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Breisgau-Hochschwarzwald - Bad Krozingen

12. Jan 2021 - 19:00 Uhr Volker Kieber, Bürgermeister der Stadt Bad Krozingen
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Bürgermeister Volker Kieber kandidiert für eine zweite Amtszeit in Bad Krozingen - "Bad Krozingen sowohl als Gesundheits- als auch als Wirtschaftsstandort weiter ausbauen und stärken!"

Bürgermeister Volker Kieber gibt seine Kandidatur für eine zweite Amtszeit bekannt und blickt zurück auf eine ebenso ereignis- wie erfolgreiche Amtszeit:

"Fast auf den Tag genau sieben Jahre ist es her, dass ich nach einem turbulenten Wahlkampf am 20. Januar 2014 im großen Saal des Kurhauses als neu gewählter Bürgermeister von Bad Krozingen auf meine Pflichten gegenüber dem Amt und der Stadt verpflichtet wurde: Die Rechte der Stadt zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern.

Diese Verpflichtung und die damit verbundene Verantwortung ist seither für mich sowohl Anspruch als auch Motivation gewesen und wird es auch noch die nächsten Jahre sein, denn hiermit gebe ich offiziell meine Kandidatur für eine zweite Amtszeit bekannt. In den letzten sieben Jahren haben die Stadt und ihre Bewohner mir und meiner Familie das Gefühl gegeben, angekommen zu sein.

Mittlerweile haben wir in Bad Krozingen ein Eigenheim erworben und fühlen uns in unserer Stadt sehr wohl - Bad Krozingen ist zu unserer Heimat geworden. Dabei blicke ich dankbar auf sieben spannende und ereignisreiche Jahre Amtszeit in Bad Krozingen zurück, in denen ich gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Gemeinderat und einer großen Zahl von engagierten Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt nicht nur viel bewegen, sondern auch meine Wahlversprechen einlösen konnte. So haben wir viel in die bauliche Infrastruktur investiert, angefangen bei unseren Schulen, von der neuen Schulsporthalle an der Landeck-Schule bis hin zum Neubau an der Realschule.

Neue Kitas im Kurgarten I, in der Hebelstraße und in Schlatt sowie beim Herzzentrum wurden eingerichtet und in den Ortsteilen Biengen, Hausen und Tunsel wurden die langersehnten Feuerwehrhäuser neu gebaut. Fast alle städtischen Gebäude wurden - auch energetisch - aufwändig saniert, wie beispielsweise das Josefshaus oder die Max-Planck-Realschule. Investiert haben wir aber auch in die Verkehrsinfrastruktur und -sicherheit. So konnte die Geschwindigkeitsreduzierung in den Ortsteilen erreicht werden und mit mittlerweile sieben neuen Kreisverkehren, wie beispielsweise an der Biengener Allee, am Südring oder auf der B3 bei Tunsel, haben wir bereits Teile unseres Verkehrskonzeptes umgesetzt und viel zur Sicherheit auf unseren Straßen beigetragen.

Wir haben in dieser Zeit die Stadt auch in vielen entscheidenden Bereichen ganz neu aufgestellt, haben Infrastruktur geschaffen, sowohl durch den Ausbau des Breitbandnetzes als auch durch zahlreiche Digitalisierungsprojekte sowohl in der Verwaltung als auch an unseren Schulen.

Wir sind bei der Schaffung von (bezahlbarem) Wohnraum zum Teil ganz neue, innovative Wege gegangen und haben Modelle entwickelt, die es sonst nirgends in der Region gibt. Mit dem Gewerbegebiet am Krozinger Weg haben wir ein attraktives Gewerbegebiet entwickelt, das es uns künftig ermöglichen wird, die wirtschaftliche Zukunft unserer Stadt auf breitere Füße zu stellen.

Darüber hinaus haben wir Strukturen für Bürgerbeteiligungsprozesse entwickelt, mit denen Bad Krozingen für die Zukunft gut gerüstet ist. Besonders stolz bin ich dabei auf den Abschluss unseres Stadtentwicklungsprogramms Bad Krozingen 2030, in dem wir in einem breit angelegten Beteiligungsprozess gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern definiert haben, wie wir künftig in unserer Stadt leben wollen und wie sich unsere Stadt entwickeln soll. Eines der Resultate der Bürgerbeteiligung ist auch der Bau der neuen Ortsmitte, mit dem letztes Jahr im Bereich Rathausplatz und Basler Straße begonnen wurde und der 2023 seinen Abschluss mit dem neuen Rathausanbau finden wird.

In einem Zeitraum von mehr als einem Jahr haben regelmäßig zwischen 50 und 100 Bürgerinnen und Bürger in professionell moderierten Bürgerwerkstätten die Entwicklung rund um den Rathausplatz mitgestaltet und ihre Ideen eingebracht. Für dieses große ehrenamtliche Engagement bin ich den Bürgerinnen und Bürgern besonders dankbar.

Und auch die Neustrukturierung unserer Schullandschaft haben wir auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit allen am Schulleben Beteiligten werden wir den Schulentwicklungsprozess nun weiter konkretisieren und sowohl mit der Einrichtung von qualifizierten Ganztagesangeboten an der Landeck-Schule als auch mit der Digitalisierung des gesamten Schulalltags, unsere Schulen fit für die Zukunft machen.

