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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

9. Dec 2023 - 17:28 Uhr

Fußball-Bundesliga: Gregoritsch - wer sonst? SC Freiburg gewinnt beim VfL Wolfsburg mit 1:0

Michael  Gregoritsch

Bild: RT-Archiv
Michael Gregoritsch

Bild: RT-Archiv

(rt) In einer von den Gastgebern dominierten Begegnung genügte dem SC Freiburg ein erfolgreicher Angriff, den Gregoritsch mit einem "Abstaubertor" abschloss!
Glücklicher Sieg - Matchplan aufgegangen! - Maximilian Gregoritsch trifft im dritten Spiel in Folge!

***

Bericht des SC Freiburg:

Wieder Gregoritsch - SC siegt in Wolfsburg

Der Sport-Club kann am 14. Bundesligaspieltag den zweiten Auswärtssieg in Folge feiern. Beim VfL Wolfsburg erzielt Michael Gregoritsch in einer torchancenarmen Partie eine Viertelstunde vor Schluss den Treffer des Tages.

Lediglich vier SC-Torschüsse notierten die Statistiker in den 95 Minuten in der Volkswagen Arena. Dass der Sport-Club dennoch als Sieger aus dem Spiel ging, lag an einer Gemeinschafts-Produktion von Roland Sallai, Matthias Ginter, Merlin Röhl und Kiliann Sildillia, an deren Ende der lauernde Michael Gregoritsch vollstreckte.

"Wir haben lange überlegt und uns dann entschieden, 4-3-3 zu spielen, was wir ewig nicht mehr gemacht haben. Mit dem Ball waren wir nicht gut genug, auch weil Wolfsburg eine sehr gute Restverteidigung hatte," fasste Christian Streich seine Eindrücke nach Spielende zusammen. "In der zweiten Halbzeit waren wir im Umschaltspiel nicht ballsicher genug. Was wir gut gemacht haben: Wir haben nicht die ganz großen Chancen zugelassen. Der Sieg ist glücklich, aber hier zu bestehen ist ein großes Kompliment an die Jungs und die Bereitschaft, mit der sie sich reinhauen."

Beim Sport-Club fehlte Noah Weißhaupt erkrankt, für ihn rückte Vincenzo Grifo – der beim Sieg gegen Mainz pausiert hatte – in die Startelf. Die einzige Änderung im Vergleich zum Auswärtssieg am vergangenen Spieltag.

Nico Kovac wiederum musste nach dem unglücklichen Pokal-Aus in Mönchengladbach auf die Ausfälle von Rogério und Tiago Tomas reagieren, für die Ridle Baku und Mattias Svanberg starteten. Außerdem begann Lovro Majer anstelle von Aster Vranckx.

Hochkaräter zu Beginn

War es vor dem Spiel dank eines Heiratsantrags im Stadionprogramm noch romantisch zugegangen, blieb mit dem Anpfiff kein Platz mehr für Zärtlichkeiten. Der Sport-Club lief die Gastgeber zu Beginn hoch an, eroberte auf diese Weise einige Bälle und hatte doch Glück, nicht extrem früh einem Rückstand hinterherzulaufen. Denn bereits nach gut drei Minuten hatten die Anhänger der Wölfe den ersten Torschrei auf den Lippen, Mattias Svanbergs Abschluss aus elf Metern nach feinem Zuspiel von Jonas Wind landete aber nur an der Latte.

Die Niedersachsen ließen den Breisgauern zunächst viele Spielanteile und lauerten auf schnelle Gegenstöße. Der Sport-Club wiederum leistete sich nur wenige Fehler im Spielaufbau und arbeitete im Kollektiv gut nach hinten, so dass zunächst keine weiteren Gefahrenherde vor dem Kasten von Noah Atubolu entstanden.

Stattdessen bot sich Matthias Ginter im Anschluss an eine Ecke die große Gelegenheit auf das 1:0. Vincenzo Grifo machte die zunächst geblockte Hereingabe nochmal scharf, der Innenverteidiger nahm das Spielgerät mit der Brust an und jagte es dann freistehend vor Koen Casteels volley aus der Drehung einen guten Meter über das Tor (20.).

