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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

16. Oct 2021 - 23:53 Uhr

Jetzt fehlt dem SC Freiburg nur noch das bisschen Glück! Premiere im Europa-Park-Stadion: Zwei Pfostentreffer, kein Elfmeter - 1:1 gegen RB Leipzig und weiterhin einziges ungeschlagenes Bundesligateam in dieser Saison

SC Freiburg und RB Leipzig trennen sich 1:1 (0:1) im ersten Spiel im neuen Europa-Park-Stadion 

Elfmeter? Ungeahndetes Foul an Höler im Strafraum

Bild: Stephan Eckenfels
SC Freiburg und RB Leipzig trennen sich 1:1 (0:1) im ersten Spiel im neuen Europa-Park-Stadion

Elfmeter? Ungeahndetes Foul an Höler im Strafraum

Bild: Stephan Eckenfels
(rl) Neues Stadion mit altem Fußballglanz. Eigentlich fehlt nicht mehr viel und das SC-Erlebnis hat den kompletten Umzug von der Dreisam an den Flugplatz vollzogen. Wenn gegen Fürth beim nächsten Heimspiel das Spielglück noch dazukommt, ist der SC Freiburg schneller im neuen Zuhause angekommen als es vielleicht manche erwartet hatten. Der erste "fremde" Treffer auf dem nach dem Test gegen St. Pauli neu verlegten Rasen resultierte aus einem Elfmeter, der vor allem aus der Sicht von Trainer Christian Streich nicht unbedingt zu pfeifen war. Fast hätte es noch zum Ausgleich vor der Pause gereicht, doch der Volley-Knaller von Höler landete nur am Pfosten.
Novum für Freiburg an der neuen Spielstätte: Beide Trainer gingen mit einer gelben Karte in die Pause! Nachdem sie diese durch ein “engagiertes“ Verhalten an der Seitenlinie gesehen hatten, sah man sie dann in Hälfte zwei zunächst nur noch selten an der Linie.

Leichte Vorteile für die Gäste in der ersten Hälfte egalisierte der SC in Halbzeit zwei. Dass es letztendlich jeweils einen Punkt für jedes Team gab, war der verdiente Lohn für beide. Nach dem Kopfballausgleich von Jeong (Flanke Grifo) fehlten zum ersten Heimsieg nur wenige Zentimeter (Pfostentreffer beim Flachschuss von Höfler) und kein Elfmeterpfiff beim Strafraumfoul an Höler.

Ein Blick auf die Fans: Nach 15 Minuten „Steht auf“ und schon standen alle in der Arena! Das erste „Hallo Nordtribüne“ folgte in der 27. Minute ud gleich darauf das bekannte „EsssZeeh“! In der 39. Minute dann endlich „Nur der SC“. „Freiburg“ schallte es in der 70. Minute und zwei Minuten später nochmals „Steht auf!“ - Überzeugender Auftritt: Bereits angekommen!

In der 59. Minute informierte der Stadionsprecher über einen Einsatz des Notarztes („Bleiben Sie ruhig“) - und in der 80. Minute wurde angekündigt, dass aufgrund der Situation keine Musik am Spielende gespielt werden wird. Kurz vor Schluss der Hinweis, dass eine Person reanimiert wurde und auf dem Weg ins Krankenhaus sei.

***

Sport-Club ringt Leipzig einen Punkt ab

Das erste Bundesligaspiel im neuen Europa-Park Stadion endete für den SC Freiburg mit einem verdienten Unentschieden gegen RB Leipzig. Beim 1:1 erzielte Emil Forsberg die Leipziger Führung per Strafstoß (32.), Wooyeong Jeong (64.) glich für den SC in der zweiten Halbzeit aus.

Goldener Herbst im Europa-Park Stadion in Freiburg. Der Vizemeister zu Gast, die Fans vorfreudig, 20.000 Zuschauer im neuen Stadion, die Stimmung sehr gut. Perfekte Voraussetzungen für das erste Pflichtspiel in der neuen Heimat des Sport-Club. Die Elf von Coach Christian Streich startete im Vergleich zum Sieg in Berlin mit einer Änderung. Kiliann Sildillia spielte für Lukas Kübler auf der rechten Seite. Im Tor Mark Flekken, davor Nico Schlotterbeck, Manuel Gulde und Philipp Lienhart. Im Mittelfeld neben Sildillia liefen Nicolas Höfler, Maximilian Eggestein und Kapitän Christian Günter auf. In der vordersten Reihe starteten Vincenzo Grifo, Lucas Höler und Wooyeong Jeong.

