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Kreis Lörrach - Rheinfelden

9. Aug 2018 - 15:10 Uhr

Zukunftsweisende Neubau- und Bestandsprojekte in neuer Größenordnung - Wohnbau Rheinfelden blickte auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück

Zukunftsweisende Neubau- und Bestandsprojekte in neuer Größenordnung
Markus Schwamm (Geschäftsführer Städtische Wohnbaugesellschaft Rheinfelden)

Foto: Städtische Wohnbaugesellschaft Rheinfelden
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Die Wohnbau Rheinfelden blickt einmal mehr auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Im Rahmen einer Pressekonferenz haben der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, und Geschäftsführer Markus Schwamm die aktuellen Bilanzzahlen des städtischen Tochterunternehmens vorgestellt und gleichzeitig einen Ausblick ins Wirtschaftsjahr 2018 gewagt. Dabei wurde deutlich: Die Bereitstellung von zeitgemäßem bezahlbarem Wohnraum bleibt auch in Zukunft das bestimmende Thema.

„Der Erfolg eines Unternehmens und einer Stadt hängt davon ab, dass es eine gute Mischung zwischen Kontinuität und neuen Impulsen gibt“, betonte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt im Hinblick auf die vielfältigen Neubau-, Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen der Wohnbau. „Wohnbau und Stadt arbeiten dabei grundsätzlich Hand in Hand. Dank der gelungenen Umsetzung der Projekte, wie zum Beispiel die Hochhäuser in der Goethestraße, konnten bereits positive Akzente gesetzt werden. Diesen Kurs wollen wir nun konsequent fortsetzen und das harmonische Miteinander von Wohnbau und Stadt nutzen“, ergänzte Eberhardt.

Jahresüberschuss von mehr als 1,8 Millionen erwirtschaftet

Trotz regelmäßiger Investitionen in Millionenhöhe habe die Wohnbau im Geschäftsjahr 2017 erneut einen Überschuss in Höhe von mehr als 1,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Bilanzsumme beläuft sich auf rund 78,2 Millionen Euro. Das Eigenkapital ist dank des erneuten Jahresüberschusses auf mittlerweile 24,2 Millionen Euro angewachsen. „Dies ermöglicht uns, künftige Vorhaben zu finanzieren“, erläuterte Wohnbau-Geschäftsführer Markus Schwamm. Allein für die Instandhaltung und Modernisierung des Bestands habe die Wohnbau 2017 rund 3,3 Millionen Euro investiert. „Auch in den kommenden Jahren planen wir in diesem Bereich mit noch größeren Ausgaben“, so Schwamm weiter.

Diese nachhaltige Strategie finde nachweislich Anklang am Markt: Dass der Wohnungsbestand der Wohnbau Rheinfelden bei Mietern und derzeit zahlreichen Mietinteressenten auf große Akzeptanz stößt, zeige die geringe durchschnittliche Leerstandsquote von 1,2 Prozent. Die Durchschnittsmiete betrage derzeit trotz kontinuierlicher und kostenintensiver Qualitätssteigerungen 6,69 Euro pro Quadratmeter und
liege damit deutlich unter Durchschnittsmieten der Stadt, die sich im Schnitt auf etwa 10 Euro pro Quadratmeter belaufen.

Großprojekt mit vielseitigen Zukunftsvisionen

Nach den erfolgreich abgeschlossenen Projekten in der Goethestraße nimmt die Großmaßnahme in der Römerstraße ganz neue Dimensionen an. Zwei achtgeschossige Hochhäuser sind in Anlehnung an das Modell Goethestraße geplant. Eines der Häuser wird öffentlich gefördert, während das zweite frei finanziert ist. Weiterhin wird als städtebauliches Highlight ein Wohnturm mit Mikroapartments gebaut, der für weitere Zielgruppen wie zum Beispiel Pendler interessant sein wird. Zusätzlich entstehen 20 Reihenhäuser, die Familien attraktives Wohnen in Rheinfelden ermöglichen. Durch die vielfältigen Angebote von sozial geförderten, frei finanzierten, großen, kleinen und teilweise möblierten Wohnungen werde der sozialen Durchmischung Rechnung getragen. Insgesamt entstehen mehr als 180 neue Wohnungen. „Als Bauträger für die geplanten Reihenhäuser stellen wir uns neuen Herausforderungen – für die Wohnbau erschließt sich ein völlig neues Geschäftsfeld“, erklärte Schwamm. Dies habe zwangsläufig Einfluss auf das eigene Investitionsvolumen. „Wir gehen von einem Bedarf von mindestens 50 Millionen Euro aus. Das ist für die Wohnbau eine nie dagewesene Zahl. Das Volumen entspricht damit einem Anteil von über 60 Prozent der Bilanzsumme und wird sich somit deutlich auf die Bilanz der Wohnbau Rheinfelden in den kommenden Jahren auswirken“, so der Wohnbau-Geschäftsführer weiter.

Die Stadt Rheinfelden (Baden) trat – auch im Hinblick auf den zu erwartenden Bedarf und der Bebauung östlich der Cranachstraße – mit dem Anliegen an die Wohnbau heran, dass das neue Wohnquartier einen Kindergarten vorsehen sollte. Der Wunsch wurde seitens der Wohnbau Rheinfelden aufgegriffen und Realisierungsmöglichkeiten entwickelt. Geplant ist ein moderner, viergruppiger Kindergarten mit einer Bausumme von ca. zwei Millionen Euro. Aufgrund des Wegfalls oberirdischer Stellplätze durch die Neubauten wird ein neues, umfangreiches Quartierskonzept für das Stellplatzthema erstellt. Die bisherige in die Jahre gekommene Tiefgarage mit derzeit 144 Stellplätzen wird durch eine neue Quartiersgarage ersetzt. Kindergarten und Garage werden sich in der Mitte zwischen den beiden Achtgeschossern befinden. Ein Quartiersenergiekonzept wird im Zuge der Planungen ebenfalls entwickelt.

