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Kreis Emmendingen - Landkreis Emmendingen

23. Feb 2023 - 11:36 Uhr

Landkreis Emmendingen ist Zuflucht für rund 1.850 Menschen aus der Ukraine - Russischer Angriffskriegs jährt sich am 24. Februar

Landkreis Emmendingen ist Zuflucht für rund 1.850 Menschen aus der Ukraine.
Die ukrainische Flagge auf vielen Dienstgebäuden – so wie hier am Landratsamt Emmendingen – ist ein Zeichen für Solidarität mit der Ukraine. 

Foto: Landratsamt Emmendingen – Ulrich Spitzmüller
Landkreis Emmendingen ist Zuflucht für rund 1.850 Menschen aus der Ukraine.
Die ukrainische Flagge auf vielen Dienstgebäuden – so wie hier am Landratsamt Emmendingen – ist ein Zeichen für Solidarität mit der Ukraine.

Foto: Landratsamt Emmendingen – Ulrich Spitzmüller

Ein Jahr nach Beginn des Ukraine-Krieges durch den russischen Einmarsch am 24. Februar 2022 leben im Landkreis Emmendingen rund 1.850 Menschen, die ihr ukrainisches Heimatland verlassen haben. Es waren jedoch weitaus mehr, die im Landkreis Schutz vor dem Krieg gesucht haben: Rund 2.400 Geflüchtete aus der Ukraine wurden in den vergangenen elf Monaten bis Anfang Februar 2023 aufgenommen. Rund 520 Menschen haben im Laufe des Jahres den Landkreis Emmendingen wieder verlassen, wobei die meisten von ihnen in ihre ukrainische Heimat zurückgekehrt sind.

Unmittelbar nach Kriegsbeginn setzte eine große Fluchtwelle aus der Ukraine ein, bei der viele Menschen zunächst in den westlichen Nachbarländern der Ukraine und dann auch in der Bundesrepublik Zuflucht fanden. Im Landkreis Emmendingen kamen nach den im Landratsamt erhobenen Daten die meisten Geflüchteten in den ersten beiden Kriegsmonaten an – etwa 1.000 Menschen waren es im März 2022 und im April weitere rund 400 Personen. Auf diese beiden Monate entfiel somit über die Hälfte der bisher aufgenommenen Menschen aus der Ukraine. Sie trafen auf eine große Welle der Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung und bei den Städten und Gemeinden. Viele Bürgerinnen und Bürger stellten privaten Wohnraum zur Verfügung und spendeten, um den Menschen zu helfen, die ihre Heimat meist von einem Tag auf den anderen verlassen mussten.

Im Mai konnten weitere 200 Personen eine Bleibe im Landkreis finden. Die Zahlen gingen über den Sommer etwas zurück. Jeden Monat waren es weniger als 100 Geflüchtete aus der Ukraine. Im September stieg die Zahl jedoch nochmals auf rund 250 Menschen an. Zuletzt reisten im Januar 70 Personen mit ukrainischer Herkunft im Landkreis ein.

Weil die meisten Männer im wehrfähigen Alter die Ukraine nicht verlassen dürften, machten sich überwiegend Frauen und Kinder auf den Weg. So sind auch die Hälfte aller Geflüchteten aus der Ukraine, die derzeit im Landkreis Emmendingen leben, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Etwa 230 der hier lebenden ukrainischen Kinder sind jünger als sechs Jahre. 200 Kinder sind zwischen sechs und zehn Jahren alt, weitere 300 Geflüchtete liegen in der Altersgruppe zwischen zehn und 15 Jahren und das Alter von rund 150 Jugendlichen beträgt zwischen 15 und 18 Jahren.


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