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Kreis Lörrach - Lörrach

13. Oct 2021 - 15:05 Uhr

Wiesentalkonferenz in Lörrach: S-Bahn-Haltepunkt Lörrach Zentralklinikum und Viertelstundentakt Lörrach – Basel: Planungen zum Ausbau der Garten- und Wiesentalbahn starten

Im Rahmen der Wiesentalkonferenz, die am heutigen Mittwoch (13. Oktober) im Lörracher Burghof intern tagte, hat der Zweckverband Regio-S-Bahn 2030 die Deutsche Bahn mit der Grundlagenermittlung und der Vorplanung des wegweisenden S-Bahn-Ausbaus beauftragt. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem schweizerischen Bundesamt für Verkehr und dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg.

Die beteiligten Partner verfolgen gemeinsam das Ziel, die Infrastrukturen der Garten- und Wiesentalbahn so auszubauen, dass die S-Bahn zukünftig ein noch attraktiveres Angebot erbringen kann. Zu diesem Zweck haben sich der Landkreis Lörrach und die Städte und Gemeinden entlang der deutschen Streckenabschnitte zum Zweckverband Regio-S-Bahn 2030 (ZRL) zusammengeschlossen. Von Schweizer Seite ist das Bundesamt für Verkehr (BAV) beteiligt. Der Viertelstundentakt Lörrach – Basel ist Bestandteil des durch das Schweizer Parlament 2019 beschlossenen Bahn-Ausbauschritts 2035. Darüber hinaus wird das Land Baden-Württemberg den Infrastrukturausbau zusammen mit einer Förderung im Rahmen des Bundes-Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes unterstützen, wenn die Förderfähigkeit bestätigt wird.

Der Angebotsausbau umfasst die Anbindung des neuen Zentralklinikums Lörrach, welches derzeit am Ostrand der Stadt Lörrach unmittelbar neben der Trasse der Wiesentalbahn errichtet wird, mit einem vorgesehenen neuen Haltepunkt «Zentralklinikum». Zudem soll der Takt der Linie S6 zwischen Basel Bad Bf und Lörrach Hbf zu den Hauptverkehrszeiten von 30 auf 15 Minuten erhöht werden, um der Bevölkerungs- und Arbeitsplatzentwicklung und der damit verbundenen angestiegenen Nachfrage auf der Bahn auch weiterhin gerecht zu werden. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat angekündigt, künftig das verdichtete Verkehrsangebot zwischen Basel und Lörrach zu bestellen und zu finanzieren.

Darüber hinaus legt diese Etappe des Infrastrukturausbaus den Grundstein für weitere Angebotsergänzungen, deren Finanzierung separat evaluiert werden wird: So kann die S-Bahn aus Weil am Rhein kommend nach Schopfheim in Zukunft alle Unterwegshalte bedienen; auch die Ausdehnung des Viertelstundentakts von Basel Basel Bad Bf über die Basler Innenstadt (künftiges Herzstück) auf das weitere Netz der trinationalen S-Bahn Basel wird ermöglicht. Der projektierte Ausbau entspricht dem gemeinsamen Zielbild der S-Bahn Basel, das unter dem Dach von «trireno» erarbeitet worden ist.

Die Vorabklärungen der Projektträger haben ergeben, dass der zunächst anstehende Angebotsausbau die Erweiterung von drei heute eingleisig ausgebauten Abschnitten auf Doppelspur bedingt: Betroffen sind die Strecken von Riehen bis Lörrach-Stetten, von Lörrach Brombach/ Hauingen zum neuen Haltepunkt Lörrach Zentralklinikum und von Schopfheim-West bis Schopfheim.

Der ZRL hat die Deutsche Bahn nun mit der Grundlagenermittlung und der Vorplanung dieses Ausbauprojektes beauftragt (Leistungsphasen 1-2 gemäß deutscher Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI). In diesen Projektphasen werden alle notwendigen Grundlagen erarbeitet und zusammengestellt und basierend darauf die infrastrukturell erforderlichen Maßnahmen abgeleitet und untersucht.

Überdies sind die Projektträger bestrebt, mithilfe der gewonnenen Erkenntnisse die Bedürfnisse und Anliegen aus der Bevölkerung genauer zu erfassen und gebührend zu berücksichtigen.
Der Eigner der Infrastrukturen auf deutschem Gebiet ist die Deutsche Bahn, vertreten durch die Konzerngesellschaften DB Netz und DB Station&Service. Der schweizerische Streckenabschnitt ist im Eigentum des Bundeseisenbahnvermögens und wird über den Beauftragten der DB-Konzernleitung für die deutschen Strecken auf Schweizer Gebiet verwaltet. Das BAV trägt einen Finanzierungsanteil an den Planungen bei.

«Mich freut, dass Planungen für den Ausbau dieser grenzüberschreitenden Strecke nun zielgerichtet fortgeführt werden und ich danke dem Zweckverband und den Kommunen für Ihr Engagement. Das Land würde es sehr begrüßen, wenn die Planungen nun zügig voranschreiten, auch für die Anbindung des Zentralklinikums.», so Berthold Frieß, Amtschef im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.

Marion Dammann, Landrätin und Vorsitzende des ZRL: «Ich bin überzeugt davon, dass wir die S-Bahn im Landkreis mit dem Projekt ein gutes Stück zukunftsfähiger machen. Hierfür haben die Großen Kreisstädte Lörrach und Weil am Rhein, die Städte Schopfheim und Zell im Wiesental, die Gemeinden Steinen, Maulburg und Hausen und der Landkreis Lörrach hervorragend an einem Strang gezogen. Nun kommt es darauf an, die dringenden Ausbaubedarfe sehr zügig planerisch vorzubereiten. Beschleunigungspotenziale, aber auch kommunale und individuelle Betroffenheiten sind in diesen Planungen vertieft zu prüfen und zu lösen. Ich freue mich, dass es jetzt los gehen kann.»
Thorsten Krenz, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Baden-Württemberg: «Klimawende ist ohne die Schiene nicht machbar. Der S-Bahn-Ausbau ist für Region und Fahrgäste eine wichtige Entscheidung und sorgt für mehr Kapazität im Schienennetz. Ich freue mich, dass die Planung nun offiziell startet und wir diese mit Nachdruck vorantreiben können.»
Anna Barbara Remund, BAV-Vizedirektorin: «Die S-Bahnstrecke vom Badischen Bahnhof nach Lörrach ist eine der am stärksten ausgelasteten Abschnitte der trinationalen S-Bahn. Die Züge sind bereits heute in der Hauptverkehrszeit stark ausgelastet, die Tendenz ist steigend. Darum hat das schweizerische Parlament die Mitfinanzierung an der Infrastruktur für diese Taktverdichtung auf diesem Abschnitt in den Ausbauschritt 2035 aufgenommen. Es ist erfreulich, dass es mit diesem wichtigen grenzüberschreitenden Projekt nun einen großen Schritt vorwärts geht.»

(Presseinfo: Landratsamt Lörrach, 13.10.2021)


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