Wolfsburg wird stärker

Noch knapper wurde es drei Zeigerumdrehungen später – allerdings auf der Gegenseite. Lovro Major wurde freistehend im Fünfer bedient und schaffte das Kunststück, den Ball unbedrängt aus kurzer Distanz über die Latte zu setzen.

Hatten die ersten zwanzig Minuten trotz der beiden Chancen für das Heimteam noch zu großen Teilen der Elf des Freiburger Trainerteams gehört, drohte das Kräfteverhältnis Mitte der ersten Halbzeit langsam zu kippen. Die Wölfe beteiligten sich nun deutlich aktiver am Spielgeschehen, der SC lief nicht mehr so hoch an wie zu Beginn der Partie, um dem VfL keine Räume anzubieten.

Die Folge: Bis auf eine Gelegenheit von Michael Gregoritsch im Anschluss an eine Doan-Ecke passierte vor beiden Strafräumen bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr viel. Es ging mit 0:0 in die Kabinen.

In den zweiten Durchgang starteten die Wölfe druckvoller als die Gäste. Dem Sport-Club unterliefen nun deutlich mehr Fehler im eigenen Aufbau, die häufig nur mit schnellen Fouls ausgebügelt werden konnten. Christian Streich reagierte entsprechend früh und brachte nach einer knappen Stunde Roland Sallai und Lucas Höler für Ritsu Doan und Vincenzo Grifo.

Torraumszenen blieben Mangelware. Nach 70 gespielten Minuten hatten es im zweiten Durchgang nur ein Wolfsburger Schuss ans Außennetz (53.) und ein Freistoß über den Kasten von Noah Atubolu (67.) auf den Notizzettel der anwesenden Journalisten geschafft.

Gregoritsch schießt den SC zum Sieg

Erst eine Viertelstunde vor Schluss meldete sich der SC zum ersten Mal seit längerer Zeit wirklich vor Koen Casteels an – das aber mit Nachdruck und Erfolg. Matthias Ginter köpfte einen Freistoß von Roland Sallai aus dem Halbfeld am langen Pfosten zurück in die Mitte, wo Merlin Röhl und Kiliann Sildillia auf den völlig blank stehenden Michael Gregoritsch verlängerten. Der Österreicher brachte das Leder mit dem schwächeren Rechten aus vier Metern problemlos zur glücklichen Führung im Kasten unter.

Der Sport-Club verteidigte das 1:0 in den Schlussminuten aufopferungsvoll. Zwar lief die Mannschaft von Nico Kovac ein ums andere Mal an, bis auf eine Großchance durch den – im Abseits gestarteten – Sebastiaan Bornauw geriet der dritte Pflichtspielsieg in Folge aber nicht mehr in Gefahr. "Die Mentalität und die Haltung der Jungs ist klasse", freute sich Christian Streich über den Einsatz seines Teams. Mit nun 21 Punkten aus 14 Spielen holten sich die Spieler nach Abpfiff den warmen Applaus der rund 1.000 mitgereisten SC-Fans ab.

Die nächste Aufgabe steht bereits am Donnerstag an. Am sechsten Gruppenspieltag der Europa League spielt der SC um 21 Uhr (MESZ) bei West Ham United um den Einzug ins Achtelfinale des internationalen Wettbewerbs.

David Hildebrandt

Stenogramm
Aufstellung VfL Wolfsburg: Casteels - Lacroix, Jenz, Zesiger (80., Vranckx) - Baku, Svanberg (80., Paredes), Arnold, Maehle - Gerhardt (80., Kaminski), Wind, Majer (87., Bornauw)
Trainer: Niko Kovač
Bank: Pervan, Fischer, Cerny, Cozza, Pejcinovic

Aufstellung SC Freiburg: Atubolu - Sildillia, Ginter, Lienhart, Makengo - Doan (58., Sallai), Eggestein, Höfler, Grifo (58., Höler) - Röhl (90.+2, Adamu), Gregoritsch
Trainer: Christian Streich
Bank: Müller, Gulde, Kübler, Baur

Tore: 0:1 Gregoritsch (74.)
Gelbe Karten: Arnold - Höfler, Sallai, Röhl, Höler
Gelb-Rote Karten:
Rote Karten:
Schiedsrichter: Marco Fritz
Zuschauer/innen: 20.000


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