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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

26. Feb 2024 - 09:00 Uhr

Fußball-Bundesliga: Niederlage nach Führung in Augsburg - Der SC Freiburg unterliegt mit 1:2 (1:0) beim FC Augsburg - Die zwischenzeitliche Führung für den SC erzielte Vincenzo Grifo per Elfmeter

Die zwischenzeitliche Führung für den SC erzielte Vincenzo Grifo per Elfmeter

RT-Archivbild
Die zwischenzeitliche Führung für den SC erzielte Vincenzo Grifo per Elfmeter

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Spiel eins nach dem Spektakel, das für den SC am Donnerstagabend im Achtelfinaleinzug geendet hatte. Und damit verbunden auch die Frage: Wie würde der Sport-Club die intensiven 120 Minuten gegen Lens unter der Woche wegstecken?

Das Freiburger Trainerteam entschied sich im Vergleich zum 3:2 zu drei Wechseln und einem weiteren Experiment in der Innenverteidigung. Christian Günter, Vincenzo Grifo und Michael Gregoritsch starteten anstelle von Jordy Makengo, Kiliann Sildillia und Roland Sallai. Den zentralen Part in der Dreierkette übernahm – wie schon in der Schlussphase gegen Lens – Routinier Nicolas Höfler.

Der Coach der Heimelf, Jess Thorup, schickte nach der Niederlage in Mainz eine auf zwei Positionen veränderte Startelf ins Rennen. Maximilian Bauer und Fredrik Jensen ersetzten Arne Engels und den gelbgesperrten Jeffrey Gouweleeuw.

Grifo früh vom Punkt

Den besseren Start in der Augsburger WWK Arena erwischten die Gastgeber. Iago tauchte, von seinen Mannschaftskollegen stark in Szene gesetzt, frei vor Noah Atubolu auf, wurde vom gut mit nach hinten arbeitenden Ritsu Doan aber noch entscheidend gestört. Der drucklose Abschluss des Außenverteidigers trudelte an den Außenpfosten und von dort ins Toraus (4.).

Doch auch der SC konnte sich in den Anfangsminuten eine Großchance erarbeiten. Nach langem Sololauf von Doan und Hereingabe von Röhl landete das Kunstleder elf Meter vor dem Kasten bei Michael Gregoritsch. Dem Österreicher tropfte der Ball ein Stück zu weit vom Fuß, sodass der aufmerksame Finn Dahmen das Spielgerät knapp vor dem Stürmer erreichen könnte (8.).

Die Breisgauer – im eigenen Spielaufbau sichtlich um Ruhe und klare Aktionen bemüht – kamen nach überstandener Anfangs-Druckphase der Heimelf langsam aber sicher besser in die Partie, ließen sich die Europa-League-Strapazen zunächst nicht anmerken und bekamen nach 18 Spielminuten einen Strafstoß zugesprochen. Vincenzo Grifo war im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht worden und ließ sich die Gelegenheit vom Punkt anschließend nicht nehmen. Der Deutsch-Italiener verlud Finn Dahmen mit einem flachen Schuss ins linke Eck und brachte den Sport-Club in Front.

Mit 1:0 in die Pause

Auch wenn die Führung den elf Freiburgern auf dem Rasen insgesamt mehr Sicherheit verlieh, merkte man insbesondere dem Defensivverbund der Breisgauer in manchen Szenen Abstimmungsprobleme an. Was nicht heißt, dass der SC in der Phase nach dem 1:0 viel zuließ, denn Fehler wurden von den fleißigen Gästen in der Regel sofort ausgebügelt.

Erst kurz vor der Pause kam der FCA wieder gefährlich vor das Tor von Noah Atubolu. Mit einem tollen Reflex parierte der Freiburger Rückhalt einen Freistoß von Ruben Vargas aus 22 Metern (45.). Da auch Ermedin Demirovic´ Versuch aus kurzer Distanz nicht im Kasten der Breisgauer landete (45.+1) und Felix Uduokhai nach einer Ecke lediglich an das Außennetz köpfte (45.+3), blieb es zur Pause bei der knappen Führung.

Zu diesem Zeitpunkt hatte das Freiburger Trainerteam bereits den ersten Wechsel vornehmen müssen. Passend zur Verletztenmisere in der Abwehr setzte sich Lukas Kübler nach 35 Minuten ab und deutete an, dass die Begegnung ohne ihn fortgesetzt werden müsste. Für den 31-Jährigen kam Matthias Ginter in das Spiel.

Augsburg drückt und trifft

Nach Wiederanpfiff setzten die Fuggerstädter ihre Druckphase von vor der Pause fort. Der SC tat sich mit dem hohen Pressing und der Körperlichkeit der Augsburger nun schwer und hatte nach 49 Minuten Glück, dass Philip Tietz ein Zuspiel vom rechten Flügel knapp über die Latte setzte.

Tief in die eigene Hälfte gedrängt, gelang es den Gästen nur noch selten, offensiv in Erscheinung zu treten und für Entlastung zu sorgen. Und dennoch hatte der Freiburger Anhang nach gut 60 Minuten den zweiten Torschrei auf den Lippen. Ritsu Doan war vom linken Flügel stark bedient worden, verpasste das 2:0 mit dem langen Bein im Fallen aus kurzer Entfernung aber knapp.

Insgesamt spielte sich das Geschehen nun mehr und mehr vor dem Freiburger Kasten ab, wo Noah Atubolu sich mehrfach auszeichnen konnte. Nach gut 72 Minuten war der Freiburger Schlussmann dann aber doch geschlagen. Eine Bogenlampe auf sein Tor hatte Atubolu so gerade noch von der Linie fischen können, gegen den Nachschuss aus kürzester Distanz war dann nichts mehr zu machen. Felix Uduokhai markierte das 1:1.

Knapp zehn Minuten später hatten die Gastgeber die Partie gedreht. Beim Sport-Club schwanden zusehends die Kräfte. Arne Engels wackelte seinen Gegenspieler an der Strafraumkante aus und traf mit einem platzierten Schuss aus 15 Metern zum 1:2 aus Freiburger Sicht (81.). Engels Treffer bedeutete zugleich auch den Endstand, denn den Gästen gelang es in der Schlussphase nicht mehr den Ausgleich zu erzielen und einen Punkt aus Augsburg zu entführen.

„Wir wussten, was in Augsburg auf uns zukommt, wollten sicher stehen und Umschaltsituationen generieren. Das ist uns insgesamt nicht so gelungen, wie wir es uns vorgenommen haben. Augsburg war hungrig und messerscharf bis zum Schluss. Bei uns war hintenraus der Tank leer", fasste Co-Trainer Lars Voßler, der den angeschlagenen Christian Streich auf der Pressekonferenz nach Spielende vertrat, die Partie zusammen.

Die nächste Aufgabe in der Liga steht für den SC am Freitag um 20:30 Uhr an, wenn der FC Bayern München im Europa-Park Stadion gastiert.

David Hildebrandt
(Sport-Club Freiburg e.V. | 26.02.2024)


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