Die vergangenen Jahre meiner Amtszeit waren aber auch von so manchen Herausforderungen geprägt und es galt, so einige Klippen zu umschiffen: So haben wir gemeinsam sehr erfolgreich seit 2015 die große Flüchtlingswelle mit mehr als 480 Flüchtlingen in unserer Stadt gemanagt. Wir haben in entsprechende Unterkünfte investiert, haben viel kommuniziert und schon sehr früh auf die Zusammenarbeit von Integrationsbeauftragten und den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gesetzt, denen mein ganz besonderer Dank gilt. Und der Erfolg hat jede unserer Maßnahmen gerechtfertigt, denn auch wenn es immer noch viel zu tun gibt, können wir doch mit Stolz sagen, dass es uns gemeinsam gelungen ist, den sozialen Frieden in unserer Stadt zu wahren.

Auch das umstrittene Hotelprojekt am Kurpark konnten wir zu einem guten Abschluss bringen, nicht zuletzt durch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, die nach dem Bürgerentscheid, im Rahmen eines moderierten runden Tisches gemeinsam mit der Stadtverwaltung den heutigen Standort mit erarbeitet haben.

Zusammen mit dem Erweiterungsbau unserer Vita Classica Therme können wir damit die notwendige und in die Zukunft gerichtete Weiterentwicklung des Kur- und Bäderbetriebes in unserer Stadt weiter voranbringen.

Die Bahn hat uns in den vergangenen Jahren mit ihren Trassenplänen für den Güterzugverkehr ebenfalls Sorgen bereitet. Letztendlich haben wir uns jedoch durchgesetzt, sowohl bei der Tieflage als auch beim Kampf um den Erhalt des Regionalexpress-Haltes.

Gelungen ist es uns auch, das Berufliche Gymnasium nach Bad Krozingen zu holen, das mittlerweile fester Bestandteil unserer Schullandschaft geworden ist und das unser Bildungsangebot in den für uns wichtigen Bereichen der Sozialwissenschaften sowie der Gesundheit und Pflege sinnvoll ergänzt.

Um Krisenmanagement ging es bei der Bernhardusbrücke und der Brücke am Kurpark, die fast zeitgleich die Diagnose einsturzgefährdet erhielten. Mittlerweile ist die innere Umfahrung wieder befahrbar und der Neubau der Bernhardusbrücke wird noch im Frühjahr dieses Jahres zu einer neuen Aufenthaltsqualität in der Innenstadt beitragen.

Die größten Herausforderungen meiner bisherigen Amtszeit fanden allerdings im letzten Jahr statt. 2020 war in vielen Bereichen ein Schicksalsjahr für uns alle. Die Corona-Pandemie hat bereits jetzt tiefe Spuren in unserer Stadt hinterlassen und die Auswirkungen der vielen notwendigen Maßnahmen, insbesondere auch für unsere Einzelhändler, Dienstleister, Gastronomen und Hoteliers sowie unseren Kur- und Bäderbetrieb, sind noch gar nicht absehbar.

Und es tut mir wirklich in der Seele weh, mitansehen zu müssen, wie das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt leidet. Was wir hier als Stadt tun können, das tun wir und werden auch in Zukunft jede Möglichkeit ausschöpfen, um Unterstützung zu leisten.

Aber 2020 gab es nicht nur Corona, sondern wir haben es auch geschafft, das Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen vor der Insolvenz zu bewahren. Nach intensiven Verhandlungen mit dem Land ist es uns gelungen, den Standort Bad Krozingen als Department der Uniklinik Freiburg mit den kardiovaskulären Schwerpunktfächern zu stabilisieren und zukunftsfähige Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen, mit denen wir nicht zuletzt auch die Arbeitsplätze an beiden Standorten sichern konnten.

So mancher Aktendeckel konnte bereits geschlossen werden, aber für ebenso viele Projekte wurden bisher erst die Grundlagen für die Umsetzung oder Weiterentwicklung gelegt. Und so gibt es für mich noch viel zu tun in Bad Krozingen und noch viele Möglichkeiten, zu gestalten und neue Impulse zu setzen.

Nun geht es darum, Bad Krozingen sowohl als Gesundheits- als auch als Wirtschaftsstandort weiter auszubauen und zu stärken. Ich möchte das Erreichte bewahren und trotzdem Neues entwickeln, Nachhaltigkeit fördern und trotz weiteren Wachstums, die Lebensqualität in unserer Stadt erhöhen. Und es wird auch darum gehen, Themen wie Klimaschutz oder Mobilität ganz neu zu denken und künftig in viele städtische Entscheidungen miteinzubeziehen.

Das ist mein Ziel für unsere Stadt, das ich in den nächsten Jahren erreichen möchte. Ein Ziel, für das ich auch in Zukunft antreten werde, getreu meiner Verpflichtung, das Wohl unserer Stadt und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern!"

Volker Kieber, Bürgermeister der Stadt Bad Krozingen

Weitere Informationen: Die erste Amtszeit des 58-jährigen Volker Kieber als Bürgermeister in Bad Krozingen geht in diesem Jahr zu Ende. Die Bürgermeisterwahl wird im Herbst stattfinden, wobei der genaue Termin noch festgelegt und bestätigt werden muss.

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