In diesem Zusammenhang betonte Markus Schwamm, der am 1. Oktober 2017 ins Unternehmen kam, wie gut die Einarbeitung durch den langjährigen Geschäftsführer Dieter Burger funktionierte, von dem die Bilanz 2017 maßgeblich geprägt wurde. Auch heute noch stehe er mit ihm in regelmäßigen Kontakt und könne jederzeit auf seinen Rat und Hilfe zählen. Sehr erfreut ist er, dass Burger auch das Projekt Römerstraße beratend begleitet, zumal „wir wohnungswirtschaftlich auf der gleichen Wellenlänge sind“.

Bestandspflege wichtiger denn je

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der nachhaltigen Verbesserung der Energiebilanz misst der Wohnbau-Geschäftsführer der Modernisierung von Bestandsgebäuden eine besondere Bedeutung zu: „Dass wir die Nollinger Straße 50/52 nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch technisch auf den aktuellen Stand gebracht haben, sorgt in Summe für einen deutlich gesteigerten Wohnkomfort.“ Das 1954 erbaute
Gebäude erhält neue Wohnraumfester mit Rollläden, neue Treppenhausfenster und Treppenhaustüren, eine Dach-, Fassaden- und Kellerdeckendämmung sowie eine neue Dachabdeckung. Zur Vermeidung von Wärmebrücken werden die alten Balkone abgetrennt und neue, breitere Balkone angebaut. Eine neue zentrale Heizungsanlage mit solarer Unterstützung löst die bestehenden Einzelgasthermen ab. Damit verbunden sind eine Steigstrangsanierung aller Ver- und Entsorgungsleitungen sowie neuer elektrischer Zuleitungen und der Einbau von neuen Bädern. Durch den Dachgeschossausbau entsteht neuer Wohnraum von etwa 150 Quadratmetern, der zukünftig als vermietbare Wohnfläche zur Verfügung steht. Aufgrund der exponierten Lage des Objekts wurde bei der Planung besonders Wert auf ein ansprechendes städtebauliches Erscheinungsbild und hohe Wohnqualität gelegt. Die Wohnbau Rheinfelden rundet somit die Gesamtquartiersentwicklung des Wohnungsbestands in der Goethestraße und Nollinger Straße ab.

Miteinander stärken, Mehrwert erleben

Hinsichtlich erfolgreicher integrativer Projekte wie beispielsweise Flüchtlingsheim, Obdachlosenunterkunft und seniorengerechtes Wohnen will die Wohnbau auch in Zukunft neue Akzente setzen. Auf der verfügbaren Fläche neben dem Bürgerheim, das die Wohnbau nach Klärung der Bebaubarkeit erwirbt, können ein oder mehrere Gebäude als Miet- oder Eigentumswohnungsbau errichtet werden. Den Bewohnern dieser Gebäude wird es möglich sein, die Angebote des Bürgerheims ebenfalls zu nutzen. Dienst- und Hilfsleistungen im Gesundheitsbereich sowie kulturelle Angebote tragen dazu bei, schnell Kontakte mit Gleichgesinnten zu knüpfen und bei Bedarf Pflegeleistungen und Hilfe im Haushalt in Anspruch zu nehmen. „Die Wohnbau Rheinfelden zeigt mit diesem Projekt wiederholt, dass die Gestaltung des demografischen Wandels ein wichtiges Anliegen ist und sie sich der Herausforderung, die das Wachstum mit sich bringt, annimmt“, kommentierte OB Eberhardt.

Die Wiedereinführung der Mieterfeste soll ebenfalls das Miteinander stärken. „Damit meine ich nicht nur das Miteinander von Mieter und Vermieter: Ebenso wichtig ist der Austausch innerhalb und zwischen den Hausgemeinschaften“, meint Schwamm. Die Feste im Juni waren bereits ein voller Erfolg – zwei weitere Termine folgen im September. „Wer einmal bei uns wohnt, soll sich willkommen- und wohlfühlen. Dass wir da viel richtig machen, zeigt uns auch die aktuell auf 4,6 % gesunkene Fluktuationsrate“, so Schwamm weiter. Auch mit dem frisch ins Leben gerufenen Mietermagazin „daheim in Rheinfelden (Baden)“ setzt die Wohnbau ein Signal wirksamer Verbundenheit.

Über die Wohnbau Rheinfelden:
Seit 1951 ist die Wohnbau Rheinfelden das führende Wohnungsunternehmen in Rheinfelden (Baden) und als Mitglied des Verbands baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen der professionelle Partner in allen Bereichen rund um das Thema Wohnen. Die Wohnbau betreut 3.500 Objekte, davon rund 1.900 eigene Wohnungen, 900 Garagen und Stellplätze sowie einige andere Objekte, wie einen Kindergarten, eine Sozialstation, ein Stadtmuseum, ein Jugendhaus, eine Tagespflege und ein Restaurant. Die enge und erfolgreiche Kooperation mit den Gesellschaftern, der Stadt Rheinfelden (Baden) als Hauptgesellschafter und der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden, bietet Kunden maximale Sicherheit einer seriösen und abgestimmten Zusammenarbeit.

(Presseinfo: Städtische Wohnbaugesellschaft Rheinfelden, 09.08.2018)

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