neckar ging. „Die Vorbereitung ist ganz ordentlich gelaufen“, berichtet Chefcoach Leos Sulak. „Es ist viel Arbeit, die zehn neuen Spieler in das Team zu integrieren, aber bisher ist das ganz gut gelungen“, ergänzt der gebürtige Tscheche.

Teamspirit

Was die Freiburger Fans zu begeistern weiß: Die Mannschaft 2018/19 könnte - so zeichnet sich nach der ersten Saisonphase ab - an jene Tugenden anknüpfen, mit denen sich die Blau-Weiß-Roten schon oft in die Herzen ihrer Anhänger gespielt haben: Teamgeist, Geschlossenheit, Einsatzbereitschaft. Die Freiburger Mannschaft hat keinen exzentrischen Star, sondern funktioniert als Einheit. Was im Übrigen beinahe alternativlos ist, wenn die Freiburger etwas erreichen und renommierte Gegner ärgern wollen: Das Gros der Kontrahenten in der DEL2 hat personell spürbar aufgerüstet. Freiburg muss übers Team kommen, um in dieser Liga zu bestehen.

Nemec sticht heraus

Trotz aller mannschaftlichen Geschlossenheit gibt es Spieler, die beim Freiburger Publikum besondere Beachtung finden. Torhüter Matthias Nemec, den alle nur Nemo nennen, zählt sicherlich dazu: Er war einer der herausragenden Akteure der Vorbereitung. „Ich fühle mich hier in Freiburg sehr wohl. Der Verein wird familiär geführt und man hat immer einen Ansprechpartner, wenn es etwas zu besprechen gibt. Das Team hat mich hervorragend aufgenommen“, erzählt der gebürtige Tscheche mit deutschem Pass. Nemec kam vom insolventen SC Riessersee in den Breisgau und spielte sich in den Vorbereitungsspielen in die Herzen der Fans.

Zu den auffälligsten Neuzugängen zählt zudem der Kanadier Mason Baptista, der zwar kein Torjäger ist, aber mit seiner Präsenz auf dem Eis und seiner Professionalität besticht. Dazu kommen arrivierte Cracks mit blau-weiß-roter DNA, beispielsweise Marc Wittfoth, Jannik Herm, Niko Linsenmaier, Tobias Kunz, Kapitän Philip Rießle oder Routinier Dennis Meyer. Ihm gelingt das Kunststück, dass ihm sein sein Alter - Meyer ist 41 - auch in einer ansonsten stark verjüngten Mannschaft nicht anzumerken ist.
Bemerkbar machen wird sich sicherlich der Abgang von Chris Billich. Der Stürmer, der in der vergangenen Saison zusammen mit Niko Linsenmaier Topscorer der Wölfe war hinterlässt eine Lücke, die sicherlich schwer zu schließen ist. „Wir haben ein gutes Team aber die Konkurrenz hat ordentlich aufgerüstet“, sagt Leos Sulak. Ob das Team alles in allem stärker als das der letzten Saison ist, wird sich erst zeigen. „Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, dann werden wir der erwartet schwere Gegner“, rechnet Sulak. „Mit uns wollen dreizehn weitere Mannschaften in die Play-Offs. Das wird für uns nicht einfach. Ziel ist es jedenfalls, die Play-Down-Spiele zu vermeiden“, gibt Leos Sulak die Richtung vor.

Die Gegner des Wochenendes

Weißwasser und Bad Tölz: Die beiden Mannschaften, gegen die der EHC Freiburg in seiner Geschichte am häufigsten angetreten ist, sind die Auftaktgegner der Wölfe. Um 19.30 Uhr beginnt am Freitag das Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen, ehe am Sonntag das Heimdebüt in der Franz-Siegel-Halle ruft. Die Partie beginnt um 14 Uhr, um eine Terminkollision mit dem Fußball-Derby zwischen dem SC Freiburg und dem VfB Stuttgart zu vermeiden. Um 17 Uhr fährt eine eigens lancierte Stadtbahn von der Haltestelle Berliner Allee ans Schwarzwald-Stadion. Bei den Tölzer Löwen handelt es sich um den Playdown-Gegner der Breisgauer im Finish der vergangenen Saison (4:3 nach Siegen für den EHC). Verstärkt haben sie sich im Sommer unter anderem durch namhafte Cracks wie Lubos Dibelka und Torhüter Ben Meisner sowie drei neue Leistungsträger aus Nordamerika. Sowohl Weißwasser als auch Bad Tölz wollen, genau wie der EHC Freiburg, in dieser Saison die Abstiegsrunde vermeiden. Insofern haben schon die ersten Partien ein gewisses Gewicht. Das zweite Heimspiel der Freiburger findet am Sonntag, 23. September, gegen Bad Nauheim statt - wegen des Familientages zur ebenfalls ungewohnten Bullyzeit um 16 Uhr.

Das Personal

Der EHC Freiburg kam ohne längere Zwangspausen von Schlüsselspielern durch den Spätsommer und ist auch am Wochenende beinahe komplett. Verzichten muss Trainer Leos Sulak allerdings auf Christoph Frankenberg (Verletzung im oberen Körperbereich, Ausfalldauer ist noch nicht seriös zu bewerten) und Torhüter Jimmy Hertel (Verletzung im unteren Körperbereich, Comeback noch in diesem Monat).

Das Drumherum

Die Aufbruchstimmung an der Ensisheimer Straße hat nicht nur mit der Mannschaft zu tun: Veränderungen in der Vereinsspitze brachten frischen Wind und neue Handlungsmöglichkeiten mit sich. Sichtbarstes Zeichen ist die neue Videowand an der Südseite der Franz-Siegel-Halle, die von zwei noch neueren digitalen Anzeigetafeln an den Längsseiten flankiert wird. Neu sind auch - unter anderem - die Zimber Müller Lounge als hochwertiger VIP-Bereich, das Innenleben der Mannschaftskabine, die EDV-Anlage und der Ticketing-Partner Reservix.

Service: Karten und Live-Übertragung

Eintrittskarten im Vorverkauf gibt es auf ehcf.reservix.de/events sowie auf der Geschäftsstelle am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr. Am Spieltag öffnet die Hauptkasse weiterhin drei Stunden vor Spielbeginn. Live übertragen werden die Begegnungen der DEL auch in dieser Saison auf www.sprade.tv. In Freiburg kam es im Sommer auch im Sprade-Team zu Veränderungen und Neuerungen. Zum Beispiel gehen die Südbadener nun regelmäßig mit einem weiblichen Kommentatoren-Duo auf Sendung, was in der männlich dominierten Eishockeywelt zweifellos für Aufsehen - und Sympathien! - sorgen wird.

Mehr? Hier klicken -> www.ehcf.de

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