Das Spiel begann schwungvoll, hatte schon in der Anfangsphase den Titel "Topspiel" verdient. "Es war ein schöner Tag. Wir haben ein gutes Fußballspiel gesehen und die Fans waren mit viel Leidenschaft dabei", freute sich Leipzig-Trainer Marsch. Beide Mannschaften starteten mit Offensivdrang und Zug zum gegnerischen Tor. Leipzig hatte nach einem Schuss von Emil Forsberg (2.) aber die erste Möglichkeit der Partie. In der neunten Minute klärte Lienhart beherzt und konnte so den Pass auf den freistehenden Forsberg verhindern. Auf der Gegenseite war es Jeong, der die Führung für den SC auf dem Fuß hatte. Nach Vorarbeit von Günter stand er frei am Fünfmeterraum und schob den Ball um Zentimeter am Tor vorbei (12.). Das hätte das 1:0 sein müssen. Eine ähnliche Chance vergab Forsberg vor Flekkens Tor. Aber auch hier ging der Ball knapp vorbei. Es war ein attraktives Hin und Her, mit leichten Feldvorteilen für die Leipziger.

Elfmeter und Gelb für Streich und Marsch

Die Partie wurde zerfahrener, ruppiger und emotionsgeladen, und Leipzig übte etwas mehr Druck auf die Freiburger Defensive aus. Chancen aus dem Spiel heraus gab es keine klaren, aber in der 32. Minute ging RB durch einen Elfmeter, den Forsberg sicher verwandelte, mit 1:0 in Führung. Die Situation, die zum Strafstoß führte, war umstritten, weil nicht ganz klar war, ob das Foul außer- oder innerhalb des SC-Sechzehners stattgefunden hatte, aber auch der Videoassistent war mit der Entscheidung von Schiedsrichter Daniel Siebert einverstanden.

Die beiden Trainer haderten mit einigen Entscheidungen des Referees - Streich beim Elfmeter, Jesse Marsch bei einem Zweikampf -, beschwerten sich lautstark und sahen kurz nacheinander beide die Gelbe Karte. In den Schlussminuten der ersten Hälfte gab der Sport-Club nochmal in der Offensive Gas. Höler fasste sich ein Herz und zog auf Höhe des Sechzehner-Ecks volley ab. Der Ball klatschte an den Pfosten (45.). Den Kopfball nach der folgenden Ecke setzte Schlotterbeck übers Tor.

Sport-Club mit Zug zum Tor

In der Pause stellte Streich um. Roland Sallai kam für Manuel Gulde ins Spiel, der SC spielte nun mit einer Viererkette, begann druckvoll und hatte die erste Möglichkeit durch Höfler, der nach einem Eckball mit dem Kopf zur Stelle war, der Ball flog aber übers Tor. Den Breisgauern gehörte auch die die nächste Offensivaktion durch einen Freistoß von Grifo aus 18 Metern, der aber ebenfalls übers Tor ging (52.) und auch Jeong verzog bei seinem Schuss aus dem rechten Strafraumeck (60.).

Vier Minuten später fiel dann endlich der verdiente und erarbeitete Ausgleich vor der Freiburger Südkurve. Grifo bediente Jeong mit einer feinen Flanke von der linken Seite und der Südkoreaner nickte in der Mitte zum 1:1 ein. Defensiv stand der SC gut, Leipzig kam nur selten gefährlich vor Flekkens Tor. Stattdessen war es die Elf von Coach Streich, die das Spiel in den Schlussminuten fast noch gedreht hätte. Aber sowohl Höler mit einem Kopfball, als auch Höfler mit einem satten Flachschuss scheiterten am starken Gulacsi. "Am Ende können wir das Spiel sogar noch für uns entscheiden", sagte Lienhart nach den 90 Minuten, "aber so passt das Ergebnis auch." Auch Streich und sein Gegenüber Marsch pflichteten Lienhart bei: "In der ersten Hälfte war es schwer für uns, aber nach der Pause hat die Mannschaft ein herausragendes Spiel gemacht.", sagte Streich. Auch für Leipzigs Coach war es ein gerechtes Remis: "In der ersten Halbzeit waren wir stark, dann hat Freiburg gut reagiert und wir mussten mehr verteidigen."

(Info: Isabel Betz - SC Freiburg)

Aufstellung Heimteam: Flekken - Gulde (46. Sallai (80., Schade)), N. Schlotterbeck, Lienhart - Sildillia, Höfler, Eggestein (90.+3, Keitel), Günter - Jeong (75. Petersen), Höler, Grifo (90.+3, Demirovic)
Trainer: Christian Streich

Aufstellung Auswärtsteam: Gulacsi - Klostermann, Orban, Simakan, Gvardiol (78., Esmoris Tasende) - Haidara, Kampl - Forsberg (67. Silva), Nkunku, Szoboszlai (78., Mukiele) - Poulsen
Trainer: Jesse Marsch

Tore: 0:1 Forsberg (32., Elfmeter), 1:1 Jeong (64.)
Gelbe Karten: Streich - Marsch, Haidara, Gvardiol, Mukiele, Simakan
Gelb-Rote Karten:
Rote Karten:
Schiedsrichter: Daniel Siebert
Zuschauer: 20.000


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