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Kreis Emmendingen - Emmendingen

23. Mai 2017 - 13:42 Uhr

Analyse: Emmendinger Leitungswasser erneut von hervorragender Qualität

Leitungswasser ist gesund – das belegt auch die jüngste Trinkwasseranalyse der Stadtwerke Emmendingen. Außerdem schont es den Geldbeutel vieler Bürger. Denn ein Großteil der deutschen Bevölkerung ist von der Qualität ihres Trinkwassers überzeugt.

Das Wasser in Deutschland ist außerordentlich sauber. Das bestätigte im letzten Jahr eine bundesweite Studie der Stiftung Warentest. Diese ergab, dass Wasser aus dem Hahn oft mehr Mineralien und weniger chemische Rückstände enthalten als die wesentlich teureren Mineralwässer, die von einem Großteil der Bevölkerung kistenweise im Supermarkt gekauft werden. Doch noch immer zweifelt etwa jeder zwölfte Deutsche daran, dass man Leitungswasser hierzulande bedenkenlos trinken kann. Dies ergab eine Studie vom Verband kommunaler Unternehmen (VkU). Im Umkehrschluss ist das Ergebnis der Studie selbstverständlich auch äußerst erfreulich. Besagt es doch, dass rund 92 Prozent der Befragten der Ansicht sind, dass wir ohne Bedenken Leitungswasser trinken können. Dass die Befragten damit vollkommen richtig liegen, beweist auch die aktuelle Trinkwasseranalyse der Stadtwerke Emmendingen, die dem Emmendinger Leitungswasser erneut hervorragende Qualität bescheinigt.

Leitungswasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Sorge trägt dafür eine strenge Trinkwasserverordnung, zu deren Einhaltung die örtlichen Wasserversorger, wie die Stadtwerke Emmendingen, angehalten sind. So wird gewährleistet, dass keine Schadstoffgrenzwerte überschritten werden. Die Wasserversorger stehen wiederrum unter staatlicher Aufsicht durch die Gesundheitsämter. „Es gibt keinen Grund beim Trinken von Leitungswasser etwas zu befürchten. Die Emmendinger Messwerte liegen weit unter den gesundheitsrelevanten Grenzwerten, oftmals sogar unter der Bestimmungsgrenze“, versichert Karl-Heinrich Jung, Geschäftsführer der Stadtwerke Emmendingen. Auch über Prüfparamater wie zum Beispiel Uran muss man sich als Verbraucher keine Sorgen machen, so Jung. Grund- oder Quellwasser, das durch uranhaltige Gesteinsschichten sickert, nimmt das Schwermetall auf natürliche Weise auf. In Emmendingen sind die Werte jedoch mit 0,0002 Milligramm je Liter so niedrig, dass sie kaum messbar sind.

In Deutschland stammt das Trinkwasser zu 70 Prozent aus Grund- und Quellwasser. Der Rest aus Flüssen, Seen und Talsperren. In Emmendingen wird das Trinkwasser vollständig aus Grund- und Quellwasser gewonnen. Direkt bei der Förderung wird das Trinkwasser in den Wasserwerken analysiert. Die Aufbereitung des Trinkwassers ist in Emmendingen nur in sehr geringem Maß notwendig. Die örtlichen geologischen Gegebenheiten sorgen bereits für natürliche Filterung und qualitativ hochwertiges Trinkwasser. Über das Rohrnetz gelangt das Trinkwasser dann bis zu den Hausanschlüssen der Verbraucher. Bis dorthin gilt auch die Trinkwasserverordnung und somit die Qualitätskontrolle durch die Stadtwerke.

Für die hauseigenen Rohrleitungen sind dann die Eigentümer bzw. die Vermieter zuständig. Kritisch für die Gesundheit können Bleirohre sein. Diese sind jedoch nur noch selten anzutreffen. Obwohl nicht schön anzusehen, ist ein durch Rost bedingter hoher Eisengehalt im Wasser in der Regel nicht schädlich für die Gesundheit. Einfach so lang kaltes Wasser laufen lassen bis die Verfärbungen verschwinden. Auch Kalk im Wasser ist nicht schädlich. Calcium ist sogar ein wichtiger Mineralstoff für unseren Körper der auch in vielen Mineralwässern enthalten ist. Nur für Kaffeemaschinen und Wasserkocher ist ein hoher Calciumgehalt problematisch.

Als Fazit lässt sich sagen: Leitungswasser kann hierzulande bedenkenlos getrunken werden. Allein in Emmendingen wird die Wasserqualität in über 100 Untersuchungen jährlich überwacht. Flaschenwasser bietet im Vergleich keine großen Vorteile, es ist teurer und durch die notwendigen Ressourcen für Abfüllung und Transportwege schädlicher für die Umwelt. Zudem enthalten Mineralwässer – wie die Studie der Stiftung Warentest belegt – trotz ihres Namens nicht unbedingt mehr Mineralien als Leitungswasser.


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