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Ortenaukreis - Offenburg

14. Feb 2020 - 17:52 Uhr Von Bäumen umgeben. Philip Denkinger (l.) und Wolfram Reinhard von der städtischen Abteilung Grünflächen und Umweltschutz. 

Foto: Stadt Offenburg
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Würdige Nachfolgerin für Blutbuche - Mühlbachareal: Im Park der Villa Bauer wird Anfang März eine japanische Zelkove gepflanzt, die als robust gilt

Anfang März wird der Standort, an dem vormals die Blutbuche im Mühlbachareal stand, wieder mit einem Baum bepflanzt. Dieser wurde Anfang Februar von der Abteilung Grünflächen und Umweltschutz in der Baumschule ausgewählt. Im Vorfeld fand am 17. Dezember 2019 ein runder Tisch im Technischen Rathaus statt.

Mitglieder des Gemeinderates, der Stadtverwaltung, den Technischen Betrieben, der Baumsachverständige Thomas Herdt und Baubürgermeister Oliver Martini haben hierfür in einem offenen Prozess die geeignete Baumart ausgesucht. Die Wahl fiel auf einen robusten Baum, der den Entwicklungen des Klimas, insbesondere von heißen Sommern und Trockenzeiten, gerecht werden kann: die japanische Zelkove gilt als zukunftsfähiger Klimabaum. Die Zelkove ist ein Ulmengewächs, das sich durch seine Genügsamkeit gegenüber den Bodenverhältnissen und der Verfügbarkeit von Wasser auszeichnet. Sie entwickelt sich zu einem schönen ausladenden Solitärbaum und ist deshalb eine würdige Nachfolgerin für die im Sommer 2019 nach großen Astbrüchen gefällte Blutbuche.

Die Blutbuche im Mühlbachareal, eingetragenes Naturdenkmal, musste aus Gründen der Verkehrssicherung am 28. August 2019 wegen Astbruchs gefällt werden. Die Sicherheit war nach Begutachtung von Thomas Herdt sowie den Baumfachleuten der Technischen Betriebe Offenburg (TBO) nicht mehr zu gewährleisten. Der Baum wurde bereits seit Mai 2016 im Baumkataster als Schadbaum geführt – aufgrund der Auswirkungen der notwendigen Verlichtung der Krone im Jahr 2009. Die Auslichtung der Krone war notwendig, da der Baum als statisch ungenügend gesichert galt. Dies hatte allerdings den Nebeneffekt, dass die Blutbuche seitdem stark vermehrt auftretenden Astbruch zeigte und zusätzlich als sonnenbrandgefährdet galt. Im Herbst 2016 ist als Sturmschaden ein relativ großer Ast gebrochen. Der Bereich um die Blutbuche wurde deshalb, im Rahmen der Baumaßnahmen der Freianlagen im Umfeld der Villa Bauer, im Frühjahr 2017 mit einer Heckenpflanzung eingefriedet. Dies sollte einer Gefährdung, insbesondere von Kindern des benachbarten Spielplatzes, durch fallende Äste vorbeugen. Damit die Lücke im Mühlbachareal nicht allzu lange und allzu offensichtlich klafft, wurde beschlossen, den Baum in einer relativ großen Qualität zu bestellen, die baumfachlich noch vertreten werden kann. Ein Stammumfang von stattlichen 45 Zentimetern wurde ausgewählt. Zum Vergleich: Die Neupflanzungen in Offenburg weisen in der Regel zwischen 18 und 20 Zentimetern Stammumfang auf. Die Pflanzung wird Anfang März von den TBO vorgenommen.


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