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Ortenaukreis - Offenburg

28. Nov 2020 - 19:47 Uhr Sieht für Erzieher/innen gute Chancen bei der Stadt: Barbara Klement. 

Foto: Siefke/Stadt Offenburg
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Erzieherinnen werden gesucht - Über die Ausbildung und den Beruf von Erzieher/innen in Offenburg

Erzieher/innen werden gesucht – und die Stadt bildet in Zusammenhang mit den Schulen aus. Ein Gespräch mit Barbara Klement, die bei der Stadt für den gesamten Vorschulbereich zuständig ist.

Frau Klement, welche Ausbildungsmöglichkeiten für Erzieher/innen gibt‘s bei der Stadt?
Barbara Klement: Es gibt für die Fachkräfte vier Möglichkeiten, zum Abschluss zu kommen – bei der Stadt lassen sich die entsprechenden Praktika absolvieren, die für jeden Abschluss erforderlich sind. Es gibt die klassische Ausbildung an der Fachschule mit Praktika und Anerkennungsjahr, das Studium, die Schulfremdenprüfung sowie die Praxisintegrierte Ausbildung (PIA), in die wir als Stadt besonders stark involviert sind: In der dreijährigen Ausbildung wird fortlaufend zwischen Schule und Praxis gewechselt.

Worin liegen die Unterschiede?
Klement: Es werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Wer sich für PIA entscheidet, verdient während der Ausbildung schon Geld. Das ist gerade für Leute, die bereits Familie und/oder einen Beruf haben, besonders attraktiv.

Apropos Geld – es heißt immer wieder, der Erzieherberuf sei nicht gut bezahlt...
Klement: Da muss man schauen, wer wie argumentiert. Wer in den Vordergrund rückt, dass die Kita eine Bildungseinrichtung ist, dass die ersten Jahre ganz besonders wichtig sind, dass eine hohe gesellschaftliche Verantwortung getragen wird – dann kann diese Tätigkeit gar nicht gut genug bezahlt werden. Andererseits lässt sich die Ausbildung mit dem Realschulabschluss machen, ist also mit einer Lehre vergleichbar. Es wurde in jüngster Zeit deutlich nachgelegt.

Bis wann muss man sich bei der Stadt beworben haben?
Klement: Für PIA bis Ende Dezember, parallel zum Platz an der Schule. Für die anderen Ausbildungsformen empfiehlt sich eine rechtzeitige Bewerbung – für die Anerkennungspraktikanten wurden die ersten Stellen bereits im Herbst ausgesucht; im Frühjahr werden wir nochmals eine Auswahl treffen.

Wie stehen die Chancen auf Übernahme?
Klement: Sehr gut fürs erste Jahr, oft auch unbefristet.

Was zeichnet einen guten Erzieher, eine gute Erzieherin aus?
Klement: Neben dem Fachwissen ist eine offene Herangehensweise wichtig. Wir legen Wert auf eine fragende Haltung: Was bewegt das Kind? Woran arbeitet es gerade emotional? Es geht um eine wertschätzende Begleitung, bei der die Entwicklung des jungen Menschen gut vorangebracht wird. Ohne Teamgeist läuft nichts. Viel Austausch und Reflexionsfähigkeit sind erforderlich. Und eine positive Einstellung: Man sollte mit Freude in den Tag gehen.

Wie ist die Arbeitsmarktsituation bei der Stadt?
Klement: Wir suchen weiter gute Fachkräfte, da wir immer noch ausbauen. So startet im Mai 2021 die Kita im SFZ Buntes Haus.

Gibt es eine Männerquote?
Klement: Nein, das nicht, auch wenn es in der frühen Pädagogik wenig Männer gibt, das stimmt. Gerade für Jungs sind Rollenvorbilder und männliche Bezugspersonen wichtig. Und Männer haben einen anderen Blickwinkel auf die Kinder, das wird als bereichernd erlebt.

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